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In Feierlaune

Sachsenbarometer. Vom Bau und Einzelhandel abgesehen, sind Sachsens Unternehmen fast euphorisch gestimmt.

Sachsenbarometer 11/2006

Dresden. Die Stimmung in Sachsens Wirtschaft bessert sich wieder. Nachdem in den vergangenen Monaten der Ifo-Geschäftsklima-Indikator gesunken war, legte er im November wieder zu. Der Konjunkturaufschwung setzt sich fort.

Auf den höchsten Stand seit 1991 stieg der Geschäftsklimaindikator im verarbeitenden Gewerbe Sachsens. Die Nachfrage ist unvermindert hoch, die Produktion steigt. Das wird sich voraussichtlich auch an einer künftig höheren Beschäftigungsquote zeigen.

Einen Schatten auf die insgesamt gute Entwicklung wirft das Bauhauptgewerbe. Die Aufträge reichen im Schnitt für zwei Monate; das halten die Baufirmen-Chefs für unzureichend. Trotz der vergleichsweise milden Witterung entsprach die Geräteauslastung beispielsweise im Hochbau nur 64,3 Prozent.

Pessimistisch sind auch die Einzelhändler. Zwar glauben sie an einen Preisauftrieb, an die nächsten sechs Monate haben sie allerdings keine zu hohen Geschäftserwartungen. Der Großhandel rechnet mit mehr Bestellungen.

Über alle Branchen hinweg ist es erfreulich zu sehen, wie Sachsens Mittelstand seine finanziellen Hausaufgaben gemacht hat. Der Herbstumfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform zufolge hat die Mehrheit ihre Finanzkraft gestärkt. Anders als im Rest der Republik haben es Sachsens Unternehmer geschafft, ihr Eigenkapital deutlich aufzustocken: Waren im Spätherbst 2005 noch 24 Prozent der Unternehmen unterkapitalisiert, sind es nun 19 Prozent. Als unterkapitalisiert gilt, wer weniger als zehn Prozent eigene Mittel hat im Verhältnis zum Gesamtkapital des Unternehmens. Ein Drittel der sächsischen Mittelständler verfügt der Umfrage zufolge über eine solide Eigenkapitalbasis von mehr als 30 Prozent. Das ist eine enorme Verbesserung von 20 Prozentpunkten im Jahresverlauf.

Sachsenbarometer 11/2006 II

Parallel dazu entwickelt sich der Rückgang bei den Forderungsverlusten. Mussten im vergangenen Herbst 41 Prozent der Unternehmen Zahlungsausfälle von mehr als einem Prozent vom Umsatz hinnehmen, so sind es derzeit 18 Prozent. Jede dritte Firma kam seit Anfang Juni ohne Forderungsausfälle davon. Unterm Strich legten die Ertragserwartungen deutlich zu. Fast 31 Prozent der Firmen erwarten für kommendes Halbjahr höhere Gewinne - 14 Prozentpunkte mehr als im Herbst 2005. Sinkende Erträge befürchten nur noch 23 Prozent; vor einem Jahr waren es 59 Prozent.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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