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Barometer schnellt nach oben

Mit dem Wetter hat sich auch die Stimmung in den Unternehmen verbessert.

Dresden. Der Ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist nach dem Rückgang im Vormonat wieder gestiegen. Analog zum Bundestrend gab es auch im Freistaat eine Klimaverbesserung. Die sächsische Konjunktur zeigt sich damit weiterhin in einem sehr robusten Zustand.

Sachsenbarometer 03/2007

Verarbeitendes Gewerbe
Das Geschäftsklima ist weiter auf sehr hohem Niveau. Die Unternehmen beurteilten ihre Lage insgesamt ähnlich positiv wie in den Vormonaten. Mit Blick auf zukünftige Exportmöglichkeiten hat sich ihr Optimismus allerdings nochmals vermindert. Verantwortlich hierfür könnte neben der Sorge um eine mögliche Abschwächung der US-Konjunktur die jüngste Aufwertung des Euro-Wechselkurses sein.

Bauhauptgewerbe
Dort berichteten erneut rund 60 Prozent der Unternehmen über Auftragsmangel. Die durchschnittliche Geräteauslastung (63 Prozent) ist im Vergleich zum Vormonat zwar gestiegen; das Vorjahresniveau (64 Prozent) wurde jedoch trotz relativ milder Witterung erneut verfehlt. Die mittlere Reichweite der Auftragsbestände ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls zurückgegangen: auf 2,3 Monate.

Groß- und Einzelhandel
Die Firmen haben, offenbar begünstigt durch die positive Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe, ihre Geschäftslage wieder häufiger mit "gut" bewertet. Der Umsatz dürfte in den letzten Monaten deutlich zugenommen haben. Im Einzelhandel wurde die Lage wegen der Mehrwertsteueranhebung seit Jahresbeginn immer ungünstiger beurteilt. Der Trend hat sich zuletzt aber nicht fortgesetzt. Die Perspektiven werden ähnlich wie im Vormonat beurteilt.

Handwerk
Eine absolute Mehrheit von 52 Prozent der sächsischen Handwerker gibt seiner aktuellen Geschäftslage die Noten sehr gut und gut. Das entspricht einem deutlichen Anstieg von 17 Prozentpunkten im Jahresverlauf. Die Note ungenügend wird dagegen überhaupt nicht mehr verteilt, im letzten Frühjahr taten dies noch gut vier Prozent der Betriebe. Doch nicht nur die Stimmung im sächsischen Handwerk ist auf einem neuen Rekordhoch, auch die Umsatzzahlen sind deutlich angestiegen: 35 Prozent berichten aktuell von gestiegenen Umsätzen - neun Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. Umsatzeinbrüche muss dagegen nur noch jeder zehnte Handwerker hinnehmen, im Frühjahr 2006 waren es noch mehr als doppelt so viele, nämlich fast 22 Prozent. Der Umsatzsaldo klettert damit auf ein neues Rekordhoch von nahezu 25 Zählern.

Investitionen
Bei den Investitionen besteht großer Nachholbedarf. 57 Prozent der Handwerker möchten in den kommenden sechs Monaten in den Ausbau oder Ersatz von Maschinen und Anlagen investieren, neun Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Personalbestand
Die gute Konjunktur hatte auch hier Auswirkungen im Handwerk: 32 Prozent der Betriebe gaben an, ihren Personalbestand innerhalb der vergangenen sechs Monate aufgestockt zu haben - im Frühjahr 2006 waren es lediglich 18 Prozent. Von Mitarbeitern trennen musste sich nur jedes neunte Unternehmen (elf Prozent), im vergangenen Jahr waren es noch 27 Prozent.

Eigenkapitalauslastung
Im Zuge der Vorgaben nach Basel II gelang es den Unternehmen, vermehrt Eigenkapital zu thesaurieren, so dass aktuell mehr als 17 Prozent der Betriebe ausreichend mit Eigenkapital versorgt sind (mehr als 30 Prozent im Verhältnis zur Bilanzsumme); das entspricht einem Anstieg um fast vier Prozentpunkte im Jahresverlauf. Unterkapitalisiert (weniger als zehn Prozent Eigenkapital) sind dagegen nur noch rund 34 Prozent der Handwerker. Das entspricht einem Rückgang von ganzen mehr als zehn Prozentpunkten innerhalb eines Jahres. Auch die Aussichten auf die kommenden sechs Monate sind von Zuversicht geprägt: 31 Prozent der Handwerker rechnen mit mehr Umsatz (Vorjahr: 24 Prozent), und nur noch jeder zehnte Betrieb fürchtet Umsatzeinbußen - vor einem Jahr waren es noch doppelt so viele (22 Prozent).



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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