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Bessere Aussichten für Sachsens Firmen - Sachsenbarometer November 2011

Laut Sachsenbarometer sind die Unternehmer optimistischer. Doch vielen fehlen die Rücklagen.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im November erstmals seit vier Monaten gestiegen. Auch in Sachsen und den anderen ostdeutschen Bundesländern schätzen die befragten Firmenchefs ihre künftige Geschäftslage positiver ein als zuvor. Laut Befragung beurteilen Sachsens Unternehmer ihrederzeitige Geschäftslage weiter mit sehr gut, wenngleich es zum Oktober einen kleinen Rückgang gibt.Die Firmen erwarten aber einen weniger ungünstigen Verlauf ihrer künftigen Geschäfte als noch vor einem Monat. Robert Lehmann, Mitarbeiter in der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts, sieht die Firmen im Freistaat krisenfest: „Die sächsische Wirtschaft schlägt sich in diesen konjunkturell schwierigen Zeiten verhältnismäßig gut. Es kann aber noch nicht von einer Trendwende gesprochen werden. Dies bleibt in den nächsten Monaten abzuwarten."

Sachsenbarometer 11/2011

Industrie schafft weniger Jobs und hofft auf steigenden Export

Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe Sachsens hat sich im November aufgehellt. Während die Industriefirmen ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate nach oben angepasst haben, beurteilen sie ihre momentane Lage nicht so gut wie im Vormonat. Vom Geschäft mit dem Ausland erwarten die Exporteure in den nächsten Monaten mehr Impulse. Die Industriefirmen wollen auch weiterhin neue Stellen schaffen, wenn auch weniger als zuletzt.

Baufirmen haben auch im Winter gut zu tun

Die Baufirmen sehen der nahen Zukunft weniger pessimistisch entgegen als im Vormonat. Zudem sind sie zufriedener mit ihrer derzeitigen Geschäftssituation. Die durchschnittliche saisonbereinigte Geräteauslastung ist etwas gesunken, liegt aber mit mehr als 74 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert (72,6 Prozent). Im Durchschnitt haben die Firmen derzeit noch zweieinhalb Monate zu tun, um ihre Aufträge abzuarbeiten. Diese sogenannte Auftragsreichweite blieb zum Vormonat gleich. Das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe hat sich verbessert.

Einzelhändler beklagen geringeren Umsatz

Im Handel zeigen sich im November abermals unterschiedliche Entwicklungen. Während sich das Geschäftsklima im Großhandel verbesserte, trübte sich dieses im Einzelhandel ein. Die Einzelhändler schätzen ihre derzeitige Geschäftslage als schlecht ein. Zudem geben per saldo knapp ein Fünftel der Unternehmen des sächsischen Einzelhandels an, dass ihr Umsatz unter dem Ergebnis des Vorjahres liegt.Die Großhändler berichten dagegen von Umsatzsteigerungen.

Unternehmen fehlen Rücklagen für möglichen Abschwung

Der sächsische Mittelstand tut sich derzeit schwer, genügend Liquiditätsreserven für den drohenden Konjunkturabschwung aufzubauen. Nur gut jedes fünfte Unternehmen schaffte es, den Gewinn gegenüber dem Frühjahr zu steigern und so Reserven aufzubauen. Im Vorjahr waren es noch 37,2 Prozent. Ebenfalls gut ein Fünftel der Unternehmen musste einen Gewinnrückgang hinnehmen. Das ist ein etwas höherer Anteil als im Vorjahr. In der Industrie sowie bei den Dienstleistungen zeigt die Ertragskurve noch nach oben. Schlechter sieht es im Handel und im Baugewerbe aus. Per Saldo dürften die Unternehmen im Freistaat aber 2011 noch einmal mehr Gewinne erzielen als im Vorjahr.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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