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Leichte Abkühlung

Sachsenbarometer. Trotz einiger Probleme sehen die kleineren Firmen ihre Zukunft optimistisch.

Dresden. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft
Deutschlands ist in den vergangenen beiden Monaten etwas zurückgegangen - befindet sich jedoch weiter deutlich über seinem langjährigen Durchschnitt. In Sachsen hat sich das Geschäftsklima ebenfalls etwas abgekühlt.

Sachsenbarometer 08/2006 I

Verarbeitendes Gewerbe
Das verarbeitende Gewerbe Sachsens beurteilte die Geschäftslage insgesamt unvermindert positiv. Dieser Sektor profitiert offenbar überdurchschnittlich stark von der gegenwärtig beträchtlichen in- und ausländischen Nachfrage nach Investitionsgütern. Die Meldungen zu den Perspektiven waren zuletzt gegen den allgemeinen Trend wieder vermehrt zuversichtlich.

Bauhauptgewerbe
Standen über dem Bauhauptgewerbe zu Jahresbeginn kaum Wolken, so hat sich das Geschäftsklima nun wieder eingetrübt. Die Firmenchefs sehen ihre Perspektiven zunehmend pessimistisch. Die durchschnittliche Geräteauslastung lag im August mit 77,2 Prozent jedoch etwas höher als noch im Juli (75,3 Prozent).

Groß- und Einzelhandel
Im Großhandel haben sich die Lagerbestände bei einer anhaltend positiven Umsatzentwicklung offenbar erheblich reduziert. Die Bestellvolumina sollen den Meldungen zufolge in den nächsten Monaten erhöht werden. Das korrespondiert allerdings nicht mit der Stimmung im Einzelhandel. Dort hat sich das Geschäftsklima zuletzt etwas abgekühlt. Maßgeblich hierfür waren auch in diesem Bereich in erster Linie die gedrückten Geschäftsaussichten.

Sachsenbarometer 08/2006 II

Stimmung je nach Größe
Der Mittelstand wird oft als eine homogene Gruppe von Unternehmen gesehen. Doch unter diese Definition fällt der Großteil der Firmen: von Klein- und Kleinstbetrieben bis hin zu international aufgestellten Unternehmen.

Um die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Betriebe in Sachsen differenzierter darstellen zu können, wird im Folgenden zwischen kleinen Mittelständlern (bis zu zehn Beschäftigte) und größeren (ab elf Mitarbeiter) unterschieden. Über 80 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland gehören zu den „kleinen" Mittelständlern mit bis zu zehn Beschäftigten. Große Mittelständler beurteilen ihre Geschäftslage besser als die kleinen: Zwar vergeben nur 39,2 Prozent der großen ihrer Geschäftslage die Noten sehr gut und gut - bei den kleinen sind es mit 40,9 Prozent immerhin 1,7 Prozentpunkte mehr.

Allerdings beurteilen 27,3 Prozent der kleinen mittelständischen Betriebe ihre Geschäftslage mit mangelhaft oder ungenügend - bei den größeren vergeben lediglich 5,4 Prozent diese Note. Bei der Personalpolitik in Sachsen offenbaren sich noch deutlichere Unterschiede, je nachdem ob ein Unternehmen zu den größeren oder den kleinen Mittelständlern zählt: 23 Prozent der Großen haben ihren Personalbestand seit Januar aufgestockt, nur 10,8 Prozent haben ihren Mitarbeiterstab verkleinert. Bei den kleinen dagegen mussten sich 39,4 Prozent von Mitarbeitern trennen, nur 7,6 Prozent stockten ihren Personalbestand auf.

Schwaches Eigenkapital

Bei den Perspektiven hingegen vertauschten sich die Rollen: 28,8 Prozent der kleinen sächsischen Unternehmen rechnen mit steigenden Erträgen im kommenden Halbjahr - bei den größeren sind es lediglich 10,8 Prozent. Gewinnrückgänge fürchten 21,2 Prozent der kleinen Firmen und 16,2 Prozent der großen. Beim Eigenkapital bestätigen sich die Erwartungen: Nur 6,1 Prozent der Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten verfügen über eine ausreichende Eigenkapitaldecke von mehr als 30 Prozent im Verhältnis zur Bilanzsumme, bei den größeren sind es 21,6 Prozent.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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