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FAQ - Firmenauskünfte

Wann darf ich eine Auskunft aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen abfragen?
Aus welchen Quellen wird primär recherchiert?
Welche Informationen enthält eine Auskunft?
Wie interpretiere ich eine Auskunft richtig? - Interpretation Creditreform Bonitätsindex
Wie entsteht der Bonitätsindex?
Wie entsteht das Kreditlimit?
Was passiert, wenn eine Auskunft nicht verfügbar ist?
Wer erteilt Auskunft über mich bzw. meine Firma?
Wer erhält Auskunft über mich bzw. meine Firma?
Darf Creditreform Daten erheben und entsprechende Auskünfte erteilen?
Unterliegt Creditreform einer behördlichen Kontrolle?
Für wen sind Wirtschaftsauskünfte sinnvoll?
Wie bestelle ich eine Auskunft, welche Medien stehen mir zur Verfügung?

FAQs zum Bonitätsindex2.0:

Warum kann sich die Bonitätsbewertung eines Unternehmens durch den Bonitätsindex2.0 verändern?
Was kann ein Unternehmen tun, wenn es die Bonitätsbewertung durch Creditreform schwer nachvollziehen kann?
Ist der Creditreform Bonitätsindex2.0 gesetzeskonform?


Wann darf ich eine Auskunft aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen abfragen?
Nach BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) wird versichert, dass der Anfrage ein berechtigtes Interesse (§ 29, Abs. 2 BDSG) zugrunde liegt. Weiterhin versichert der Empfänger, dass die Auskunft nur für den eigenen Gebrauch verwendet wird und deren Inhalt weder dem Beurteilten selbst, noch anderen Personen zur Kenntnis gelangt. Der Empfänger darf die übermittelten Daten nur für den Zweck verarbeiten oder nutzen, zu dessen Erfüllung sie ihm übermittelt werden.

Eine Nutzung für andere Zwecke ist nur unter der Voraussetzung des § 28 Abs. 1 und 2 BDSG zulässig. Dem Empfänger ist bekannt, dass die Weitergabe des Originals oder von Kopien der Auskunft nicht gestattet ist. Für alle Schäden, die durch eine Indiskretion entstehen, haftet der Empfänger. Eine Haftung des Vereins Creditreforms für etwaige Fahrlässigkeit besteht nicht.


Aus welchen Quellen wird primär recherchiert?
Die für die Wirtschaftsauskunft wichtigsten anfrageunabhängigen Informationsquellen sind öffentliche Register.

Hier die wichtigsten:
Handelsregister, Genossenschaftsregister, Vereinsregister, Schuldnerverzeichnis (Manifestantenliste) beim Amtsgericht, Bundesanzeiger, Amtsblatt

Des Weiteren:
Tagespresse, Bilanzen und Geschäftsberichte, Lieferanten- und Kontrollrückfragen - ZaC, Eigenangaben, Grundbuch etc.

Verzeichnisse:
Telefon- und Adressbücher, Branchenverzeichnisse und Firmennachschlagewerke

Register:
Gewerberegister, Melderegister

Welche Informationen enthält eine Auskunft?
Strukturelle Informationen: Rechtsform, Gründung, Handelsregisterinformation
Personenbezogene Informationen: Gesellschafter, Geschäftsführer, Prokuristen, Beteiligungen (=)
Zahlungsinformationen: Zahlungsweise, Kreditbeurteilung, Höchstkreditempfehlungen
Bewertungen: Bonitätsrating, Kreditbeurteilung, Höchstkreditempfehlungen

Wie interpretiere ich eine Auskunft richtig? - Interpretation Creditreform Bonitätsindex
Anhand des Notensystems können verschiedene Klassifizierungen in der Wirtschaftsauskunft leicht abgelesen werden. So bilden Auftragslage und Geschäftsgang eine Skala von sehr gut (10) bis schlecht (60), die Unternehmens- und Geschäftsentwicklung liest sich entsprechend von expansiv (10) bis stark rückläufig (60). Gleiches gilt für die Maßeinteilung der Zahlungsweise - von der Skontoausnutzung (1) bis zu erfassten Negativmerkmalen (6) -und des Krediturteils. Hier reicht die Skala von der unbedenklichen Empfehlung (1) bis zur strikten Ablehnung (6). Diese und weitere Merkmale fließen entsprechend gewichtet in die Berechnung des Bonitätsindex ein.

