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Krisenangst bei Sachsens Firmen - Das Barometer fällt

Die Geschäfte laufen bald schlechter, fürchten die Chefs. Im Sachsenbarometer geht es deshalb abwärts. Doch finanziell stehen die Firmen so gut da wie nie.

Das ifo-Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im August erheblich verschlechtert. Dieser Entwicklung können sich auch Ostdeutschland und Sachsen nicht entziehen, sodass auch hier ein Rückgang der Klimaindikatoren beobachtbar ist. Die befragten Unternehmen gehen von einem ungünstigeren Verlauf ihrer zukünftigen Geschäfte aus. Mit ihrer momentanen Geschäftssituation sind die sächsischen Befragungsteilnehmer nicht mehr ganz so zufrieden wie zuvor.

Sachsenbarometer 08/2011


Verarbeitendes Gewerbe: Erwartungen trüben sich ein


Die Industriefirmen sind skeptisch, ob sie im nächsten halben Jahr gute Geschäfte machen. Sie gehen sogar von einem ungünstigen Verlauf ihrer zukünftigen Geschäfte aus. Ihre derzeitige Situation schätzen sie aber weiter sehr gut ein, wenngleich sie nicht mehr ganz so zufrieden sind wie im Juli. Aus dem Exportgeschäft rechnen die Firmen mit positiven, aber schwächeren Impulsen. Ihre Mitarbeiterzahl wollen die Unternehmen weiterhin erhöhen, wenn auch nicht mehr so kräftig wie im vergangenen Monat.

Bauhauptgewerbe: Geräte weiterhin gut ausgelastet

Der Geschäftsklimaindex im Bauhauptgewerbe hat im August abermals etwas nachgegeben. Die Baufirmen beurteilen sowohl ihre derzeitige Geschäftslage als auch ihre Erwartungen nicht mehr so gut wie zuvor.
Bei der durchschnittlichen Geräteauslastung ist gegenüber dem Vormonat keine Veränderung feststellbar. Dennoch liegt diese mit rund 76 Prozent sowohl über der des Vorjahres (70 Prozent) als auch über dem langjährigen Durchschnittswert. Die Firmen gaben an, dass sie nicht mehr so viele Mitarbeiter entlassen wollen, wie noch vor einem Monat geplant war.

Handel: Geschäftsklima hat sich verbessert

Im August schätzen Groß- und Einzelhändler ihre Lage unterschiedlich ein. Während die Großhändler das vierte Mal in Folge die Lage weniger gut sehen, sind die sächsischen Einzelhändler erheblich zufriedener als zuvor. Bei den Meldungen zu den Geschäftserwartungen hingegen sind die Firmen im Einzelhandel pessimistischer und die befragten Großhändler optimistischer im Vergleich zum Juli. Der Geschäftsklimaindex des sächsischen Handels ist jüngst gestiegen.

Firmen besitzen wieder mehr Eigenkapital

Die durchschnittliche Eigenkapitalquote in der sächsischen Industrie ist im Aufschwungjahr 2010 kräftig angestiegen. Das ergab eine Auswertung der Creditreform-Datenbanken, für die 590 Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe in Sachsen einbezogen wurden. Demnach waren im Durchschnitt 41 Prozent der Vermögenswerte der Unternehmen mit Eigenkapital finanziert. Im Rezessionsjahr betrug die mittlere Eigenkapitalquote dagegen nur 38,6 Prozent. Die Industrieunternehmen im Freistaat sind so unanhängiger von Fremdkapital und den Schwankungen auf den internationalen Finanzmärkten geworden. Verbesserungsbedarf gibt es dennoch, denn 17,2 Prozent der untersuchten Unternehmen wiesen eine mangelhafte Eigenkapitalausstattung auf.

Insgesamt haben die Unternehmen vom Wirtschaftsaufschwung der vergangenen Monate profitiert. Thomas Schulz, Prokurist bei der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden sieht die Firmen gut gerüstet für eine mögliche Krise: „Die sächsische Industrie steht finanziell so gut da wie noch nie. Der Aufschwung hat Geld in die Kassen gespült, das ins eigene Unternehmen investiert wurde. Auch wenn die Konjunktur jetzt abkühlt, die Industrieunternehmen haben erheblich an Stabilität gewonnen."



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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