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Stimmung in Sachsens Firmen etwas besser

Das Sachsenbarometer steigt nach Oktoberpause wieder ganz leicht.

Dresden. Der ifo Geschäftsklimaindex für die Wirtschaft in den neuen Ländern hellte sich auf. Mit ihrer Geschäftssituation waren allerdings die sächsischen Firmen etwas weniger zufrieden als im vergangenen Monat.

GEWERBE-LAUNE AUFGEHELLT

Im November setzt sich die Stimmungsverbesserung im verarbeitenden Gewerbe Sachsens fort. Während sich die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate erneut aufhellten, waren die sächsischen Industriefirmen mit ihrer aktuellen Situation insgesamt geringfügig weniger zufrieden als im Oktober. Etwa jeder vierte Befragungsteilnehmer gab jedoch an, dass sich die Nachfragesituation für seine Produkte im vorangegangenen Monat gebessert habe. Hinsichtlich ihres Auslandsgeschäfts zeigen sich die sächsischen Exporteure mehrheitlich etwas weniger zuversichtlich.

BAU STÄRKER AUSGELASTET
Der Klimaindikator im Bauhauptgewerbe Sachsens hat sich jüngst etwas verschlechtert. Verursacht wurde diese Eintrübung durch die Angaben der Baufirmen zu ihren Geschäftsperspektiven im nächsten halben Jahr. Die Unternehmen gehen von einer ungünstigeren Entwicklung aus. Ihre derzeitige Geschäftslage beurteilen die Befragungsteilnehmer hingegen insgesamt weniger schlecht. Die um saisonale Einflüsse bereinigte durchschnittliche Geräteauslastung lag im Monat November in etwa bei 73 Prozent und damit um 5 Prozentpunkte höher als im Vorjahresvergleich. Laut ifo-Institut neige die Branche jedoch dazu, Personal abzubauen.

MITTELSTAND ENTSPANNT SICH
Die Ertragslage der Unternehmen hat sich durch den Aufschwung deutlich verbessert. Konnte 2009 kaum jeder siebte Mittelständler (13,7 Prozent) seinen Gewinn steigern, so schafften es diesmal bereits 37,2 Prozent. Gut jeder Fünfte musste einen Gewinnrückgang hinnehmen, nachdem das im Vorjahr noch bei 37,1 Prozent der Unternehmen der Fall war. Am meisten sprudeln die Gewinne im industriellen Sektor, wenig dagegen im Handel. Die Ertragskurve der Firmen dürfte auch künftig nach oben zeigen. So rechnet fast die Hälfte der Befragten mit weiteren Gewinnsteigerungen. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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