Wie entsteht der Bonitätsindex?
Der Bonitätsindex ergibt sich aus einer Kombination (mathematischer Algorithmus) von 15 Merkmalen und Merkmalskombinationen aus der Wirtschaftsauskunft und aus branchenanalytischen Vergleichswerten, die unterschiedlich stark gewichtet werden.

Wie entsteht das Kreditlimit?
Auf Grundlage einer automatisch errechneten Kreditlinie erfolgt schließlich die individuelle Beantwortung der Höchstkreditfrage. Dazu werden neben dem Bonitätsindex die Unternehmensgröße und der Jahresumsatz sowie die Lieferanten- und Kreditsituation des beurteilten Unternehmens einbezogen.

Was passiert, wenn eine Auskunft nicht verfügbar ist?
Sollte die von Ihnen zu beauskunftete Firma keine Auskunft vorrätig sein oder der Datensatz länger keiner Aktualisierung unterzogen worden sein, wird Ihnen Creditreform i.d.R. keine Auskunft zur Verfügung stellen. Sie erhalten in diesem Fall eine Nachricht, dass die Auskunft nicht vorrätig ist.

Die Vollauskunft kann Ihnen als Normalauskunft innerhalb von fünf Werktagen per Post, Mail, Telefon oder Telefax zur Verfügung gestellt werden. Alternativ bietet sich eine Eilauskunft an, die Ihnen innerhalb von zwei Werktagen per Post, Fax oder Mail zugeht. Für die Leistung gelten gesonderte Konditionen.

Wer erteilt Auskunft über mich bzw. meine Firma?
Die Auskunftserteilung ist bei Creditreform dezentral organisiert. Der jeweils regional zuständige Verein Creditreform verantwortet die Speicherung Ihrer Daten.

Wer erhält Auskunft über mich bzw. meine Firma?
Creditreform erteilt Wirtschaftsauskünfte an im In- und Ausland tätige Unternehmen aus den Bereichen Banken, Sparkassen, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen des Forderungsmanagements, Versand-, Groß-, und Einzelhandelsfirmen und sonstige Unternehmen, die Waren gegen Rechnung liefern oder Dienstleistungen erbringen.

Darf Creditreform Daten erheben und entsprechende Auskünfte erteilen?
Die Datenspeicherung durch Wirtschaftsauskunfteien ist nach § 29 des Bundesdatenschutzgesetzes erlaubt, wenn kein Grund zu der Annahme besteht, dass der Betroffene ein schutzwürdiges Interesse am Ausschluss der Speicherung hat. Die Übermittlung dieser Daten ist nach der gleichen Vorschrift zulässig, wenn der Empfänger ein berechtigtes Interesse an ihrer Kenntnis glaubhaft dargelegt hat und kein Grund zu der Annahme besteht, dass der Betroffene ein schutzwürdiges Interesse an dem Ausschluss der Übermittlung hat.

Unterliegt Creditreform einer behördlichen Kontrolle?
Ja, die Tätigkeit von Creditreform unterliegt der regelmäßigen Kontrolle durch die zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörden. Die praktizierten Verfahrensweisen und die Creditreform Produkte sind entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen und mit den Datenschutzaufsichtsbehörden abgestimmt.

Für wen sind Wirtschaftsauskünfte sinnvoll?
Zielgruppen sind Unternehmen, die
  • vor der Aufnahme einer neuen Geschäftsbeziehung stehen

  • auf Veränderungen in der Entscheiderebene reagieren wollen

  • ihre Geschäftspartner innerhalb laufender Vertragsverhältnisse überprüfen wollen

