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Das Stimmungstief in Sachsens Wirtschaft hält an

Am Konjunkturhimmel über dem Freistaat ziehen dunkle Wolken auf. Das verarbeitende Gewerbe war noch nie pessimistischer.

Sachsenbarometer 10/2008

Dresden. In der deutschen Wirtschaft hat sich die Stimmung weiter eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Oktober erneut merklich zurückgegangen. In Sachsens Wirtschaft hat sich das Geschäftsklima ebenfalls verschlechtert. Die befragten Unternehmen beurteilen vor allem ihre Perspektiven pessimistischer.

Handel: Preiserhöhungen
Die Unternehmen im sächsischen Handel haben ihre Geschäfts- und Umsatzlage im Vormonatsvergleich etwas günstiger beurteilt. In den Meldungen zur künftigen Entwicklung zeigte sich jedoch ebenfalls verstärkt Skepsis. Die Verkaufspreise dürften zuletzt vielfach angehoben worden sein. Für die nächsten Monate werden aber nur noch geringe Spielräume für Preiserhöhungen gesehen.

Baugewerbe: Auftragsmangel
Im Bauhauptgewerbe hat sich die mittlere Auslastung nur geringfügig verändert. Mit rund 73 Prozent lag sie um einen Prozentpunkt unter dem Wert vor Jahresfrist. Der Auftragsbestand wurde weiterhin sehr häufig mit „zu klein" bewertet. Hierbei zeigten sich aber zwischen den Sparten wieder deutliche Unterschiede: Während im Hochbau 39 Prozent der Unternehmen über einen Auftragsmangel berichteten, lag der Anteil im Tiefbau lediglich bei 28 Prozent.

Industrie: Auslastung sinkt
Im verarbeitenden Gewerbe rechnet etwa jedes dritte Unternehmen damit, dass sich die Geschäftslage in den nächsten Monaten verschlechtern wird. So negativ wurden die Perspektiven noch nie zuvor seit Beginn der Befragung im Januar 1991 bewertet. Die Lagebeurteilungen tendierten in den letzten Monaten ebenfalls nach unten. Im Oktober lag die durchschnittliche Kapazitätsauslastung bei 83 Prozent. Sie ist damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Prozentpunkte zurückgegangen.

Investitionen: Grosse Flaute
Anhand der gesunkenen Investitionsbereitschaft zeigen sich bereits die Reaktionen der einheimischen Unternehmen auf die aufziehenden dunklen Konjunkturwolken und die sich verschärfenden Finanzierungsbedingungen. In der jüngsten Befragung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform geben nur knapp 41 Prozent der sächsischen Mittelständler an, im nächsten halben Jahr investieren zu wollen. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei fast 58 Prozent. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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