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Konjunkturerholung in Sachsen gestoppt

Die Unternehmer rechnen mit einer schwierigen Entwicklung im nächsten Jahr. Im Mittelstand drohen sogar mehr Pleiten als noch 2009.

Sachsenbarometer 12/2009

Dresden. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist zum Jahresende erneut gestiegen - nicht so in Sachsen. Das Sachsenbarometer ist im Dezember etwas zurückgegangen. Die vom Ifo-Institut befragten sächsischen Unternehmen haben ihre Lage im Monatsvergleich zwar abermals zufriedener beurteilt, der Wirtschaftsentwicklung blickten sie allerdings etwas weniger zuversichtlich entgegen. Konjunkturforscher Gerit Vogt vom Ifo-Institut in Dresden sagte: „Die Ergebnisse untermauern unsere Prognose, nach der die Wirtschaft in Sachsen 2010 nur verhalten zulegt."

DIE INDUSTRIE SETZT IHRE HOFFNUNGEN IN DEN EXPORT
Die Chefs im verarbeitenden Gewerbe Sachsens beurteilten die Perspektiven im Vergleich zum Vormonat etwas zurückhaltender. Dies trifft jedoch nicht auf ihre Einschätzungen zu den Absatzmöglichkeiten auf ausländischen Märkten zu: In Hinblick auf das Exportgeschäft wurde jüngst per saldo etwas häufiger mit einer Zunahme gerechnet. Den Meldungen zufolge hat sich die Nachfragesituation bereits in den vergangenen Monaten vielfach verbessert. Die Geschäftslage wird von den Unternehmern allerdings noch immer überwiegend mit „schlecht" beurteilt.

DAS BAUGEWERBE LEIDET UNTER FEHLENDEN AUFTRÄGEN
Die befragten Firmenchefs aus dem sächsischen Bauhauptgewerbe haben in den vergangenen Monaten etwas häufiger über einen Auftragsmangel berichtet. Der Anteil der davon betroffenen Unternehmen lag im Hochbau bei 44 und im Tiefbau bei 28 Prozent. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung ist im Dezember - bereinigt um saisonale Einflüsse - sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen. Sie erreichte nur noch rund 67 Prozent.

GROSSHANDEL STEHT BESSER DA ALS DER EINZELHANDEL

Im Handel hat sich das Geschäftsklima zuletzt nur noch wenig verändert. In Hinblick auf die wirtschaftlichen Aussichten für das erste Halbjahr 2010 zeigen sich zwei Gesichter: Während die Großhändler überwiegend mit besseren Zeiten rechnen, dominieren im Einzelhandel weiterhin die Meldungen von Unternehmen, die eine schlechtere Lage erwarten. Sie scheinen der Konsumfreude der Bürger zu misstrauen.

MEHR PLEITEN IN SACHSEN ALS IM BUNDESDURCHSCHNITT

Fast 2.000 sächsische Unternehmen mussten im Verlauf dieses Jahres Insolvenz anmelden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von zehn Prozent - etwas weniger als im deutschlandweiten Mittel. Mit 122 Pleiten je 10 000 Unternehmen liegt die Insolvenzquote in Sachsen aber weiterhin über dem Bundesdurchschnitt von 96. Ursachen dafür sind die nach wie vor geringen Eigenkapitalquoten im Mittelstand sowie ein hoher Wettbewerbsdruck in Branchen wie Handel und Bau. Creditreform-Spezialist und Prokurist Thomas Schulz befürchtet daher: „2009 war der Anstieg der Insolvenzen in Sachsen vergleichsweise moderat. Im kommenden Jahr ist vor allem im sächsischen Mittelstand mit mehr Pleiten zu rechnen."




Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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