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Geschäftsklimaindex für Sachsen ist leicht gefallen - Sachsenbarometer Oktober 2011

Die Unternehmer im Freistaat werden von Monat zu Monat pessimistischer. An der Auslastung der Fabriken liegt es nicht.

Dresden. Das Geschäftsklima in der deutschen Wirtschaft hat sich laut Index des Münchner Ifo-Instituts im Oktober abermals verschlechtert. Auch in Sachsen sind die Klimaindikatoren gefallen. Zwar berichtete vorige Woche die Industrie- und Handelskammer Dresden von einer sehr guten Geschäftslage, und das Ifo-Institut stimmt zu. Doch in seiner jüngsten Umfrage zeigten sich die sächsischen Befragungsteilnehmer etwas weniger zufrieden als im September. Hinsichtlich des zukünftigen Geschäftsverlaufs ist per saldo etwas mehr Pessimismus zu sehen.

Sachsenbarometer 10/2011

Industrie: Auslastung lässt leicht nach

Der Ifo-Geschäftsklimaindex für das Verarbeitende Gewerbe Sachsens ist im Oktober das vierte Mal in Folge gesunken. Die hiesigen Industriefirmen schätzen sowohl ihre momentane Geschäftssituation als auch ihre zukünftige Geschäftsentwicklung per saldo weniger gut ein als im September. Aus dem Auslandsgeschäft erwarten die befragten Unternehmen insgesamt in der nahen Zukunft wieder etwas mehr Impulse. Der durchschnittliche Auslastungsgrad der Maschinen beträgt den Angaben zufolge 85 Prozent. Das ist etwas geringer als die 85,6 Prozent vom Juli, aber weit mehr als im ersten Quartal dieses Jahres. Bei der Auftragsreichweite ist insgesamt ebenfalls ein geringer Rückgang feststellbar. Die Beschäftigungserwartungen der sächsischen Industriefirmen haben sich im Oktober eingetrübt, sind aber per saldo weiterhin positiv.

Bau: Deutliche Abkühlung steht bevor

Im Bauhauptgewerbe Sachsens hat sich das Geschäftsklima aktuell kräftig eingetrübt. Dies gilt sowohl für den Hoch- als auch den Tiefbau. Während die aktuelle Geschäftslage nach wie vor sehr gut beurteilt wird, werden die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate erheblich ungünstiger eingeschätzt. Die durchschnittliche, saisonbereinigte Geräteauslastung ist den Angaben zufolge niedriger als in den Sommermonaten, aber weiterhin höher als vor einem Jahr. Auch die durchschnittliche Auftragsreichweite hat jüngst etwas nachgegeben.

Handel: Umsatz der Läden in diesem Jahr gewachsen

Die Entwicklung im sächsischen Handel ist im Oktober abermals von unterschiedlichen Tendenzen geprägt. Einer Verbesserung des Geschäftsklimas im Einzelhandel steht eine Verschlechterung des Klimaindikators im Großhandel gegenüber. Während die Einzelhändler insgesamt von einem Umsatzanstieg im Jahresvergleich berichten, sehen die hiesigen Großhändler per saldo ein schlechteres Ergebnis. Beide Handelsstufen geben an, dass sich ihr Lagerbestand vergrößert hat.

Zahlungsverhalten: Höhere Ausfälle trotz guter Konjunktur

Auch bei guter Konjunktur bleiben Zahlungsverzögerungen und Ausfälle nicht aus. Nur jedes fünfte sächsische Unternehmen wurde in den zurückliegenden Monaten von Forderungsausfällen gänzlich verschont. Vor einem Jahr war der Anteil etwas größer. Gut ein Drittel der Befragten meldet geringe Forderungsverluste, bei immerhin 7,5 Prozent der Unternehmen beliefen sich die Zahlungsausfälle dagegen auf mehr als ein Prozent des Jahresumsatzes. Damit hatten mehr Unternehmen Außenstände dieser Größenordnung als noch 2010.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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