KONTAKT

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Das Sachsenbarometer fällt weiter

Nach einem super Start ins Jahr lässt der Optimismus bei den Unternehmern im Freistaat erheblich nach.

Dresden. Die wenigen Sonnentage im April konnten die Stimmung der sächsischen Unternehmer nicht dauerhaft aufhellen. Ihre Laune bleibt Gau-in-Grau. Das ifo Geschäftsklima hat sich im April weiter abgekühlt. Im Vergleich zum März, als die Zuversicht bereits gesunken war, stuften die sächsischen Befragungsteilnehmer ihre momentane Geschäftslage und die Erwartungen noch pessimistischer ein.

Doch wie zum Trotz wollen die Chefs mehr Geld in ihre Firmen stecken. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wille zum Investieren von 42,3 Prozent auf 52,6 Prozent. Leider können bei diesen zuversichtlichen Investitionsplänen die Aussagen zum Personalbestand nicht mithalten. So hat sich der Anteil von Unternehmen, die im nächsten halben Jahr neue Leute einstellen würden, zwar von 23,7 Prozent auf 26,3 Prozent erhöht. Allerdings haben die geplanten Freisetzungen von 5,1 Prozent 2012 auf 13,4 Prozent 2013 zugelegt.

Sachsenbarometer 04/2013

Baufirmen specken beim Personal ab

Das miese Wetter im April hat besonders den Bauleuten die Stimmung so richtig verdorben. Die Arbeiten wurden vom Wetter weitgehend behindert. Die Geräte konnten nicht mehr ausgelastet werden: Um mehr als acht Prozentpunkte geringer als noch im März lag die Auslastung. Allerdings reichen die Aufträge für gut drei Monate und damit weit über dem langfristigen Mittelwert von nur zwei Monaten. Der zukünftigen Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten blicken die sächsischen Baufirmen dennoch mit weniger Optimismus entgegen als im März. Sie wollen zudem stärker Personal abbauen.

Händler rechnen mit flauem Geschäft

Wie dem Baugewerbe geht es derzeit auch Sachsens Händler. Es herrscht Trübetassen-Stimmung. Insbesondere die hiesigen Großhändler waren mit ihren aktuellen Geschäften im April unzufrieden. Bei den Einzelhändlern stellt sich die Situation weniger angespannt dar, jedoch überwiegen auch hier die negativen Einschätzungen. In beiden Handelsstufen wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt niedrigere Umsätze gemeldet. Sowohl Groß- als auch Einzelhändler bewerten die zukünftige Geschäftsentwicklung pessimistischer als noch im März. Insgesamt erwarten sie, dass sie ihre Bestellungen in den kommenden drei Monaten weiter verringern müssen.

Industrie hofft auf Exporte

Die Industriebetriebe in Sachsen beurteilten ihre gegenwärtige Geschäftssituation zwar insgesamt spürbar schlechter als im März. Geräte und Maschinen waren weniger stark ausgelastet als bei der letzten Befragung im Januar. Doch die Hoffnung stirbt bekannterweise zuletzt: Die Firmenchefs erwarten insgesamt positive Geschäfte für die kommenden drei Monate. Besonders aus dem Auslandsgeschäft erwarten sie positive Impulse. Mit dem Ergebnis: Das Personal kann sich sicherer in seinem Job fühlen als noch im März. (SZ)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Vorsicht beim Umgang mit digitalen Rechnungen

Elektronische Rechnungslegung ist in vielen Unternehmen Alltag. Dennoch sollten Sie einige Fehlerquellen im Blick behalten.

Neues Geldwäschegesetz vom Bundestag beschlossen

Die wesentlichen Änderungen im neuen Geldwäschegesetz durch den Bundestag auf einen Blick.

Verjährungsfristen: Zahlungsansprüche vor Jahresende sichern

Jährlich gehen Gläubigern Millionenbeträge verloren, weil Verjährungsfristen nicht beachtet werden. Kennen Sie die Fristen?

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer Herbst 2017 - Gute Stimmung macht höhere Preise

Das Sachsenbarometer zeigt: Die Wirtschaft im Freistaat läuft hervorragend. Daraus wollen die Firmen Nutzen ziehen – mit Preiserhöhungen.

Sachsenbarometer 09/2017 - Sachsens Wirtschaft brummt

Alle Indikatoren des Sachsenbarometers zeigen nach oben. Nur dem Baugewerbe fehlen Fachkräfte.

Sachsenbarometer 1. Halbjahr 2017 - Aufschwung mit Atempause

Die sächsische Wirtschaft wächst kontinuierlich – mal mehr, mal weniger schwungvoll. Dabei sind die Firmen sehr solide.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Zahlungsverhalten in Sachsen, 3. Quartal 2017

Trendwende im Zahlungsverhalten? Vom Musterknaben zum Nachsitzer: Sachsens Unternehmen zahlen Rechnung schlechter.

Unternehmerische Wachstumsstrategien in den ostdeutschen Bundesländern

Die strukturellen Voraussetzungen in Ostdeutschland für unternehmerischen Erfolg gelten als nicht ideal. Dennoch verzeichnen einige ostdeutsche Unternehmen ein überdurchschnittliches Wachstum.

SchuldnerAtlas Deutschland, 2017

Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist seit 2014 zum vierten Mal in Folge angestiegen.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 4 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de