KONTAKT

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Die Stimmung steigt

Die Händler im Freistaat sind wieder etwas besser gelaunt. Auch aus der Industrie kommen erfreuliche Signale.

Dresden. Nach einem kontinuierlichen Rückgang in den vergangenen Monaten ist der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands im Juni wieder leicht gestiegen. Auch in Sachsen hat sich das Geschäftsklima verbessert. In fast allen Bereichen der gewerblichen Wirtschaft Sachsens wurden sowohl die Lage als auch die Perspektiven wieder günstiger beurteilt.

Sachsenbarometer 06/2005

Industrie produziert mehr
Die sächsischen Industrieunternehmen bezeichneten ihre Geschäftslage wieder häufiger mit „gut". Im Vergleich zum Vormonat wurde insgesamt häufiger über einen Anstieg von Nachfrage und Auftragseingang berichtet. Infolge dessen dürfte es insbesondere im Grundstoff- und Produktionsgütergewerbe zu Produktionsausweitungen gekommen sein. Die Unternehmen blickten zudem etwas optimistischer in die Zukunft. Ihre Exporterwartungen haben sich offenbar im Zusammenhang mit der jüngsten Euro-Abwertung wieder verbessert.

Bau: Lage verschlechtert
Im Bauhauptgewerbe wurden die Perspektiven etwas günstiger, die aktuelle Lage hingegen nochmals ungünstiger beurteilt. Mehr als jedes dritte Unternehmen berichtete über einen gesunkenen Auftragsbestand. Die durchschnittliche Reichweite der Aufträge nahm im Vergleich zum Vormonat von 2,1 Prozent auf 1,9 Prozent ab. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung lag mit 64 Prozent erneut unter dem Vorjahresniveau. Damals waren noch fast 72 Prozent der Kapazitäten am Bau als ausgelastet gemeldet worden.

Grosshandel besser
Die Geschäftslage im sächsischen Großhandel wurde etwas günstiger als in den vorherigen beiden Monaten bewertet. Der Umsatz ist insgesamt jedoch anscheinend erneut unter das Niveau vor Jahresfrist gesunken. In den Geschäftserwartungen zeigte sich dagegen mehr Zuversicht bei den sächsischen Großhändlern, die an der Befragung des Ifo-Instituts teilnahmen.

Einzelhandel stabilisiert
Im sächsischen Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima in den vergangenen Monaten zunehmend verbessert. Den Unternehmensangaben zufolge konnte sich die Umsatzlage zuletzt weiter stabilisieren.

Sachsenbarometer 06/2005

Weniger Firmenpleiten
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Sachsen ist im Verlauf des ersten halben Jahres 2005 um 10,7 Prozent gesunken. Es traf 1 090 Firmen im Freistaat. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres mussten dagegen noch 1 220 Betriebe den Gang zum Insolvenzgericht antreten. Damit verzeichnet Sachsen einen stärkeren Rückgang bei den Firmenpleiten als Gesamtdeutschland: Dort sank die Zahl der betroffenen Unternehmen um 6,2 Prozent auf 18 700.

Die Insolvenzen von Privatpersonen nahmen hingegen ungebremst zu: 2 670 Verbraucher und ehemals selbstständig Tätige beantragten in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres die Restschuldbefreiung. Das sind 34 Prozent oder 680 Betroffene mehr als noch im ersten Halbjahr 2004. In Deutschland insgesamt verzeichneten die Insolvenzgerichte bei Privatpersonen einen Anstieg um 19 Prozent auf 43 900 Betroffene. Damit liegt Sachsen deutlich über der durchschnittlichen Steigerungsrate.

Insgesamt summieren sich die Insolvenzen für Sachsen im ersten Halbjahr auf 3 760 Unternehmen und Privatpersonen, was einem Anstieg um 17 Prozent oder 550 Fälle entspricht. In Deutschland waren im selben Zeitraum 62 600 Insolvenzen insgesamt zu zählen.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Vorsicht beim Umgang mit digitalen Rechnungen

Elektronische Rechnungslegung ist in vielen Unternehmen Alltag. Dennoch sollten Sie einige Fehlerquellen im Blick behalten.

Neues Geldwäschegesetz vom Bundestag beschlossen

Die wesentlichen Änderungen im neuen Geldwäschegesetz durch den Bundestag auf einen Blick.

Verjährungsfristen: Zahlungsansprüche vor Jahresende sichern

Jährlich gehen Gläubigern Millionenbeträge verloren, weil Verjährungsfristen nicht beachtet werden. Kennen Sie die Fristen?

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer Herbst 2017 - Gute Stimmung macht höhere Preise

Das Sachsenbarometer zeigt: Die Wirtschaft im Freistaat läuft hervorragend. Daraus wollen die Firmen Nutzen ziehen – mit Preiserhöhungen.

Sachsenbarometer 09/2017 - Sachsens Wirtschaft brummt

Alle Indikatoren des Sachsenbarometers zeigen nach oben. Nur dem Baugewerbe fehlen Fachkräfte.

Sachsenbarometer 1. Halbjahr 2017 - Aufschwung mit Atempause

Die sächsische Wirtschaft wächst kontinuierlich – mal mehr, mal weniger schwungvoll. Dabei sind die Firmen sehr solide.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Zahlungsverhalten in Sachsen, 3. Quartal 2017

Trendwende im Zahlungsverhalten? Vom Musterknaben zum Nachsitzer: Sachsens Unternehmen zahlen Rechnung schlechter.

Unternehmerische Wachstumsstrategien in den ostdeutschen Bundesländern

Die strukturellen Voraussetzungen in Ostdeutschland für unternehmerischen Erfolg gelten als nicht ideal. Dennoch verzeichnen einige ostdeutsche Unternehmen ein überdurchschnittliches Wachstum.

SchuldnerAtlas Deutschland, 2017

Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist seit 2014 zum vierten Mal in Folge angestiegen.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 4 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de