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Geschäftsklima in Sachsen kühlt sich ab

Exportfirmen spüren die Folgen der Schuldenkrise, Händler befürchten sinkende Umsätze

Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die Wirtschaft in Deutschland ist im April erneut gestiegen. In Sachsen ist dagegen ein kräftiger Rückgang der Klimaindikatoren festzustellen. Die Unternehmen erwarten einen ungünstigen Geschäftsverlauf in den kommenden Monaten.

Sachsenbarometer 04/2012

Verarbeitendes Gewerbe: Maschinen geringer ausgelastet

Im verarbeitenden Gewerbe in Sachsen hat sich das Geschäftsklima im April eingetrübt. Bei den Erwartungen hinsichtlich des zukünftigen Geschäftsverlaufs haben die pessimistischen Stimmen im Vergleich zum März deutlich zugenommen. Die Industriefirmen schätzen ihren Geschäftsverlauf in der nahen Zukunft insgesamt als ungünstig ein. Die Kapazitätsauslastung liegt mit rund 85 Prozent geringfügig unter dem Wert der letzten Befragung im Frühjahr 2012. Bei der mittleren Auftragsreichweite ist keine Veränderung beobachtbar. Die Exporteure erwarten per saldo negative Impulse aus dem Geschäft mit dem Ausland. Den Personalbestand wollen die Unternehmen dennoch behutsam erhöhen.

Bauhauptgewerbe: Auftragsbücher nicht ganz voll

Auch im Bauhauptgewerbe haben sich die Aussichten verschlechtert. Sowohl ihre momentane Geschäftssituation als auch ihre Erwartungen der nächsten sechs Monate beurteilen die Baufirmen nicht mehr so positiv wie im März. Die Ausrüstungen sind mit rund 70 Prozent zwar weiterhin stärker ausgelastet als im langjährigen Durchschnitt. Dennoch liegt die durchschnittliche Geräteauslastung um fünf Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Bei der mittleren Auftragsreichweite zeigt sich ebenfalls ein Rückgang. Die befragten Bauunternehmen wollen ihre Mitarbeiterzahl verringern.

Handel: Pessimismus nimmt deutlich zu

Auch im sächsischen Handel sieht es nicht so rosig aus. Ursächlich für diese Entwicklung sind die Meldungen der Handelsunternehmen hinsichtlich der Geschäftsperspektiven. Sowohl die Groß- als auch die Einzelhändler erwarten einen ungünstigen Verlauf ihrer Geschäfte. Darüber hinaus sind sie mit ihrer momentanen Situation weniger zufrieden als im März. Die Befragten berichten über niedrigere Umsätze.

Stimmungslage im sächsischen Mittelstand weiterhin gut

Die mittelständischen Betriebe Sachsens bewerten die aktuelle konjunkturelle Lage positiv. 55,1 Prozent der befragten Unternehmen beantworteten die Frage nach ihrer derzeitigen Geschäftslage mit „sehr gut" oder „gut". Gleichzeitig bezeichnet fast jeder Zehnte (9,6 Prozent) die Geschäftslage als mangelhaft oder ungenügend. Damit sind die Betriebe etwas zurückhaltender als im Frühjahr 2011: Damals äußerten sich 52,4 Prozent positiv und nur 4,4 Prozent zeigten sich unzufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen von 48,0 auf 45,5 Punkte.

Für die Umsatzentwicklung in den nächsten Monaten bleibt die mittelständische Wirtschaft in Sachsen optimistisch. So rechnet fast jedes zweite hiesige Unternehmen (48,1 Prozent) mit einem Umsatzplus, während jeder neunte Betrieb (11,5 Prozent) sinkende Umsätze befürchtet. Damit beträgt der Saldo aus positiven und negativen Umsatzerwartungen plus 36,6 Punkte. Bundesweit war der erwartete Umsatzsaldo mit plus 27,6 Punkten niedriger.

„Die Verschlechterung des Geschäftsklimas macht die erneut zunehmenden globalen Unsicherheiten deutlich", sagt Robert Lehmann, Konjunkturexperte vom Ifo-Institut Dresden. Vor allem die Situation im Handel verschlechtere sich. Darüber hinaus deuteten die Signale im Bauhauptgewerbe darauf hin, „dass die gute Baukonjunktur allmählich abflacht", so Lehmann. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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