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Optimismus überwiegt

In Sachsens Wirtschaft ist die Stimmung insgesamt weiter sehr gut, die Bewertungen schwanken im Einzelnen jedoch stark.

Dresden. Der Ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im April erneut gestiegen. In der sächsischen Wirtschaft hat sich dieser Wert - ausgehend von einem außerordentlich hohen Niveau - ebenfalls wieder verbessert.

Sachsenbarometer 03/2007

Verarbeitendes Gewerbe
Die Unternehmen haben ihre Geschäftslage alles in allem betrachtet wieder durchaus günstig beurteilt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die mittlere Auslastung der Produktionsanlagen von 84 auf 87 Prozent deutlich zu. Eine besonders hohe Auslastung (91 Prozent) wurde abermals von den Investitionsgüterproduzenten gemeldet. Die Zahl der Beschäftigten dürfte in naher Zukunft weiter zunehmen.

Bauhauptgewerbe
Die mittlere Geräteauslastung ist im Vorjahresvergleich ebenfalls sehr kräftig von 67 auf 75 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Reichweite des Auftragsbestandes ist jedoch nochmals auf nunmehr 2,2 Monate zurückgegangen. Im Hochbau berichtete zuletzt jedes vierte Unternehmen über eine unzureichende Materialausstattung. Ein Grund hierfür könnte ein Engpass bei Dämmstoffen sein.

Handel
Im Großhandel wurde die Geschäftslage zwar nicht mehr ganz so euphorisch wie im März beurteilt, bei den Meldungen zu den Perspektiven zeigte sich jedoch insgesamt wieder Optimismus.
Die Einzelhandelsfirmen haben ihre Lage erstmals seit Dezember wieder mehrheitlich mit „gut" bewertet. Dies spricht dafür, dass die dämpfende Wirkung der Mehrwertsteuererhöhung an Bedeutung verloren hat. Seit Februar ist es offenbar nur noch vereinzelt zu Verkaufspreisanhebungen gekommen.

Bestandsaufnahme
Nachdem im vergangenen Frühjahr die Bewertungen deutlich nach oben geschnellt waren, zeigt sich aktuell ein gespaltenes Bild: Weniger Unternehmen geht es besser, aber auch weniger Unternehmen geht es schlechter als noch vor einem Jahr. Dagegen zeigen sowohl Personalsituation als auch Investitionsneigung deutliche Impulse. Ihre Geschäftslage beurteilen 38,4 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen mit sehr gut und gut - im Frühjahr 2006 waren es noch 40 Prozent. Mit mangelhaft oder ungenügend votieren aktuell nur noch 8,5 Prozent - ein Rückgang von 7,2 Prozentpunkten im Jahresverlauf. Auf gestiegene Umsätze können 15,8 Prozent der Unternehmen verweisen - im letzten Frühjahr waren es noch 17,9 Prozent. Allerdings reduzierte sich auch die Zahl der Betriebe, die Umsatzeinbußen hinzunehmen hatten: von 37,9 auf 30,5 Prozent.

Zukunftsperspektiven
Auch die Aussichten auf die kommenden sechs Monate geben ein gespaltenes Bild ab; so rechnen aktuell 18,1 Prozent der Unternehmen in Sachsen mit steigenden Umsätzen, was einem deutlichen Rückgang um 9,8 Prozentpunkten entspricht. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viel weniger Unternehmen, die mit weiter rückläufigen Umsätzen rechnen, nämlich 7,9 Prozent im Vergleich zu 24,3 Prozent im letzten Frühjahr.

Personalbestand
Innerhalb der vergangenen sechs Monate konnte knapp jedes fünfte Unternehmen (19,8 Prozent; Vorjahr: 15,7 Prozent) seinen Personalbestand vergrößern, und 23,7 Prozent (Vorjahr: 24,3 Prozent) sahen sich gezwungen, Mitarbeiter freizusetzen. Für eine positive Saldenentwicklung reicht es noch nicht, der Saldo des Personalbestandes steigt aber von minus 8,6 Prozent auf minus 3,9 Prozent.

Investitionen
Die Investitionsneigung hat deutlich zugenommen: Sahen sich im Frühjahr 2006 42,1 Prozent der Betriebe zu Investitionen in der Lage, so sind es aktuell 55,9 Prozent, was einem Anstieg von 13,8 Prozentpunkten entspricht.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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