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Das Sachsenbarometer für Mai 2012 fällt

Aufträge werden knapper, Kredite auch. Doch eine wichtige Branche wächst weiter.

Dresden. Das Geschäftsklima in der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands hat sich im Mai merklich eingetrübt. Auch in den ostdeutschen Ländern sind die Klimaindikatoren gefallen. Die sächsischen Befragungsteilnehmer sind mit ihrer momentanen Geschäftslage nicht mehr so zufrieden wie im April - allerdings beurteilen sie die Aussichten per saldo günstiger.

Sachsenbarometer 05/2012

Industrie: Hoffnung auf das Ausland

Die Industriefirmen in Sachsen beurteilen sowohl ihre derzeitige Geschäftssituation als auch ihren Geschäftsverlauf der kommenden sechs Monate insgesamt weniger gut als im April. Aus dem Exportgeschäft erwarten die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes positive Impulse in den nächsten drei Monaten. Erstmals seit September 2010 wollen die befragten Industrieunternehmen insgesamt ihre Mitarbeiterzahl verringern.

Bauhauptgewerbe: Geräte besser ausgelastet

Im Bauhauptgewerbe Sachsens hat sich das Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge verschlechtert. Dabei sind die Baufirmen mit ihrer Geschäftssituation deutlich unzufriedener als im vergangenen Monat, wenngleich die Einschätzung per saldo weiterhin über dem langfristigen Durchschnitt liegt. In den Angaben der Befragungsteilnehmer hinsichtlich ihrer Geschäftsperspektiven für die kommenden sechs Monate ist im Mai weniger Pessimismus festzustellen. Bei der durchschnittlichen Auslastung der Ausrüstungen ist ein kräftiger Anstieg zu verzeichnen: 75,3 Prozent gegenüber 69,5 im April. Die mittlere Auftragsreichweite hingegen bleibt mit 2,5 Monaten gleich. Jede fünfte sächsische Baufirma gibt an, ihren Personalbestand in der nahen Zukunft reduzieren zu wollen.

Handel: Das Klima hellt sich auf

Die sächsischen Firmen im Groß- und Einzelhandel blicken ihrem Geschäftsverlauf mit deutlich weniger Pessimismus entgegen als im vorigen Monat. Bei der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage hingegen zeigen sich unterschiedliche Tendenzen. Während die sächsischen Großhändler ihre derzeitigen Geschäfte weniger positiv beurteilen, sind die Einzelhandelsfirmen mit ihrer Situation nicht mehr so unzufrieden. Die Unternehmen aus Groß- und Einzelhandel berichten per saldo erneut von geringeren Umsätzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Metallindustrie: Weniger Aufträge als voriges Jahr

Der Unternehmensverband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie berichtete gestern, im ersten Quartal seien weniger Aufträge eingegangen - vor allem aus dem Ausland. Erstmals seit Mitte 2010 planten die Unternehmen nicht mehr, ihr Personal aufzustocken. Allein die Elektrotechnik- und Elektronikbranche meldete für das erste Quartal ein Plus beim Auftragseingang: sieben Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor.

Kredite: Mittelstand kommt schwerer an Geld

Der Zugang zur Unternehmensfinanzierung im sächsischen Mittelstand bleibt erschwert. 46 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sich die Finanzierungsbedingungen in den vergangenen Monaten verschärft haben. Befragt man diese Betriebe nach den Gründen, antworten acht von zehn Betrieben, dass beim Kreditantrag höhere Sicherheiten verlangt werden. 22 Prozent der Befragten berichten von steigenden Kreditzinsen. Weitere 18 Prozent haben ihren Kredit nicht in der gewünschten Höhe erhalten. Für die kommenden Monate zeichnet sich im Hinblick auf die Unternehmensfinanzierung keine Entspannung ab. 71 Prozent der hiesigen Mittelständler rechnen damit, dass auch in den nächsten Monaten bei Kreditanfragen höhere Sicherheiten verlangt werden.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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