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Aufschwung nimmt wieder Fahrt auf

Die Lage und die Aussichten in der sächsischen Wirtschaft verbessern sich. Einen Gründungsboom löst das jedoch nicht aus.

Sachsenbarometer 07/2010

Dresden. Nachdem das Konjunkturbarometer der sächsischen Wirtschaft im Juni Sommerpause machte, ist es im Juli gestiegen. Die Stimmung in der gewerblichen Wirtschaft Sachsens hat sich verbessert. Die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen haben ihre aktuelle Geschäftslage erheblich besser beurteilt als im vergangenen Monat. Zudem gehen die Firmen per saldo von einer günstigeren Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten aus. Hier die Ergebnisse der Wirtschaftszweige im Einzelnen:

INDUSTRIE: AUSLASTUNG STEIGT
Den Meldungen zufolge schätzt ungefähr jedes vierte Unternehmen des sächsischen verarbeitenden Gewerbes seine derzeitige Geschäftssituation als „gut" ein. Bei der durchschnittlichen Kapazitätsauslastung war ein kräftiger Anstieg um etwa acht Prozentpunkte festzustellen. Sie lag im Juli bei rund 81 Prozent. Insbesondere die Produzenten von Vorleistungsgütern meldeten eine Zunahme binnen Jahresfrist um annähernd zwölf Prozentpunkte. Die Befragungsteilnehmer gehen weiterhin mehrheitlich von einer Zunahme ihres Exportgeschäfts aus. Der Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten blickten die Firmen insgesamt mit deutlich mehr Zuversicht entgegen.

BAU: MEHR PESSIMISTEN
Die Firmen im sächsischen Bauhauptgewerbe berichteten per saldo erstmalig seit dem Januar dieses Jahres von einer gesunkenen Bautätigkeit. Auch die durchschnittliche Geräteauslastung nahm gegenüber dem Vorjahresmonat um rund einen Prozentpunkt ab. In den Angaben zur Geschäftslage in der nahen Zukunft war erheblich mehr Pessimismus feststellbar. Fast jedes sechste Unternehmen geht von einer ungünstigeren Geschäftsentwicklung aus. Somit trübte sich das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe Sachsens ein.

HANDEL: LAGE BESSERT SICH
Das Geschäftsklima hellte sich im Groß- wie auch im Einzelhandel auf. Maßgeblich hierfür waren die Einschätzungen zur momentanen Geschäftssituation: Die Unternehmen aus beiden Handelsabteilungen beurteilten ihre Geschäftslage insgesamt wesentlich besser als im vergangenen Monat. Zudem schätzten die Firmen im Großhandel ihre Geschäftserwartungen per saldo als günstiger ein.

WENIGER FIRMENGRÜNDUNGEN
Trotz besserer Konjunkturdaten ist ein Gründungsboom in Sachsen vorerst ausgeblieben. Im ersten Halbjahr wurden im Freistaat gut 19 000 Gewerbeanmeldungen vorgenommen. Ein Minus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der wirtschaftsaktiven Gründungen, die also Arbeitsplätze schaffen und einen wichtigen Wertschöpfungsbeitrag leisten, stagniert ebenfalls. 2 030 solcher wirtschaftsaktiven Firmen wurden neu in die Register eingetragen. Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres wurden noch 2 300 Neugründungen gezählt. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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