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Sachsenbarometer 12/2004 - Insolvenzen in Sachsen 2004

Im verarbeitenden Gewerbe Sachsens wird die Geschäftslage so gut beurteilt wie seit Jahren nicht mehr. Zudem berichten die Unternehmen häufiger über schrumpfende Lagerbestände an Fertigwaren. Doch die künftigen Absatzchancen insbesondere auf den ausländischen Märkten wurden abermals ungünstiger beurteilt. Dementsprechend sind die Produktions- und Beschäftigungspläne nach unten korrigiert worden.

Sachsenbarometer 12/2004

Für die ersten zehn Monate dieses Jahres meldete Sachsens verarbeitendes Gewerbe zusammen mit dem Bergbau 10,3 Prozent Umsatzzuwachs. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz nahm der Export in gleichem Umfang zu. In dieser Rechnung ist die Baubranche nicht enthalten.

Im sächsischen Bauhauptgewerbe wird die Geschäftslage erneut häufiger mit "schlecht" beurteilt. Nach Angaben der Unternehmen hat die Bautätigkeit seit September erheblich abgenommen. Die Perspektiven wurden etwas optimistischer beurteilt. Dennoch plant weiterhin fast jede zweite Baufirma in Sachsen einen Personalabbau.

Auch im sächsischen Großhandel wird die Geschäftslage zumeist mit "schlecht" beurteilt. Allerdings hat sich der Umsatzrückgang, der das ganze Jahr anhält, in den letzten Monaten verlangsamt. Die Perspektiven für die nächsten Monate wurden etwas günstiger bewertet.

Der Einzelhandel beurteilt die Geschäftslage im Dezember besser als vor Jahresfrist. Das Weihnachtsgeschäft scheint den Erwartungen zu entsprechen. Die Verkaufspreise sind anscheinend nur geringfügig zurückgegangen.

Die Zahl der Insolvenzen hat in Sachsen im Jahr 2004 zugenommen: 6 490 sind zu verzeichnen. Voriges Jahr waren es 5 570, was einer Zunahme von 16,5 Prozent entspricht. Diese Zunahme rührt allerdings allein von den Privatinsolvenzen her. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen schrumpfte in Sachsen um 2,8 Prozent auf 2 390 Fälle - während sie in Deutschland insgesamt stieg. Massiv gestiegen sind allerdings die Insolvenzen von Verbrauchern und ehemals Selbstständigen: 4 100 Anträge beschäftigten die Insolvenzgerichte in Sachsen im Jahr 2004, was einer Zunahme von 31,8 Prozent entspricht. (SZ)

Sachsenbarometer 12/2004 Grafik 2

Nach Aussage von 56 Insolvenzverwaltern liegen die Ursachen von Insolvenzen häufig in Managementfehlern begründet. Auswirkungen fremder Schwierigkeiten wie Marktsättigung, Branchenkonjunktur oder politische Rahmenbedingungen waren dagegen nur bei einem Fünftel der Unternehmen der ausschlaggebende Grund für den Exitus.

Sachsenbarometer 12/2004 Grafik 3



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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