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Sachsenbarometer für Oktober 2012 - Der Osten entspannt sich

Vor allem Sachsens Händler sind optimistisch geworden. Dennoch denken viele Firmen an Stellenabbau.

Die Sachsen stemmen sich gegen den Trend. Zumindest einige. Während die Stimmung der Wirtschaft im gesamten Bundesgebiet im Oktober das sechste Mal in Folge gefallen ist, sind die Unternehmer im Freistaat gedämpft optimistisch. Zwar berichten die Firmen des Freistaates von einer weniger guten Geschäftsausgangslage. Der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten hingegen blicken Unternehmer mit weniger Pessimismus entgegen als im Vormonat.

Sachsenbarometer 10/2012


Freude im Einzelhandel


Vor allem der Handel sieht Grund für eine Stimmungsaufhellung. Während die Einzelhändler Sachsens sowohl von besseren aktuellen Geschäften als auch einer günstigeren Geschäftsentwicklung berichten, sind die sächsischen Großhändler mit ihrer derzeitigen Geschäftslage erheblich unzufriedener. Die Firmen aus beiden Handelsstufen wollen ihren Mitarbeiterstamm allerdings trotz teilweise besserer Aussichten in der nahen Zukunft kräftiger verringern.

Auslandsgeschäft enttäuscht

Von einem Aufatmen ist man im verarbeitenden Gewerbe im Oktober noch weit entfernt. Die Industriefirmen schätzen ihre momentane Geschäftssituation sogar noch deutlich schlechter ein als im September. Mit dem Blick in die nahe Zukunft jedoch zeigen sich die Unternehmer weniger pessimistisch, was zugleich die erste Erholung der Geschäftserwartungen seit Jahresbeginn 2012 bedeutet. Vom Auslandsgeschäft erwarten die sächsischen Industriefirmen zunächst jedoch genauso negative Impulse wie im Vormonat. Mit rund 80 Prozent liegt die durchschnittliche Auslastung erneut unter dem Wert der letzten Befragung vom Juli. (81,7 Prozent) sowie unter dem langfristigen Durchschnitt. Die Konsequenz: Die Unternehmen wollen ihren Personalbestand nochmals kräftiger reduzieren.

Weniger Aufträge für den Bau

Auch auf dem Bau ist der Klimaindikator gesunken. Dabei haben die sächsischen Firmen sowohl ihre Situation als auch ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate schlechter eingeschätzt als im September. So liege die Geräteauslastung auch im Oktober unter dem Wert des Vormonats. Bei der mittleren Auftragsreichweite ist mit 2,4 Monaten keine Veränderung feststellbar. Auch im Bau denkt man an Jobabbau.

Zahlungsmoral bessert sich

Über enorme Verluste durch säumige Zahler klagen die sächsischen Firmen weniger als zuvor. 22 Prozent der Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2012 keine Ausfälle hinnehmen müssen. Im vergangenen Jahr waren es nur 19 Prozent. Drei von zehn Befragten melden Ausfälle von bis zu einem Prozent des Umsatzes. Die Zahl der hohen Forderungsverluste von mehr als einem Prozent des Jahresumsatzes ist von 7,5 Prozent im Vorjahr auf derzeit 6,8 Prozent gesunken. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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