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Das Sachsenbarometer fällt leicht

Die Firmen rechnen mit schlechteren Geschäften, trotzdem stellen viele weiter ein. Doch dem Freistaat gehen die Gründer aus.

Das ifo-Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im aktuellen Befragungsmonat deutlich eingetrübt. Auch in Sachsen und den anderen ostdeutschen Bundesländern sind die Klimaindikatoren gesunken. Die befragten sächsischen Firmen schätzen sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die Geschäftsperspektiven im nächsten halben Jahr nicht mehr so gut ein wie zuvor. Dabei zeigt sich in allen Branchen der gewerblichen Wirtschaft eine Verschlechterung des Geschäftsklimas.

Sachsenbarometer 07/2011


Industrie: Weiterhin hohe Kapazitätsauslastung


Den aktuellen Angaben der Industriefirmen zufolge sind diese mit ihrer Geschäftslage nicht mehr ganz so zufrieden wie im vergangenen Monat. Zudem erwarten die befragten Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes einen schlechteren Verlauf ihrer Geschäfte in den nächsten sechs Monaten. Hinsichtlich des Exportgeschäfts sind sie aber weiter sehr zuversichtlich und rechnen per saldo mit kräftigeren Impulsen als im Juni.

Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung sank um einen Prozentpunkt im Vergleich zum April auf 86 Prozent. Dennoch liegt diese weiterhin sowohl über dem langjährigen Durchschnitt als auch über dem Vorjahreswert. Insbesondere die Investitionsgüterproduzenten berichten weiter von einer sehr hohen Auslastung der Geräte. Die durchschnittliche Auftragsreichweite ist im Vorjahresvergleich ebenfalls gestiegen. In den kommenden Monaten wollen die Unternehmen weiter einstellen.
Bauhauptgewerbe: Firmen sind pessimistischer
Im Bauhauptgewerbe hat sich jüngst das Geschäftsklima geringfügig verschlechtert. Maßgeblich hierfür sind die Meldungen der Baufirmen zu ihrer momentanen Geschäftssituation. Die Angaben der Unternehmen, welche ihre aktuelle Geschäftslage als „gut" einschätzen und jene, welche ihre derzeitigen Geschäfte als „schlecht" beurteilen, gleichen sich in etwa aus. Die um saisonale Effekte bereinigte Geräteauslastung ging etwas zurück.


Bauhauptgewerbe: Firmen sind pessimistischer


Im Bauhauptgewerbe hat sich jüngst das Geschäftsklima geringfügig verschlechtert. Maßgeblich hierfür sind die Meldungen der Baufirmen zu ihrer momentanen Geschäftssituation. Die Angaben der Unternehmen, welche ihre aktuelle Geschäftslage als „gut" einschätzen und jene, welche ihre derzeitigen Geschäfte als „schlecht" beurteilen, gleichen sich in etwa aus. Die um saisonale Effekte bereinigte Geräteauslastung ging etwas zurück.
Handel: Geteilte Meinung zur Umsatzentwicklung
Der Handel erwartet, deutlich schlechtere Geschäfte abzuschließen als im Juni. Dabei gehen Einzel- und Großhandel von unterschiedlichen Entwicklungen aus. Während die Einzelhändler von einer Umsatzsteigerung berichten, melden die Großhändler insgesamt einen Erlösrückgang. Der Geschäftsklimaindex ist bei ihnen gesunken.


Weniger Sachsen wagen Schritt in Selbstständigkeit


Potenziellen Unternehmensgründern bieten die derzeit sehr guten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt lukrative Alternativen zur Selbstständigkeit. So wurden im ersten Halbjahr 2011 nur rund 18600 Gewerbeanmeldungen im Freistaat vorgenommen. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als 20100 Neuanmeldungen registriert wurden. Thomas Schulz, Prokurist bei der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden, sieht darin einen Nachteil für den Standort Sachsen: „Immer weniger Menschen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Dabei werden gerade junge Unternehmen gebraucht, um den Strukturwandel voranzutreiben und neue Ideen in den Markt zu bringen.
"Auch die Zahl der wirtschaftsaktiven Gründungen, die Arbeitsplätze schaffen und einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung erbringen, ist rückläufig. 1870 solcher Firmen wurden neu in die Register eingetragen. Im Vorjahr waren es 2030.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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