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Keine Lust auf miese Stimmung

Die Maschinen sind nicht ausgelastet. Der Bau wartet auf Aufträge. Der Handel sorgt sich um die Preise. Dennoch werden mehr Firmen gegründet als 2008.

Sachsenbarometer 07/2009

Dresden. Sachsen folgt dem Bundestrend: Nachdem der Geschäftsklimaindex des Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo im Juli gestiegen ist, hat sich auch in der gewerblichen Wirtschaft Sachsens die Stimmung verbessert. Das geht aus dem jüngsten Sachsenbarometer hervor, dem Stimmungsindikator der SZ in Zusammenarbeit mit der Ifo-Niederlassung in Dresden und dem Wirtschaftsdatenanalysten Creditreform. Im Vergleich zum Juni beurteilten die sächsischen Firmen ihre Lage per saldo zwar etwas ungünstiger, die allgemeine Skepsis zu den Aussichten ging jedoch zurück. Nach einem sehr schwierigen ersten Halbjahr scheint die Wirtschaft in Sachsen allmählich wieder Tritt zu fassen.

VERARBEITENDES GEWERBE: NOCH VIELE FREIE KAPAZITÄTEN
Im verarbeitenden Gewerbe Sachsens halten sich die Meldungen von Firmen, die in den nächsten sechs Monaten mit besseren Geschäften rechnen, und die Meldungen von Unternehmen, die eine schlechtere Lage erwarten, die Waage. Der Export dürfte sich den Angaben zufolge stabilisieren. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung lag im Juli allerdings nur bei 73 Prozent. Das ist binnen eines Jahres ein Rückgang von elf Prozentpunkten. „Diese niedrige Auslastung signalisiert, dass sich die sächsische Wirtschaft noch immer im Abschwung befindet", analysiert Volkswirt Gerit Vogt von der Dresdner Ifo-Niederlassung.

BAU: JEDE DRITTE FIRMA WARTET AUF NEUE AUFTRÄGE
Im Bauhauptgewerbe stieg die Geräteauslastung um rund fünf Prozentpunkte auf derzeit etwa 77 Prozent. Die Geschäftslage wurde daher weniger häufig mit „schlecht" beurteilt. Ein etwas anderes Bild zeigt sich aber in den Angaben zur Auftragslage. Diese wurde im Vergleich zum Juni etwas ungünstiger beurteilt. Gegenwärtig berichtet rund jede dritte Baufirma über einen Auftragsmangel.

HANDEL: UNGEWISSHEIT BEI DER VERKAUFSPREIS-ENTWICKLUNG
Sowohl die Groß- wie auch die Einzelhändler beurteilten ihre Umsatzlage weniger negativ. Im Hinblick auf die Entwicklung der Verkaufspreise waren jedoch unterschiedliche Trends zu verzeichnen. Während die Großhandelsfirmen über einen Anstieg berichteten, meldeten die Einzelhändler überwiegend einen Rückgang. Die Inflation war im Juli in Sachsen erstmal unter null gefallen. Bundesweit ist die Lage bei den Großhändlern allerdings deutlich negativer. Das Statistische Bundesamt teilte am Freitag mit, die Erlöse lägen im zweiten Quartal um 18,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. „Der Großhandel hat ein grottenschlechtes Quartal einstecken müssen", sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner. Zu befürchten sei zudem, dass der Großhandel mit Konsumgütern, der bislang nicht so starke Einbrüche hatte, im Herbst bei steigender Arbeitslosigkeit unter Druck gerate.

NEUGRÜNDUNGEN: SACHSEN LIEGT IM OSTEN AUF PLATZ ZWEI
Im ersten Halbjahr haben sich in Sachsen rund 2 300 Unternehmen neu gegründet. Das überrascht: Das sind gut 300 mehr als vor einem Jahr. Der Freistaat rangiert damit im Vergleich zu den übrigen ostdeutschen Bundesländern nach Berlin an zweiter Stelle. Auf 100 bestehende Unternehmen kommen so 2,6 Gründungen. Durch die neu entstandenen Firmen sind gut 8 000 direkte Arbeitsplätze geschaffen worden. Prokurist Thomas Schulz von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform bilanziert daher: „Sachsen ist für neue und junge Unternehmen ein attraktiver Standort. Eine moderne Infrastruktur und gut ausgebildete Fachkräfte haben einen positiven Effekt auf die Gründungszahlen."



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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