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Sachsenbarometer 01/2005 - Gründungsgeschehen in Sachsen 2004

Dresden. Bessere Stimmung: Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Sachsens ist im Januar deutlich gestiegen. Die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen sahen insgesamt wieder mit mehr Optimismus in die Zukunft. Die gegenwärtige Lage wurde hingegen verhaltener als in den Vormonaten beurteilt.

Sachsenbarometer 01/2005

Industrie

Im sächsischen verarbeitenden Gewerbe wurden die Geschäfts- und Exportaussichten erheblich besser als im vorigen Monat bewertet. Die Auftragsbestände reichten durchschnittlich für 2,2 Monate. Die mittlere Kapazitätsauslastung lag mit 82,3 Prozent etwas unter dem Vorjahresniveau. Eine besonders hohe Kapazitätsauslastung wurde von den Druckereien genannt: 90,9 Prozent. Relativ niedrig dagegen war die Auslastung in der chemischen Industrie: 76,9 Prozent.

Bau

Die Geschäftslage im Bauhauptgewerbe wurde abermals schlechter beurteilt. Infolge der winterlichen Witterung kam es insbesondere im Tiefbau zu einem Rückgang der Bautätigkeit. Der saisonale Rückgang ist in diesem Jahr stärker ausgefallen als im vorigen. Den Meldungen zufolge sank die durchschnittliche Geräteauslastung im Januar mit 56,4 Prozent unter das Niveau vor Jahresfrist von 58,7 Prozent. Dessen ungeachtet wurden die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate erneut günstiger bewertet.

Großhandel

Die Unternehmen des Großhandels beurteilten zum ersten Mal seit Juni 2003 ihre Situation wieder mehrheitlich mit „gut". Bei tendenziell gestiegenen Verkaufspreisen konnten anscheinend höhere Umsätze realisiert werden. Für die nächsten Monate wird mit einer weiteren Lageverbesserung gerechnet.

Einzelhandel

Im Einzelhandel wurde die Geschäfts- und Umsatzlage nach dem stimulierenden Weihnachtsgeschäft wieder etwas verhaltener bewertet. Angesichts der bestehenden Lagerüberhänge sahen die Einzelhandelsfirmen keinen Anlass, künftig mehr Waren zu ordern.

Gründungen

Zum zweiten Mal in Folge ist die Zahl der Unternehmens- und Existenzgründungen in Sachsen gestiegen. Wurden 2002 noch 37 200 Anmeldungen in den Gewerbe- und Handelsregistern verzeichnet, stieg die Zahl im Jahr 2003 auf 39 100 Gründungen und liegt für das Gesamtjahr 2004 bei 44 900 neuen Unternehmen, was einem Zuwachs von 14,8 Prozent entspricht. Damit liegt Sachsen genau im gesamtdeutschen Schnitt: In Deutschland insgesamt stieg die Zahl der Anmeldungen um 14,7 Prozent auf 928 000 Unternehmen.

Liquidationen

Zugenommen hat aber auch die Zahl der Liquidationen aus den öffentlichen Registern, und zwar um 4,5 Prozent. Wurden 2003 noch 31 200 Unternehmen aus den sächsischen Registern gelöscht, waren es 2004 nun 32 600. In Ostdeutschland insgesamt nahmen die Löschungen nur um 1,6 Prozent auf 128 000 zu. In Westdeutschland lag die Zunahme der Löschungen bei 4,1 Prozent. Dort wurden insgesamt 538 000 Firmen abgemeldet.

Saldo

Der Saldo aus An- und Abmeldungen in Sachsen ist mit 12 300 Betrieben deutlich positiv. Im Jahr zuvor betrug der Saldo noch 7 600. Da nicht jede Eintragung in ein öffentliches Register auch die Aufnahme wirtschaftlicher Betätigungen bedeutet, selektiert Creditreform bei den Neugründungen die Unternehmen, die aktiv Geschäftsabschlüsse tätigen, investieren oder Arbeitsplätze schaffen. Für Gesamtdeutschland waren 2004 rund 165 000 wirtschaftsaktive Neugründungen zu zählen, ein Plus von 7,1 Prozent. In Ostdeutschland aber ist die Zahl der wirtschaftsaktiven Neueintragungen rückläufig: Wurden 2003 noch 33 000 Betriebe gezählt, waren es 2004 rund 30 000.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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