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Eurokurs drückt auf die Stimmung

Das Geschäftsklima in Sachsen hat sich zwar leicht verbessert, doch die Unsicherheit über das Exportgeschäft wächst.

Dresden. Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung ist im September zum vierten Mal in Folge zurückgegangen. In Sachsen hat es sich zwar jüngst leicht verbessert. Alles in allem betrachtet deuten die Ergebnisse der letzten Unternehmensbefragungen aber auch im Freistaat darauf hin, dass die konjunkturelle Dynamik eher ab- als zunimmt.

Sachsenbarometer 09/2007

Verarbeitendes Gewerbe: Unsicherheit beim Export
Im verarbeitenden Gewerbe wird die Lage weiterhin vergleichsweise günstig eingeschätzt. Während die Firmen in ihren Erwartungen insgesamt wieder zuversichtlicher waren, mehr Personal einstellen und ihre Produktion erhöhen wollten, äußerten sie sich bezüglich der Exportmöglichkeiten jedoch nicht mehr ganz so optimistisch wie zuvor. Die Gründe dürften unter anderem die jüngste Euroaufwertung und die wegen der Immobilienkrise gestiegene Unsicherheit über die US-Konjunktur sein.

Bauhauptgewerbe: Geräte besser ausgelastet
Die durchschnittliche Geräteauslastung im Bauhauptgewerbe ist zwar von 75 Prozent im August auf 77 Prozent gestiegen. An der Auftragslage dürfte sich jedoch nicht viel geändert haben. Im September sah sich jedes vierte befragte Unternehmen durch einen Mangel an Aufträgen in seiner Bautätigkeit beeinträchtigt. Als Grund wurde vereinzelt auch ein Mangel an Arbeitskräften (sechs Prozent) oder Material (sieben Prozent) genannt.

Handel: Lage verschlechtert sich
Im Großhandel ist der Umsatz erneut unter das Niveau von vor einem Jahr gesunken. Ausschlaggebend dürfte die schwache Konsumgüternachfrage sein. Im Einzelhandel wurde die Lage im Vergleich zum August nochmals ungünstiger bewertet. Zuletzt berichtete jedes dritte Unternehmen über einen Umsatzrückgang.

Unternehmensnahe Dienstleistungen boomen
Sehr viel erfreulicher ist die Lage bei den unternehmensnahen Dienstleistern in Sachsen. 34 Prozent der Befragten verweisen auf gestiegene Umsätze - ein Anstieg von 11,4 Prozentpunkten im Jahresverlauf. Umsatzeinbußen hatten nur 7,5 Prozent hinzunehmen - ein Rückgang um 11,9 Prozentpunkte. Auch die Ertragslage hat sich verbessert: Berichteten im Sommer 2006 noch 22,6 Prozent der Befragten von gestiegenen Gewinnen, sind es aktuell 34 Prozent. Ertragseinbußen müssen nur noch 7,5 Prozent der Betriebe verkraften - vor einem Jahr waren es 19,4 Prozent. Die Zukunftsperspektiven sind ungetrübt: 28,3 Prozent rechnen mit steigenden Umsätzen in den nächsten sechs Monaten - im Sommer 2006 waren es 22,6 Prozent. Umsatzeinbußen fürchtet keine einzige der befragten Firmen. Der Wermutstropfen sind die Ertragsperspektiven. Der Anteil der Firmen, die mehr Gewinn erwirtschaften wollen, ist im Vergleich zum Sommer 2006 von 35,5 auf 28,3 Prozent gesunken.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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