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Das Sachsenbarometer fällt

  • Schlechte Lage in jedem vierten Industriebetrieb

  • Jede zweite Firma kommt schwerer an Kredite

  • Konjunkturpakete auf Bau noch nicht angekommen

Sachsenbarometer 05/2009

Dresden. Der Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist laut Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung im Mai zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Doch in Sachsen hat sich die Klimaaufhellung nicht fortgesetzt: Das Sachsenbarometer ist leicht zurückgegangen. Maßgeblich für den Rückgang war vor allem die Geschäftslage, die von den befragten sächsischen Unternehmen insgesamt etwas ungünstiger beurteilt wurde. Die allgemeine Skepsis in Hinblick auf die zukünftige Wirtschaftentwicklung hat aber unter den Firmenchefs weiter abgenommen. Der stellvertretende Dresdner Ifo-Geschäftsführer Joachim Ragnitz urteilt daher, dass sich trotz der insgesamt negativen Lagebeurteilung der sächsischen Wirtschaft die Zeichen dafür mehren, „dass es im weiteren Jahresverlauf zu einer Stabilisierung kommen könnte."

Verarbeitendes Gewerbe: Lage verschlechtert
In Sachsens verarbeitendem Gewerbe wurde die wirtschaftliche Situation nun deutlich verhaltener als im April beurteilt. Derzeit bewertet per saldo rund jedes vierte Unternehmen die Lage mit „schlecht". Dem Geschäftsverlauf im nächsten halben Jahr sahen die Firmen aber erneut etwas weniger pessimistisch entgegen. Der Lagerbestand an Fertigwaren wird weiterhin vergleichsweise häufig als „zu hoch" eingeschätzt. Es ist daher nicht damit zu rechnen, dass in naher Zukunft eine spürbare Produktionsbelebung eintritt.

Bauhauptgewerbe: Der Auftragsbestand nimmt ab
Die befragten sächsischen Bauunternehmen haben ihre Auftragslage insgesamt etwas unzufriedener beurteilt. Im Vormonatsvergleich nahm die durchschnittliche Reichweite der Auftragsbestände geringfügig ab: von 2,2 auf 2,0 Monate. Zwar dürften die Konjunkturpakete I und II in diesem und im nächsten Jahr bundesweit zu zusätzlichen Bauinvestitionen von 3,5 und 12 Milliarden Euro führen. Doch sie haben bislang offenbar noch nicht zu einer spürbaren Verbesserung der Baukonjunktur auf dem Gebiet Sachsens geführt.

Handel: Umsatz weniger gut beurteilt
Im sächsischen Handel stand in den letzten Monaten einer leichten Klimaaufhellung im Großhandel eine zunehmende Klimaeintrübung im Einzelhandel gegenüber. Die Umsatzlage wurde jüngst im Vergleich zum Vormonat in beiden Handelsabteilungen insgesamt verhaltener beurteilt.

Unternehmensfinanzierung doppelt schwierig
Im Zuge der Bankenkrise haben sich die Finanzierungsbedingungen für den sächsischen Mittelstand massiv verschärft. Gut die Hälfte der Unternehmen (52 Prozent) kommt heute schlechter an Kredite als vor einem Jahr. Bei jedem sechsten Betroffenen (16 Prozent) wurde der Kreditwunsch sogar ganz abgelehnt. Auch die selbst erwirtschafteten Mittel werden knapper. So mussten 47 Prozent der sächsischen Mittelständler einen Gewinnrückgang verkraften - nur einer von zwanzig erwirtschaftete ein Ertragsplus. Thomas Schulz als Dresdner Prokurist der Auskunftei Creditreform Dresden beurteilt die Wirtschafts- und Finanzkrise als doppeltes Erschwernis für die Finanzierung für die sächsischen Unternehmen. Zum einen habe sich der Zugang zu Krediten massiv verteuert. „Zum zweiten schwindet durch die schlechte Auftragslage die eigene Finanzkraft", sagt Schulz.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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