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Leichte Verunsicherung

Die Perspektiven in der Industrie und ihren Zulieferern ist dem Sachsenbarometer zufolge nicht mehr rosig.

Dresden. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Januar etwas gestiegen. Auch in Sachsen tendiert der Index nach oben. Doch diesmal schneiden das Baugewerbe und der Handel eher positiv ab; das verarbeitende Gewerbe ist nicht mehr ganz so optimistisch.

Sachsenbarometer 01/2008

Verarbeitendes Gewerbe
In der sächsischen Industrie und ihren Zulieferern beurteilt rund jedes dritte Unternehmen die Lage mit „gut". Die Perspektiven fallen jedoch seit Mitte vorigen Jahres zunehmend skeptischer aus. Dies dürfte im Zusammenhang mit der Aufwertung des Euro oder den Unsicherheiten über die US-Konjunktur stehen. Dennoch ist Joachim Ragnitz vom Institut für Wirtschaftsforschung in Halle überzeugt: „Die Entwicklung des Ifo-Indexes zeigt, dass die Turbulenzen an den Aktienmärkten sich kaum negativ auf die wirtschaftliche Aktivität in Sachsen auswirken dürften." Ein weiterer Grund für die etwas angespanntere Lage mag sein, dass sich die Modalitäten für die Abschreibung von Maschinen und anderen Investitionsgütern seit Jahresbeginn verschlechtert haben.

Bauhauptgewerbe
Die Geschäftslage wird zwar von rund 30 Prozent der befragten Firmenchefs weiterhin als „schlecht" beurteilt. Zudem ist die Auslastung der Baumaschinen im Vergleich zum Januar 2006 von 72 auf 67 Prozent zurückgegangen. Dennoch: In den Meldungen zu den Geschäftsaussichten ist mehr Zuversicht.

Gross- und Einzelhandel
Im Großhandel wird die Geschäftslage insgesamt deutlich besser als noch im vergangenen Dezember beurteilt. Der Branchenumsatz dürfte gleichwohl nochmals unter das Niveau des Vorjahres gefallen sein. Die Mehrheit der Einzelhandelsfirmen meldete ebenfalls einen Umsatzrückgang. Bundesweit sanken die Erlöse 2007 im Vergleich mit 2006 dem Statistischen Bundesamt zufolge real um 2,2 Prozent. Das war der stärkste Umsatzrückgang seit fünf Jahren in der Branche. In der Januar-Umfrage haben sich die Perspektiven allerdings aufgehellt - obwohl der Winterschlussverkauf wegen des milden und feuchten Wetters nach Angaben des Deutschen Einzelhandelsverbandes von gestern „ins Wasser gefallen ist."

Ab- und Anmeldungen
Die Zahl der neugegründeten Firmen ist in Sachsen auch im vorigen Jahr weiter zurückgegangen. 2006 wurden noch 46.000 Unternehmen in die Register eingetragen, 2007 waren es nur noch 39.000. Für den deutlichen Rückgang gibt es vor allem zwei Gründe. Erstens sind Fördermaßnahmen ausgelaufen, vor allem für die Ich-AG; zweitens ist die Konjunktur angesprungen, sodass viele Gründer wieder eine abhängige Beschäftigung aufnahmen. Sachsen ist da keine Ausnahme. Die Zahl der Unternehmensgründer sank 2007 in der gesamten Bundesrepublik um 26.400 auf 855.600.

Den 39.000 neuen Firmen in Sachsen standen 35.600 Löschungen gegenüber. Der Saldo von 3.400 ist deutlich weniger als noch 2006: Damals betrug dieser 11 149. In Deutschland lag der Saldo aus An- und Abmeldungen im vorigen Jahr bei 136.000. Vor zwei Jahren waren es 168.000.

Anders als im Gewerberegister stieg die Zahl der Eintragungen in die Handelsregister im Verlauf des vorigen Jahres in Sachsen an - und zwar um knapp fünf Prozent auf 3.368 Neueintragungen. Bei 2.752 Löschungen ergibt sich demnach ein Saldo von 616 Unternehmen. Ein solches Plus gab es - außer in Sachsen - sonst nur noch in Mecklenburg-Vorpommern. Beim Großteil der Bundesländer gingen die Neueintragungen in die Handelsregister zweistellig zurück.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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