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Wirtschaft in Herbststimmung - Sachsenbarometer September 2011

Das Sachsenbarometer fällt. Dennoch will fast jede zweite Firma investieren.

Mit ihrer Geschäftslage waren Sachsens Unternehmen im September insgesamt so zufrieden wie im Monat zuvor. Der Blick in die Zukunft ist laut Sachsenbarometer deutlich pessimistischer.

Sachsenbarometer 09/2011


Industrie: Jobperspektiven besser


Das verarbeitende Gewerbe ist mit der sehr guten Geschäftslage fast so zufrieden wie im August. Künftige eschäfte werden ähnlich schlecht beurteilt. Vom Export könnten wieder etwas mehr Impulse ausgehen, heißt es. Die Beschäftigungsaussichten haben sich wieder verbessert, sodass die Betriebe ihr Personal stärker aufstocken wollen. Der Geschäftsklimaindex für die Industrie ist leicht gefallen.

Bau: Geschäftslage verbessert

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Ihre aktuelle Geschäftslage beurteilen die Firmenchefs weit besser als im Vormonat, die Erwartungen für die nächsten sechs Monate sind schlechter. Die schon sehr hohe mittlere Geräteauslastung ist erneut gestiegen und liegt mit 77 Prozent auch über dem Vorjahreswert (72 Prozent). Die durchschnittliche Auftragsreichweite ist rückläufig.

Handel: unterschiedliche Trends

Groß- und Einzelhandel haben ihre Erwartungen für das nächste halbe Jahr herabgesetzt. Während das Geschäftsklima im Großhandel nach dem Umsatzplus zum Vorjahresmonat besser wurde, trübte es sich im Einzelhandel ein. Die Preise sollen nicht mehr so stark steigen.

Hohe Investitionsbereitschaft

Trotz schlechter Konjunkturnachrichten bleibt die Investitionsbereitschaft hoch. Knapp die Hälfte der Mittelständler will investieren: in den Ersatz für verschlissene Werkzeuge, aber auch in Erweiterungen. Gut 58 Prozent der investitionsbereiten Unternehmen wollen ihre Fertigungskapazitäten ausweiten. In Industrie und Handel haben besonders viele Betriebe Investitionen auf der Agenda.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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