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Gebremste Euphorie bei Sachsens Firmen

Viele Unternehmen beurteilen ihre Lage als sehr gut. Allerdings haben sie Zweifel, ob das auch in Zukunft so bleibt.

Die sächsischen Gewerbetreibenden machen derzeit gute Geschäfte, trotzdem blicken sie zunehmend skeptisch in die Zukunft. Im Mai hat sich in der monatlichen Umfrage der Ifo-Geschäftsklimaindex in den ostdeutschen Bundesländern insgesamt sowie in Sachsen eingetrübt. Für Sachsen ist dies der dritte Rückgang des Klimaindikators in Folge. Dabei verschlechterte sich der Indikator in allen Zweigen der sächsischen Wirtschaft, mit Ausnahme des Einzelhandels. Der Grund dafür: Einige Befragungsteilnehmer erwarten künftig schlechtere Geschäfte.

Geschäftsklimaindex Mai 2011

Sehr gute Geschäftslage

Die sächsischen Industriefirmen sind mit ihrer momentanen Geschäftssituation zwar etwas weniger zufrieden als im April, dennoch bewerten sie diese weiterhin als sehr gut. Dies zeigt sich auch in der amtlichen Statistik. Alle Firmen mit 50 Personen und mehr erzielten von Januar bis März zusammengerechnet 17 Prozent mehr Umsatz als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Zu den Geschäftsperspektiven für die nächsten sechs Monate gefragt, äußerten sich die Befragungsteilnehmer weniger optimistisch als im vorigen Monat. Allerdings denken immer noch mehr Chefs aus dem verarbeitenden Gewerbe, dass sich ihre Geschäfte künftig besser entwickeln als jetzt. Die Exporteure unter den befragten sächsischen Industrieunternehmen sehen in der nahen Zukunft wieder etwas größere Chancen aus dem Auslandsgeschäft als im Vormonat. Zudem sind die Vorzeichen für den Arbeitsmarkt weiterhin sehr günstig. Ihre Mitarbeiterzahl wollen die Unternehmen in der nahen Zukunft nochmals kräftiger erhöhen als im vergangenen Monat.

Bau hat hohe Auslastung

Das Geschäftsklima im sächsischen Bauhauptgewerbe hat sich im Mai nur geringfügig verschlechtert. Während die Bauunternehmen ihre derzeitige Geschäftslage per saldo besser beurteilen als im April, sind die Erwartungen an den zukünftigen Geschäftsverlauf insgesamt gedämpfter. Die saisonbereinigte durchschnittliche Geräteauslastung liegt im aktuellen Berichtsmonat mit 78 Prozent deutlich über dem langjährigen Mittelwert von 68 Prozent.

Preisdruck steigt im Handel

Im sächsischen Handel gibt es gegenläufige Entwicklungen: Die Lage im Einzelhandel verbessert sich, im Großhandel geht es etwas bergab. Der Preisdruck in den Unternehmen beider Handelsstufen hat nach den Angaben der Befragungsteilnehmer insgesamt wieder zugenommen. Annähernd jeder zweite sächsische Großhändler sowie jeder dritte Einzelhändler geht davon aus, dass seine Verkaufspreise in den kommenden drei Monaten steigen werden.

Kunden zahlen pünktlicher

Der Wirtschaftsaufschwung wirkt sich zunehmend positiv auf das Zahlungsverhalten aus. Auch die mittelständischen Unternehmen in Sachsen sind zufriedener mit der Zahlungsmoral ihrer Kundschaft. Vor einem Jahr bewerteten 52 Prozent der befragten Unternehmer die Zahlungsweise der Kunden mit "gut" oder "sehr gut", diesmal sind es 58 Prozent. Die bessere Benotung hat ihren Grund: Die mittelständische Wirtschaft im Freistaat meldet nämlich einen schnelleren Zahlungseingang und weniger Außenstände. Immerhin 84 Prozent der Unternehmen haben nach spätestens 30 Tagen ihr Geld. Im vergangenen Frühjahr war das erst bei 77 Prozent der Fall. Für Thomas Schulz, Prokurist bei der Wirtschaftsauskunft Creditreform, ist eine gute Zahlungsmoral der Kunden eminent wichtig für die Gewerbetreibenden: "Das Zahlungsverhalten der Kunden ist entscheidend für die Liquiditätssituation eines Unternehmens. Hohe Außenstände und eine schlechte Zahlungsmoral sind Gift für die Finanzlage gerade des Mittelstandes."



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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