KONTAKT

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Das Sachsenbarometer im Juli zeigt: die Konjunktur entwickelt sich trotz leicht eingetrübter Aussichten gut. Die Zahl der Neugründungen legen zu.

Dresden. Der Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland, den das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung regelmäßig ermittelt, ist in den vergangenen Monaten etwas zurückgegangen. Auch in Sachsen haben sich die Geschäftserwartungen im verarbeitenden Gewerbe und im Handel abgeschwächt. Alles in allem lassen die Ergebnisse der aktuellen Ifo-Konjunkturumfrage jedoch erkennen, dass sich die sächsische Wirtschaft noch immer in einer Phase überdurchschnittlich starken Wachstums befindet.

Sachsenbarometer 07/2007

Verarbeitendes Gewerbe: Höhere Auslastung
Trotz einer leichten Verschlechterung des Geschäftsklimaindexes im Juli haben unterm Strich rund 30 Prozent der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe Sachsens ihre Geschäftslage mit „gut" bewertet. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung von 86,4 Prozent lag erneut über dem Vorjahresniveau (83,4 Prozent). Auch die durchschnittliche Reichweite der Auftragsbestände ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: von 2,5 auf drei Monate. Dies zeigt, dass die Konjunkturlage recht robust ist und auch für die nächsten Monate mit dynamischem Wachstum der Industrie gerechnet werden kann.

Bauhauptgewerbe: Auftragsmangel nimmt ab
Weiterhin vergleichsweise positiv ist die Lage in der Bauwirtschaft. Der Anteil der Firmen, der über einen Mangel an Aufträgen klagt, ist im Vergleich zum Juni von 43 auf 23 Prozent zurückgegangen. Dementsprechend ist auch die durchschnittliche Geräteauslastung von 76,8 Prozent auf 77,1 Prozent gestiegen. In den Meldungen zu den Geschäftsaussichten zeigte sich wieder mehr Zuversicht.

Großhandel: Klima verschlechtert sich
Weniger günstig ist die Lage im Großhandel. Das Geschäftsklima hat sich dort jüngst drastisch abgekühlt. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Perspektiven wurden insgesamt verhaltender beurteilt.

Einzelhandel: Umsatz sinkt erneut
Dagegen hat sich im Einzelhandel das Klima - nach einer kräftigen Eintrübung in den Vormonaten - wieder aufgehellt. Der Branchenumsatz dürfte allerdings nochmals unter das Vorjahrsniveau gesunken sein. Die Gründe haben nach wie vor mit Vorzieheffekten infolge der Mehrwertsteuererhöhung zu Jahresbeginn zu tun.

Neugründungen steigen gegen ostdeutschen Trend
Im ersten Halbjahr 2007 wurden in Sachsen 23 400 Gewerbe angemeldet - das sind 6,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2006. Damals wurden 22 000 Gewerbeanmeldungen verzeichnet. In Ostdeutschland insgesamt ist die Zahl der Gewerbeneuanmeldungen dagegen rückläufig: Waren im ersten Halbjahr 2006 noch 91 500 Unternehmen neu in die Register eingetragen worden, sind es jetzt nur noch 89 000 - ein Rückgang um 2,7 Prozent. Die Zahl der Abmeldungen hingegen hat in Sachsen um vier Prozent abgenommen. Während im ersten Halbjahr 2006 noch 20 100 Registerabmeldungen zu verzeichnen waren, sind es jetzt nur 19 300. Auch dort zeigt sich die Entwicklung im Freistaat konträr zum ostdeutschen Trend: In den neuen Bundesländern insgesamt ist eine Zunahme der Abmeldungen um 4,6 Prozent auf 73 400 Abmeldungen zu verzeichnen.

Kaum mehr Neueinträge ins Handelsregister
Bei den Handelsregisterneueintragungen hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 wenig getan: Wurden damals 1 660 Betriebe in die Handelsregister eingetragen, so sind es jetzt 1 668. Damit liegt Sachsen auf der Rangliste nach Ländern auf Platz zehn. Mit 239 Neueintragungen pro 10 000 Unternehmen liegt der Freistaat unter dem deutschen Schnitt von 316.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Vorsicht beim Umgang mit digitalen Rechnungen

Elektronische Rechnungslegung ist in vielen Unternehmen Alltag. Dennoch sollten Sie einige Fehlerquellen im Blick behalten.

Neues Geldwäschegesetz vom Bundestag beschlossen

Die wesentlichen Änderungen im neuen Geldwäschegesetz durch den Bundestag auf einen Blick.

Verjährungsfristen: Zahlungsansprüche vor Jahresende sichern

Jährlich gehen Gläubigern Millionenbeträge verloren, weil Verjährungsfristen nicht beachtet werden. Kennen Sie die Fristen?

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer Herbst 2017 - Gute Stimmung macht höhere Preise

Das Sachsenbarometer zeigt: Die Wirtschaft im Freistaat läuft hervorragend. Daraus wollen die Firmen Nutzen ziehen – mit Preiserhöhungen.

Sachsenbarometer 09/2017 - Sachsens Wirtschaft brummt

Alle Indikatoren des Sachsenbarometers zeigen nach oben. Nur dem Baugewerbe fehlen Fachkräfte.

Sachsenbarometer 1. Halbjahr 2017 - Aufschwung mit Atempause

Die sächsische Wirtschaft wächst kontinuierlich – mal mehr, mal weniger schwungvoll. Dabei sind die Firmen sehr solide.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Zahlungsverhalten in Sachsen, 3. Quartal 2017

Trendwende im Zahlungsverhalten? Vom Musterknaben zum Nachsitzer: Sachsens Unternehmen zahlen Rechnung schlechter.

Unternehmerische Wachstumsstrategien in den ostdeutschen Bundesländern

Die strukturellen Voraussetzungen in Ostdeutschland für unternehmerischen Erfolg gelten als nicht ideal. Dennoch verzeichnen einige ostdeutsche Unternehmen ein überdurchschnittliches Wachstum.

SchuldnerAtlas Deutschland, 2017

Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist seit 2014 zum vierten Mal in Folge angestiegen.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 4 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de