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Geschäftsklima kühlt sich weiter ab

Während Firmenpleiten zurückgehen, gibt es immer mehr Insolvenzen von Privatpersonen.

Sachsenbarometer 12/2007

Dresden. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Dezember wieder gesunken. Das Geschäftsklima in der sächsischen Wirtschaft hat sich jüngst ebenfalls abgekühlt. Die Klimaindikatoren des Sachsenbarometers befinden sich aber noch immer auf einem hohen Niveau. Dies stützt Berechnungen des Ifo-Instituts, nach denen der Freistaat im abgelaufenen Jahr erneut ein überdurchschnittlich starkes Wirtschaftswachstum erfahren hat.

Verarbeitendes Gewerbe
Die Geschäftslage wird unvermindert häufig mit „gut" beurteilt. In Hinblick auf die Perspektiven waren die Unternehmen ähnlich zuversichtlich wie im Vormonat. Die Beschäftigungs- und Produktionspläne dürften noch immer vielfach auf Expansion ausgerichtet sein. Das positive Gesamtbild wird jedoch ein wenig durch verschlechterte Exporterwartungen getrübt.

Bauhauptgewerbe
Der Bau beurteilt die Lage so kritisch wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die durchschnittliche Geräteauslastung ist den Meldungen zufolge im Vergleich zum Vorjahr von 74 auf 72 Prozent gesunken. Der 2006 durch günstige gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Mehrwertsteuer-Vorzieheffekte unterbrochene Strukturanpassungsprozess hat offenbar wieder eingesetzt.

Gross- und Einzelhandel
Das Geschäftsklima hat sich verbessert. Maßgeblich hierfür waren weniger pessimistische Ausblicke. Auch im Einzelhandel sind die Erwartungen etwas höher. Dies stützt die Ifo-Prognose, wonach in den nächsten Monaten mit allmählicher Belebung der Konsumgüternachfrage zu rechnen ist.

Firmenpleiten
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen nahm in Jahresfrist um gut 18 Prozent ab auf 1 840 Fälle. 2006 waren noch 2 250 Unternehmensinsolvenzen zu beklagen. In Deutschland gingen die Pleiten um mehr als zehn Prozent auf 27 490 betroffene Unternehmen zurück. 2003 waren es noch knapp 40 000 Firmen. Setzt man die aktiven Betriebe einer Branche ins Verhältnis zu deren Insolvenzbetrieben, erhält man die Risikoquote. Dort sticht der Bau mit 154 auf 10 000 Betrieben hervor - trotz rückläufiger Tendenz. Im Verarbeitenden Gewerbe ist das Risiko mit 77 halb so hoch.

Privatinsolvenzen
Die Konkurse von Privatpersonen und Ex-Selbstständigen legen weiter zu: um fast 19 Prozent auf 8 180. 2006 waren es noch 6 880 Pleiten. Das ist ein deutlich höherer Anstieg als in Deutschland insgesamt. Hier stiegen die Privatinsolvenzen um gut zwölf Prozent auf 139 510 Betroffene (2006: 124 180).



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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