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Sachsenbarometer fällt im August weiter

Sachsens Firmen schätzen ihre Geschäftslage als gut ein, blicken aber pessimistisch in die Zukunft.

Das Geschäftsklima für die sächsische Wirtschaft hat sich im August weiter verschlechtert. Der Grund: Die befragten Unternehmen schätzen ihren künftigen Geschäftsverlauf deutlich pessimistischer ein als im Juli. Ihre derzeitigen Geschäfte hingegen beurteilen sie positiver.

Sachsenbarometer 08-2012

Industrie: Aussichten ungünstig

Der Klimaindikator für das verarbeitende Gewerbe Sachsens ist im August das fünfte Mal in Folge gefallen und befindet sich auf dem Niveau vom Frühjahr 2010. Die sächsische Industrie erwartet abermals eine ungünstigere Entwicklung ihrer Geschäfte in den kommenden sechs Monaten. Das Exportgeschäft wird in naher Zukunft abflauen, so die Erwartung. Insbesondere die Produzenten von Konsumgütern sind pessimistischer. Die aktuelle Geschäftslage bewerten die Unternehmen jedoch merklich besser als im Juli. Sie wollen ihren Personalbestand weiterhin reduzieren, aber nicht mehr so kräftig wie im Juli.

Bau: Geräteauslastung gestiegen

Sachsens Baubetriebe schätzen ihre derzeitige Geschäftssituation insgesamt als gut ein und damit merklich positiver als im Juli. Auch sie blicken allerdings skeptischer in die Zukunft. Nach Angaben der Unternehmen ist die durchschnittliche Auslastung der Geräte mit mehr als 75 Prozent höher im Vergleich zum Juli (72,6 Prozent). Bei der mittleren Auftragsreichweite ist nur ein geringer Anstieg zu beobachten. Auch die befragten Baufirmen wollen ihre Mitarbeiterzahl
nicht mehr so stark verringern.

Handel: Preisanstieg erwartet

Im Großhandel hat sich der Geschäftsklimaindex im August erneut verbessert. Im Einzelhandel zeigt sich jedoch eine merkliche Abkühlung. Die Umsätze sind unter den Wert des Vorjahres gesunken, wobei die Einzelhändler von stärkeren Erlösrückgängen berichten als die Großhandelsfirmen. Beide Handelsstufen erwarten insgesamt stärkere Preisanstiege in den nächsten drei Monaten als im Juli.

Investitionsstimmung gedämpft

Der Mittelstand zeigt sich im Hinblick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung zunehmend skeptisch. Plante im Sommer 2011 noch knapp jeder zweite Betrieb (47,7 Prozent), in neue Maschinen und Ausrüstungen zu investieren, ist es 2012 nur noch ein Drittel (34,3 Prozent) der rund 170 von Creditreform befragten sächsischen Unternehmen. Noch drastischer fällt der Vergleich zum Jahresbeginn 2012 aus, als sechs von zehn Unternehmen (57,9 Prozent) weitere Investitionen planten. Am investitionsfreudigsten zeigen sich derzeit die Dienstleister. Das Baugewerbe ist besonders zögerlich.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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