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Spediteure zahlen spät - Sachsenbarometer 09/2013

Das Sachsen-Barometer ist neu gestaltet und zeigt aufwärts. Doch bei der Zahlungsmoral gibt es Beschwerden.

Zwölf Tage warten Lieferanten im Schnitt auf die Bezahlung ihrer Rechnungen durch sächsische Firmen - und das über das vereinbarte Zahlungsziel hinaus. Mit solchem Verzug stehen die Firmen im Freistaat im Bundesvergleich noch sehr gut da. Einzig die Bayern sind weniger unpünktlich, heißt es in einer Analyse der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Doch es gibt - neben dem Bau - eine Branche, die sich seit Jahren erfolgreich gegen das Musterschüler-Image stemmt: Mit 15 Tagen Verspätung sind hiesige Speditionen am säumigsten. Aber warum ist Sachsens Verkehrs- und Logistikgewerbe dauerklamm?

Laut Dietmar von der Linde, Geschäftsführer des Landesverbandes LSV, liegt das Zahlungsziel „in der Regel bei 14 Tagen". Dass es im Schnitt noch mehr als doppelt so lange dauert, bis das Geld fließt, ist für den Verbandschef nicht überraschend. „Die Transportunternehmen leiden unter einem extrem ruinösen Wettbewerb", sagt er zur SZ. Konkurrenten aus Südosteuropa, vor allem aus Rumänien und Bulgarien, seien „hierzulande mit Preisen jenseits von Gut und Böse unterwegs".

Devise: Billigtanken beim Nachbarn

Neben den Kosten für Lkw-Maut und Umweltschutz haben die vielen Kleinst- und mittelständischen Fuhrbetriebe - oft Subunternehmen der Branchenriesen - noch einen Feind ausgemacht: die hohen Energiekosten. „Zwar stagnierten die Kraftstoffpreise im ersten Halbjahr, aber jetzt steigen sie wieder", sagt LSV-Chef von der Linde. Sein Verbandspräsident Wieland Richter, selbst Transportunternehmer in Großenhain, hat deshalb eine Sparstrategie für seinen 25-Mann-Betrieb entwickelt: So es die Route irgendwie hergibt, in Polen oder Tschechien tanken! Die eingesparten Cent pro Liter läpperten sich im Fuhrpark übers Jahr auf rund 50000 Euro, sagt er.

Ferner hat die Branche stark mit Mängeln und Problemen durch Lieferverzug zu tun, heißt es von Creditreform. Da der Wirtschaftszweig sehr personal- und reklamationsbehaftet sei, bleibe oft das Geld aus. Das wirke sich wiederum auf die Zahlungsfähigkeit der Speditionen aus - etwa bei der Finanzierung von Fahrzeugen sowie der Bezahlung von Leasingraten, Werkstätten und Wartungsfirmen.

Der Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes (LSV) vertritt seit seiner Gründung 1990 die Interessen der sächsischen Verkehrsunternehmen. Er vereint in den Sparten Straßengüterverkehr, Spedition/Logistik, Möbelspedition und Personenverkehr rund 350 Unternehmen mit 5500 Mitarbeitern - vom Einzelkämpfer und Selbstfahrer bis zum Konzernableger.

Und doch machen die im Arbeitgeberverband organisierten Betriebe nur einen Bruchteil der Marktteilnehmer aus. Das Statistische Landesamt in Kamenz zählte Ende 2011 rund 3100 steuerpflichtige Unternehmen (jüngste Angaben). Bei ihnen und in hiesigen Niederlassungen nichtsächsischer Unternehmen sind etwa 48000 Mitarbeiter beschäftigt.

Grundsätzlich aber zeigt der Daumen des Transportgewerbes nach oben - wie der der Wirtschaft insgesamt. Das belegt das Sachsenbarometer für September: für die Lage als auch die Erwartungen der Firmen. Davon profitieren die Personalpläne.

Industrie: Maschinenbau erhöht die Drehzahl

Einen tiefen Atemzug nimmt der im ersten Halbjahr stark schwächelnde Maschinenbau. Nach Ansicht der befragten Firmen werden die Geschäfte in den nächsten Monaten viel besser verlaufen als erwartet. Insbesondere das Geschäft mit Auslandsfirmen dürfte kräftige Impulse liefern. Alles deutet darauf hin, dass der Maschinenbau den Tiefpunkt hinter sich gelassen hat.

Sachsenbarometer 09/2013

Bauwirtschaft: Sind die rosigen Zeiten vorbei?


Zwar ist der Geschäftsklimaindex im Bauhauptgewerbe gestiegen, dennoch gibt es Anzeichen für eine baldige Verschlechterung. Die Firmen blicken der Geschäftsentwicklung zunehmend skeptisch entgegen - auch weil die mittlere Auftragsdauer merklich gesunken ist. Damit sind die Geräte der Baufirmen auch weniger ausgelastet als zu Jahresbeginn. Sollten die Industriefirmen keine neuen Bauaufträge vergeben, könnten die wirtschaftlich guten Zeiten im Bau sich bald dem Ende nähern.

Handel hat das Tal durchschritten


Auch der Großhandel folgt der positiven Grundstimmung in der sächsischen Wirtschaft. Momentane Geschäftslage und Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate fallen günstiger aus. Im Einzelhandel hingegen sind die Einschätzungen zu den derzeitigen Geschäften unverändert im Vergleich zum August.

Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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