  • eine Erhöhung des Kreditlimits planen

  • mit Fusionen und Firmenkäufen konfrontiert sind

  • sich Änderungen der rechtlichen oder wirtschaftlichen Struktur gegenübersehen

  • Lieferantenbeziehungen unterhalten

  • Marktuntersuchungen durchführen

  • auf Veränderungen der bisherigen Zahlungsweise stoßen

  • eine rapide Zunahme der Auftragswerte registrieren

  • eine Inkasso Vorprüfung durchführen wollen


Wie bestelle ich eine Auskunft, welche Medien stehen mir zur Verfügung?
Eine Auskunft können Sie i.d.R. telefonisch, per Fax/ Brief oder online über die Creditreform Datenbank bestellen. Nehmen Sie hierzu einfach Kontakt mit uns auf. Zusätzlich steht Ihnen die Möglichkeit einer EDV-implementierten Auskunft durch eines unserer (CrefoScore; Crefosprint; CrefoSystem) zur Verfügung.
Warum kann sich die Bonitätsbewertung eines Unternehmens durch den Bonitätsindex2.0 verändern?
Durch die Weiterentwicklung der Berechnungsmethode und den Ausbau der Datenbasis für die Berechnung des Bonitätsindex2.0 kann sich der bisherige Indexwert eines Unternehmens verändern. Diese Veränderungen sind das erwünschte Ergebnis der verfeinerten Bonitätsbewertung und der damit verbundenen Steigerung der Trennschärfe des Auskunftssystems.
Nach Analysen für die Gesamtwirtschaft liegen 90 Prozent der Abweichungen im Bereich zwischen einer Verbesserung des Bonitätsindex2.0 um 42 Punkte und einer Verschlechterung um 18 Punkte. Über alle Unternehmen hinweg verbessert sich der Bonitätsindex2.0 durchschnittlich um neun Punkte, von 259 auf 250 Punkte. Die Veränderungen basieren vor allem auf dem deutlichen Ausbau der Informationsbasis und dem damit verbundenen Anstieg der Bewertungssicherheit und Transparenz.

Was kann ein Unternehmen tun, wenn es die Bonitätsbewertung durch Creditreform schwer nachvollziehen kann?
Der erste Schritt sollte immer sein, das direkte Gespräch mit Creditreform zu suchen. Dabei wird schnell klar, ob Creditreform bereits alle bonitätsrelevanten Daten zum Unternehmen vorliegen.
Die Unternehmen haben es über eine transparente Finanzkommunikation selbst mit in der Hand, dass Creditreform sich ein möglichst umfassendes Bild von der Bonität eines Unternehmens machen kann.

Transparenz Auskunft

Keine Informationen sind schlechte Informationen. Ein offensiver Umgang mit den eigenen Kennzahlen - etwa den vollständigen Bilanzen inklusive der Gewinn- und Verlustrechnung - trägt indes dazu bei, die Kreditwürdigkeit zu kommunizieren sowie die Finanzierungsmöglichkeiten auszubauen und zu verbilligen.
Die so gewonnenen zusätzlichen Informationen nutzt Creditreform vor allem dazu, die bereits vorliegende, umfangreiche Datenbasis abzurunden und zu plausibilisieren.
Eine offene Finanzkommunikation gegenüber Creditreform, Banken und weiteren Geschäftspartnern kann auch für Sie ein Erfolgskonzept sein, denn Ihre Vorteile sind:

Vorteile

Ist der Creditreform Bonitätsindex2.0 gesetzeskonform?
Seit dem 01.04.2010 dürfen Wahrscheinlichkeitswerte für ein bestimmtes zukünftiges Verhalten des Betroffenen zum Zwecke der Entscheidung über die Begründung, Durchführung oder Beendigung eines Vertragsverhältnisses (Scoring) nur dann genutzt werden, wenn das System wissenschaftlich anerkannten, mathematisch-statistischen Verfahren entspricht und die verwendeten Daten für die Berechnung der Wahrscheinlichkeit erheblich sind.
Der Creditreform Bonitätsindex2.0 genügt diesen Anforderungen. Er ist von Spezialisten der Creditreform Rating AG in Zusammenarbeit mit den Universitäten Innsbruck und Bochum erarbeitet und validiert worden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Methodologie und Know-how der Creditreform Rating AG geprüft und sie als staatlich anerkannte Ratingagentur zertifiziert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Creditreform Bonitätsindex2.0 dem letzten Stand wissenschaftlicher Erkenntnis entspricht und die verwendeten Methoden einen hohen Standard aufweisen.



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