KONTAKT

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Wirtschaft bleibt robust

Sachsenbarometer. Die Bestandsaufnahme fällt meist gut aus, der Blick nach vorn zurückhaltend.

Dresden. Im Juli hat der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands auf hohem Niveau etwas nachgegeben. Auch in Sachsen und Ostdeutschland insgesamt hat sich das Klima eingetrübt. Hauptgrund sind pessimistischere Zukunftserwartungen, während die aktuelle Lage weiterhin überwiegend als „gut" bezeichnet wird.

Sachsenbarometer 07/2006

Industrie
Die Unternehmen des sächsischen verarbeitenden Gewerbes rechneten kaum noch mit einer weiteren Verbesserung ihres Geschäfts in den kommenden sechs Monaten. Offenbar wurde bei der unverändert als „gut" eingeschätzten Lage vorerst ein Maximum erreicht. Der Auftragsbestand hat sich erneut positiv entwickelt. Trotz des anhaltend guten Geschäftsklimas erwarteten die Befragten weiterhin einen Beschäftigungsrückgang.

Bauhauptgewerbe
Während im Tiefbau die Geschäftslage weniger negativ beurteilt wurde als zuvor, dafür aber pessimistischer in die Zukunft geschaut wurde, war es im Hochbau genau umgekehrt. Deutliche Unterschiede zeigten sich auch in der saisonbereinigten Geräteauslastung - Tiefbau 80 Prozent, Hochbau 66 Prozent - und dem Auftragsbestand. Während er im Tiefbau bei 2,6 Monaten liegt, erreicht er im Hochbau nur 1,9 Monate. Allerdings klagen beide Bereiche über eine schlechte Auftragslage.

Handel
Die Erwartungen der Großhändler waren weniger optimistisch als im Vormonat. Die aktuelle Lage wurde aber erneut positiver als bisher eingeschätzt. Die Lager haben freie Kapazitäten, sodass mit einer Ausweitung der Bestellungen gerechnet wird. Das Klima im Einzelhandel hat sich verschlechtert. Die Händler berichten aber von Preissteigerungen und rechnen damit, diese auch durchsetzen zu können.

Neugründungen
Im ersten Halbjahr 2006 wurden in Sachsen 22 000 Gewerbe angemeldet - gut sieben Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In Ostdeutschland insgesamt nahm die Zahl der Gewerbeanmeldungen lediglich um knapp fünf Prozent ab (88 000 Anmeldungen).

Gewerbeabmeldungen
Die Zahl der Gewerbeabmeldungen im Freistaat nahm hingegen zu: Wurden in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres noch 19 500 Gewerbe aus den Registern gelöscht, waren es im ersten Halbjahr 2006 schon 20 100, was einem Zuwachs von drei Prozent entspricht. Der Saldo aus An- und Abmeldungen rutschte im Jahresverlauf von 4 500 um knapp 56 Prozent auf 2 000 Unternehmen ab. In Ostdeutschland insgesamt beträgt der Saldo noch 10 800 (Vorjahr: 18 400) und verzeichnet einen Rückgang um 41 Prozent. 88 000 Anmeldungen standen 77 200 Abmeldungen gegenüber.

Handelsregister
Bei den Handelsregisterneueintragungen ist im ersten Halbjahr 2006 ein Rückgang um fast elf Prozent zu konstatieren. Waren im ersten Halbjahr 2005 noch 1 862 Neueintragungen ins Handelsregister gemeldet worden, sind es aktuell nur noch 1 660. Damit rutscht Sachsen im Vergleich der Bundesländer bei den Neueintragungen mit 246 pro 10 000 Unternehmen auf den letzten Platz. Vor einem Jahr hatte der Freistaat mit 278 Registereintragungen noch Platz neun inne. Der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei 365 Eintragungen.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Vorsicht beim Umgang mit digitalen Rechnungen

Elektronische Rechnungslegung ist in vielen Unternehmen Alltag. Dennoch sollten Sie einige Fehlerquellen im Blick behalten.

Neues Geldwäschegesetz vom Bundestag beschlossen

Die wesentlichen Änderungen im neuen Geldwäschegesetz durch den Bundestag auf einen Blick.

Verjährungsfristen: Zahlungsansprüche vor Jahresende sichern

Jährlich gehen Gläubigern Millionenbeträge verloren, weil Verjährungsfristen nicht beachtet werden. Kennen Sie die Fristen?

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer Herbst 2017 - Gute Stimmung macht höhere Preise

Das Sachsenbarometer zeigt: Die Wirtschaft im Freistaat läuft hervorragend. Daraus wollen die Firmen Nutzen ziehen – mit Preiserhöhungen.

Sachsenbarometer 09/2017 - Sachsens Wirtschaft brummt

Alle Indikatoren des Sachsenbarometers zeigen nach oben. Nur dem Baugewerbe fehlen Fachkräfte.

Sachsenbarometer 1. Halbjahr 2017 - Aufschwung mit Atempause

Die sächsische Wirtschaft wächst kontinuierlich – mal mehr, mal weniger schwungvoll. Dabei sind die Firmen sehr solide.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Zahlungsverhalten in Sachsen, 3. Quartal 2017

Trendwende im Zahlungsverhalten? Vom Musterknaben zum Nachsitzer: Sachsens Unternehmen zahlen Rechnung schlechter.

Unternehmerische Wachstumsstrategien in den ostdeutschen Bundesländern

Die strukturellen Voraussetzungen in Ostdeutschland für unternehmerischen Erfolg gelten als nicht ideal. Dennoch verzeichnen einige ostdeutsche Unternehmen ein überdurchschnittliches Wachstum.

SchuldnerAtlas Deutschland, 2017

Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist seit 2014 zum vierten Mal in Folge angestiegen.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 4 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de