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Freistaat besser als der Bund

Sachsenbarometer. Sogar in der Baubranche bleiben die Perspektiven positiv - die Firmengründungen gehen allerdings zurück.

Sachsenbarometer 01/2007

Dresden. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Januar leicht gesunken - nicht so in Sachsen. Hierzulande hat sich das Geschäftsklima nochmals verbessert. Ausschlaggebend dafür waren in erster Linie die guten Aussichten beim und im Handel.

Die Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe Sachsens bewerten ihren Auftragsbestand mehrheitlich noch immer mit „verhältnismäßig groß". Sie planen daher mit mehr Produktion. Ihre durchschnittliche Geräteauslastung erreichte zuletzt 86 Prozent - vier Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Die Reichweite der Auftragsbestände beträgt 2,4 Monate.

Gutes Weihnachtsgeschäft
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima seit dem vorigen Herbst deutlich verbessert. Vor allem die Perspektiven sind besser geworden. Die durchschnittliche Geräteauslastung erreichte im Januar 62 % und übertraf ebenfalls das Niveau von vor einem Jahr. Dazu dürfte unter anderem das zu Jahresbeginn vergleichsweise milde Wetter beigetragen haben.

Im Großhandel ist der Umsatz seit dem Frühsommer 2006 offenbar sehr kräftig gestiegen. Die Lagerbestände dürften zeitgleich abgenommen haben. In den nächsten Monaten ist daher mit einem höheren Bestellvolumen zu rechnen. Die Einzelhandelsfirmen hatten ihre Geschäftslage zuletzt deutlich verhaltener beurteilt. Das für die Branche so wichtige Weihnachtsgeschäft ist den Meldungen zufolge allerdings besser ausgefallen als vor einem Jahr.

Anders als in den Jahren zuvor verzeichnete Sachsen 2006 jedoch einen Rückgang der Unternehmensgründungen. Während sich 2005 insgesamt 46 600 Firmen in das Gewerberegister eintragen ließen, waren es im vorigen Jahr 46 000. Das entspricht einem Rückgang um 1,3 Prozent. Auch die Handelsregistereintragungen gingen zurück: Waren es 2005 noch 3 477 Neueintragungen, so fiel diese Zahl um 4,4 Prozent. Das ist kein Grund zur Panik, denn in diesem Punkt liegt Sachsen im bundesdeutschen Trend.

Liquidationen gehen zurück
Abgenommen haben aber nicht nur die Unternehmensneueintragungen, sondern auch die Löschungen. Die Zahl der Handelsregisterlöschungen in Sachsen verzeichnet einen sehr deutlichen Rückgang um 20,3 Prozent auf 2 476 Betriebe. 2005 waren noch 3 180 Liquidationen gezählt worden. Auch die Löschungen im Gewerberegister verzeichnen eine rückläufige Tendenz - jedoch ungleich schwächer als bei den Handelsregisterlöschungen. Insgesamt wurden im vorigen Jahr 35 700 Unternehmen aus dem Gewerberegister in Sachsen gestrichen. Insgesamt stehen den 49 325 Anmeldungen in Sachsen 38 176 Löschungen gegenüber.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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