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Keine Lust auf neue Maschinen

Trotz guter Stimmung der Unternehmer ist ihre Investitionsbereitschaft nicht gestiegen.

Dresden. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die sächsische Wirtschaft ist im Oktober leicht zurückgegangen. Die Indikatoren befinden sich jedoch noch immer auf einem hohen Niveau; das spricht für eine Fortsetzung des Aufschwungs. Das Tempo der gesamtwirtschaftlichen Expansion dürfte allerdings nachlassen.

Sachsenbaromter 10/2007

Das verarbeitende Gewerbe beurteilt die Nachfrage insgesamt weniger günstig als in den vergangenen Monaten. Die mittlere Kapazitätsauslastung nahm gegenüber der letzten Befragung leicht ab, auf 86,1 Prozent. Im Investitionsgüter produzierenden Gewerbe ist die Auslastung gleichwohl nochmals gestiegen.

Die Unternehmen im Bauhauptgewerbe schätzen ihre Lage ähnlich verhalten ein wie bislang. Zuletzt lag die durchschnittliche Geräteauslastung dort bei 77 Prozent. In den einzelnen Bausparten zeigten sich allerdings erneut unterschiedliche Auslastungsniveaus. Die Perspektiven fallen insgesamt skeptischer aus.

Auch im Großhandel hat sich das Klima eingetrübt. Diese Unternehmen beurteilen sowohl ihre derzeitige wie auch die Aussichten für die nächsten Monate schlechter als zuvor. Im Einzelhandel hingegen herrscht mehr Zuversicht. Das nährt die Hoffnung, dass sich der private Konsum allmählich belebt.

Wenn auch quer über alle Branchen die Stimmung zur Geschäftslage im sächsischen Mittelstand zweigeteilt ist, machen die tatsächlichen Umsatz- und Ertragszahlen deutlich: Es geht bergauf! Ihre Geschäftslage beurteilen 46,2 Prozent der sächsischen Unternehmen mit „sehr gut" und „gut". Das entspricht einem Rückgang um 6,6 Prozentpunkte im Jahresverlauf.

Zurückgegangen ist allerdings auch der Anteil der Betriebe, die die Noten „mangelhaft" und „ungenügend" vergeben. Damit steigt der Saldo der Geschäftslage von 40,7 Prozent im Herbst 2006 auf jetzt 46,2 Prozent an. 48,5 Prozent der befragten Firmen in Sachsen gaben an, in den vergangenen sechs Monaten mehr Umsatz erwirtschaftet zu haben; das ist ein Plus von 4,6 Prozentpunkten im Jahresverlauf.

Auch die Ertragslage weist positive Tendenzen auf: Zwar stieg die Zahl der Betriebe, die mehr Gewinn erwirtschaften, nur marginal; allerdings haben deutlich weniger Firmen Ertragsrückgänge zu verkraften (nur noch neun Prozent im Gegensatz zu 25,5 Prozent im Herbst 2006). Deutlich positiv entwickeln sich die Ertragsaussichten. Glaubten im Herbst 2006 noch 30,6 Prozent, mehr Gewinn erwirtschaften zu können, sind es derzeit 42,5 Prozent.

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmer ist allerdings trotz der guten konjunkturellen Aussagen nicht gestiegen.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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