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Die Lage auf Sachsens Baustellen entspannt sich

Firmenchefs können wegen guter Auftragslage wieder vorplanen - und Mitarbeiter einstellen. In anderen Branchen sieht es nicht so gut aus.

Sachsens Unternehmer atmen wieder durch. Nach einer positiven Entwicklung bereits im Oktober berichten sie im November erneut von einer bessere Geschäftslage. Laut Analyse des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform ist der Geschäftsklimaindex in Sachsen gestiegen.

Sachsenbarometer 11/2012


Mehr los auf dem Bau


Die hiesigen Baufirmen schätzen sowohl ihre derzeitige Geschäftslage als auch ihre Geschäftserwartungen in den kommenden sechs Monaten günstiger ein als noch im Oktober. Nach Angaben der Befragungsteilnehmer der Novemberstudie liegt die durchschnittliche Geräteauslastung geringfügig über dem Wert des Vormonats. Sogar die Aufträge reichen weiter als zuvor. Die Unternehmer können 2,7 Monate vorplanen. Als Konsequenz entspannt sich auch die Lage der Beschäftigten. Denn laut Umfrage wollen die Chefs ihren Personalbestand in den nächsten drei Monaten insgesamt sogar noch erhöhen.

Handel zieht Preise an

Dagegen hat sich das Geschäftsklima im sächsischen Handel im November verschlechtert. Dennoch sind in den beiden Handelsbereiche Groß- und Einzelhandel unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten. Während sich im Einzelhandel Sachsens die Lageeinschätzungen der Handelsfirmen insgesamt verbessern, blicken die hiesigen Großhändler ihrem Geschäftsverlauf der kommenden Monate mit erheblich mehr Pessimismus entgegen. Die sächsischen Einzelhandelsfirmen hingegen erwarten eine günstige Geschäftsentwicklung. Der Kunde selbst profitiert davon jedoch weniger: Denn wie die Firmen in der Umfrage mitteilen, werden sie ihre Preise in den nächsten Monaten anziehen.

Industrie bläst Trübsal

Im Novembergrau steckt die sächsische Industrie fest. Der Index für das verarbeitende Gewerbe ist das achte Mal in Folge gefallen. Maßgeblich hierfür ist der erneut zunehmende Pessimismus der sächsischen Industriefirmen bezüglich der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Mit ihrer momentanen Geschäftssituation sind die sächsischen Befragungsteilnehmer hingegen insgesamt zufriedener. Bei den Exporterwartungen ist eine Erholung festzustellen, wenngleich die befragten Unternehmen weiterhin mit negativen Impulsen in den kommenden drei Monaten rechnen. Doch auch bei den Beschäftigungserwartungen ist eine Verbesserung zu beobachten. Während im Oktober noch von kräftigem Stellenabbau die Rede war, wollen die Industrieunternehmen ihre Mitarbeiterzahl nicht mehr so kräftig reduzieren.

Mittelstand macht Gewinn

Im Vergleich zum vergangenen Herbst geht es den sächsischen Mittelständlern richtig gut. 22,4 Prozent mehr Unternehmen berichten von höheren Erträgen als im letzten Jahr (21,8 Prozent). Damit weist der Saldo aus Ertragssteigerungen und -rückgängen mit plus 0,4 Punkten wieder ein positives Vorzeichen auf, nachdem dort im letzten Herbst ein Minus stand (minus 0,6 Punkte). Am besten sieht die Ertragslage derzeit im verarbeitenden Gewerbe und bei den Dienstleistern aus. Wesentlich schlechter wird die Situation im Handel bewertet. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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