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Sachsenbarometer im freien Fall

Die Unternehmen sehen sowohl Lage als auch Erwartungen pessimistisch.

Sachsenbarometer 11/2008

Dresden. Der Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im November zum sechsten Mal in Folge gefallen - auch für Sachsen. Die befragten Unternehmen haben im Vergleich zum Oktober nicht nur die Perspektiven, sondern auch die Lage deutlich pessimistischer beurteilt.

Industrie: Nachfrage gering
Der Klimaindikator für das verarbeitende Gewerbe hat seinen Abwärtstrend mit großen Schritten fortgesetzt. Die Geschäftslage wurde zum ersten Mal seit April 2004 wieder überwiegend „schlecht" bewertet. Die Produktion dürfte zuletzt wegen Nachfrageeinbruchs in vielen Unternehmen gesunken sein. Davon waren offenbar besonders die Hersteller von Investitionsgütern betroffen, die relativ stark vom Auslandsgeschäft abhängig sind. Bei den eher binnenmarktorientierten Herstellern von Verbrauchsgütern hat sich die Nachfrage nur wenig vermindert.

Bau: Leichte Aufhellung
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima gegen den allgemeinen Trend etwas verbessert. Die Lage wurde zwar geringfügig schlechter als im Vormonat beurteilt, in den Meldungen zu den Perspektiven zeigte sich aber wieder etwas mehr Optimismus - womöglich wegen des Konjunkturpakets der Bundesregierung, das auch höhere Verkehrsinfrastrukturausgaben vorsieht. Der öffentliche Bau hat in Sachsen bereits seit Jahresbeginn einen überdurchschnittlich hohen Umsatzzuwachs erfahren und den gewerblichen Bau als Zugpferd in der Branche abgelöst.

Handel: Konsum schwächelt
Die Unternehmen im Handel haben ihre Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat wieder etwas ungünstiger beurteilt. Trotz vielfach gestiegener Einkommen und der jüngst vergleichsweise moderaten Entwicklung der Verbraucherpreise ist es offenbar noch nicht zu einer durchgreifenden Belebung des privaten Konsums gekommen.

Erträge: Gewinn bricht weg
Finanzmarktkrise und Konjunktureinbruch nagen an der Ertragsbasis der Mittelständler. Jedes dritte Unternehmen musste einen Gewinnrückgang hinnehmen, nur jeder neunte Betrieb erzielte ein Ertragsplus. Damit bricht den Mittelständlern mitten in den schärfer werdenden Kreditbedingungen eine wichtige Finanzierungsquelle weg: die eigene Finanzkraft. Jedoch haben die Betriebe während der guten Konjunktur 2006 und 2007 ihre Hausaufgaben gemacht und die Eigenkapitaldecke gestärkt. Vier von zehn Unternehmen verfügen über eine Eigenkapitalquote von über 30 Prozent, ein Viertel der Firmen ist aber weiter unterkapitalisiert.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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