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Sachsens Unternehmen sehen schwarz für die Zukunft

In Industrie und Bau droht Stellenabbau. Groß- und Einzelhändler rechnen mit erheblichen Umsatzeinbußen. Dennoch werden händeringend Facharbeiter gesucht.

Das Geschäftsklima Deutschlands hat sich im September deutlich abgekühlt. Auch in Sachsen. So berichten die Unternehmer zwischen Weißwasser und Plauen insgesamt von einer nicht mehr so guten Geschäftslage wie im August. Dem Geschäftsverlauf blicken sie zudem pessimistischer entgegen. Besonders im verarbeitenden Gewerbe.

Sachsenbarometer 09/2012


Export wird schwächeln

In diesem Wirtschaftsbereich ist der Geschäftsklimaindex das sechste Mal in Folge gesunken. Sowohl bei den Verbrauchsgüter-, Vorleistungs- sowie Investitionsgüterproduzenten sehen die Unternehmer pessimistisch in die Zukunft. Negative Impulse gehen vor allem vom Export aus. Und das betreffe das gesamte kommende Vierteljahr. Die Konsequenz daraus: Die Betriebe werden wohl ihre Mitarbeiterzahl wieder kräftiger reduzieren im Vergleich zum Vormonat.

Schlechte Auftragslage
Die Auftragslage im Bau ist mau, ebenso die Auslastungen der Geräte. Zumindest im Vergleich zum August. Das betonen die befragten Unternehmen der Branche. Grund genug für die Chefs, ihre momentane Lage deutlich schlechter einzustufen als im vergangenen Monat. Dem zukünftigen Geschäftsverlauf blicken sie ebenfalls insgesamt negativer entgegen. Ihren Personalbestand wollen die sächsischen Baufirmen jedoch weniger stark verringern.

Einbußen im Handel überall
Nicht viel anders sieht es im sächsischen Handel aus. „Das konjunkturelle Umfeld wird für die sächsischen Firmen immer schwieriger. Insbesondere die Handelsunternehmen bekommen aktuell die schwache Entwicklung der Industrie in den vergangenen Monaten zu spüren", sagt Robert Lehmann, Mitarbeiter am Ifo-Institut in der Niederlassung Dresden. Die Firmen aus Einzel- und Großhandel berichten im September von erheblichen Umsatzrückgängen gegenüber dem Vorjahresmonat. Während annähernd jeder fünfte Großhändler von Erlöseinbußen im Vergleich zum Vorjahr berichtet, gibt knapp jeder dritte sächsische Einzelhändler an, dass seine Umsätze unter den Werten des Vorjahresmonats liegen.

Chefs und Azubi gefragt

Trotz dieser konjunkturellen Abkühlung - eines bleibt: die dringliche Suche nach gut ausgebildetem Personal. Obwohl Firmen vorhersehen, dass sie die Zahl der Mitarbeiter reduzieren wollen, zieht der Bedarf an guten Leuten im sächsischen Mittelstand an. 32,7 Prozent der Unternehmen haben ihren Personalbestand in den vergangenen Monaten aufgestockt (Vorjahr: 25,9 Prozent). Davon haben knapp 40 Prozent der Befragten in diesem Jahr Facharbeiter eingestellt. Jedes dritte Unternehmen schloss einen Arbeitsvertrag mit einem Auszubildenden ab (31,7 Prozent).

Aber auch Angestellte für qualifizierte Tätigkeiten wurden von 16,1 Prozent der sächsischen Mittelständler neu eingestellt. Ein Bedarf an Führungskräften war bei 9,3 Prozent der Unternehmen gegeben. Jedes zehnte Unternehmen hat in den vergangenen Monaten ungelernte Arbeitskräfte (12,7 Prozent) oder Angestellte für einfache Tätigkeiten (11,2 Prozent) engagiert. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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