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Stimmung in Sachsens Firmen wird schlechter

Der Motor des Aufschwungs - die Industrie - fängt leicht an zu stottern, dafür geht es dem langjährigen Sorgenkind Bau besser.

Dresden. Nach einem kontinuierlichen Anstieg in den Vormonaten ist der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands im April deutlich gesunken. Das Sachsenbarometer, der Klimaindikator für die sächsische Wirtschaft, hat sich ebenfalls abgeschwächt. Während sich die Lage im verarbeitenden Gewerbe und Handel verschlechtert hat, bessert sie sich im Bauhauptgewerbe und bei den Dienstleistern. Gerit Vogt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung Dresden, Forschungsbereich Konjunktur und Wachstum, ist dennoch für die weitere Wirtschaftsentwicklung im Freistaat optimistisch: „Trotz der jüngsten Klimaeintrübung sind die Beschäftigungspläne in den sächsischen Unternehmen noch immer vielfach auf Expansion ausgerichtet. In den nächsten Monaten ist daher mit einem weiteren Anstieg der Beschäftigtenzahl zu rechnen."

Sachsenbarometer 04/2008

Geringere Auslastung im verarbeitenden Gewerbe
Die Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe Sachsens haben im Vergleich zum März sowohl die aktuelle Lage als auch die Aussichten für die nächsten sechs Monate kritischer beurteilt. Den Meldungen zufolge ist die durchschnittliche Geräteauslastung von rund 88 Prozent im Frühjahr 2007 auf zuletzt 85 Prozent zurückgegangen. Trotz der derzeitigen Währungs- und Konjunkturschwäche in den USA werden die künftigen Absatzchancen auf den ausländischen Märkten per saldo noch immer positiv beurteilt.

Frühjahrsbelebung im Bauhauptgewerbe
Im sächsischen Bauhauptgewerbe dürfte die Bautätigkeit infolge der allgemeinen Frühjahrsbelebung wieder spürbar zugenommen haben. Die mittlere Geräteauslastung ist im Vergleich zum Vormonat von rund 66 Prozent auf knapp 78 Prozent gestiegen. Auch gegenüber dem Wert vor Jahresfrist ist ein Anstieg zu verzeichnen. In den Einschätzungen zu den Geschäftsaussichten waren insgesamt keine gravierenden Veränderungen feststellbar. Thomas Schulz, Leiter Produkte und Prozesse bei der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden Aumüller KG, sagt: „Erfreulich stimmt insbesondere, dass sich die Lage im Bauhauptgewerbe stabilisiert, waren hier doch mit Auslaufen der Eigenheimzulage deutliche konjunkturelle Dellen erwartet worden."

Nicht so erfreulich sieht dagegen die Stimmung im ostdeutschen Baugewerbe insgesamt aus. Da sich die witterungsbedingten Behinderungen der Bautätigkeit im ersten Quartal in Grenzen gehalten hätten und Aufträge aus den Folgemonaten vorgezogen worden seien, sei die sonst übliche Frühjahrsbelebung nur gering ausgefallen, heißt es in einer aktuellen Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) im April. Bei den Aussichten sei sie sogar gänzlich ausgeblieben.

Handelsfirmen erwarten höhere Preise
Im Großhandel wird, zum ersten Mal seit August 2007, wieder mehrheitlich eine Erhöhung des Bestellvolumens geplant. Die Geschäftslage wurde allerdings alles in allem etwas vorsichtiger beurteilt. Im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima im Vergleich zum Vormonat nur geringfügig verändert. Insgesamt betrachtet werden im sächsischen Handel verstärkt Spielräume für zukünftige Verkaufspreiserhöhungen gesehen.

Gute Stimmung bei den Dienstleistern
Gut zwei Drittel der Dienstleistungsbetriebe in Sachsen geben der aktuellen Geschäftslage ihrer Unternehmung gute Noten. Auch auf die kommende Zeit blickt man optimistisch: 45 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit steigenden Erträgen - das sind gut 15 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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