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Sachsenbarometer / Maschinen brummen, Jobs kommen

Ein bisschen ist Hartmut Freitag jetzt schon wie Weihnachten zumute. Der Geschäftsführer der Xenon Automatisierungstechnik GmbH aus Dresden kann bereits seit einiger Zeit sicher davon ausgehen, dass das für 2013 gesteckte Umsatzziel von 20 Millionen Euro „gut erfüllt" wird. Mehr noch: Auch bei den Auftragseingängen zeichne sich das „absolut beste Jahr" seit Bestehen des 1990 mit elf Mitarbeitern gegründeten Unternehmens ab. Bereits im Oktober, sagt der promovierte Diplom-Ingenieur, sei der Auftragsbestand des Vorjahres erreicht worden.

Damit ist die Firma, die mittlerweile rund 170 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt, durchaus repräsentativ: Nach den Daten des Sachsenbarometers vom Oktober, das die Lage und die Erwartungen der Unternehmen abfragt, sind derzeit gerade Maschinenbaufirmen im Aufwind. Sie profitieren davon, dass in der Industrie die Nachfrage klar angezogen hat und die Kapazitäten so stark ausgelastet sind, dass sogar über Erweiterungen nachgedacht wird.

Breite Aufstellung

Für den Automatisierungsspezialisten erweist es sich dabei als Vorteil, dass schon Firmengründer Eberhard Reißmann darauf geachtet hatte, Xenon möglichst breit aufzustellen. „Der Geschäftsbereich Photovoltaik war in diesem Jahr praktisch tot", sagt Hartmut Freitag. Dafür seien die Bereiche Elektronik, Medizintechnik und vor allem Automotive umso besser gelaufen.

Letzterer bestimmt momentan Tempo und Richtung bei Xenon. Das Tempo ist hoch, die Richtung heißt China. Nach einem beendeten Joint-Venture agieren die Dresdner im Reich der Mitte jetzt eigenständig. Tobias Reißmann, Sohn des Firmengründers und Freitags Partner in der Geschäftsführung, ist gerade vor Ort dabei, die letzten Formalitäten für eine eigene Firma in Suzhou bei Shanghai zu regeln. Dort konzentrieren sich viele westliche Automobil-Zulieferer, für die Xenon Anlagen baut. Die Zulassungen sind erteilt, ein Mietobjekt ist gefunden, das bis Ende des Jahres bezogen werden soll. Produziert wird gleichwohl schon - bei einem Partner in der Nähe. Im eigenen Betrieb soll es mit 15 Mitarbeitern losgehen.

Parallel zum Aufbau in China investiert Xenon auch in Dresden kräftig: Zwölf Mitarbeiter wurden 2013 eingestellt, rund eine Million Euro fließen allein in diesem Jahr in neue Technik und Maschinen. Gute Voraussetzungen für Hartmut Freitag also, dass sein Weihnachtsgefühl noch ein bisschen anhält.
Nicht ganz so festlich, aber durchaus froh ist auch die Grundstimmung in der sächsischen Wirtschaft insgesamt:

Sachsenbarometer 10/2013Industrie: Maschinen laufen auf Hochtouren

Die sächsischen Industriefirmen verzeichnen derzeit gut gefüllte Auftragsbücher und überdurchschnittlich stark ausgelastete Maschinen. Die deutliche Mehrzahl erwartet, dass das auch in Zukunft so bleibt. Das spiegelt sich schließlich auch in ihrer Personalpolitik wieder: In den kommenden Monaten werden sie vermehrt freie Stellen zu besetzen haben.

Bauwirtschaft: Mangelware Mitarbeiter

Nach dem bisherigen Abwärtstrend im sächsischen Baugewerbe atmen die befragten Firmen im Oktober etwas durch. Das Geschäftsklima hat sich kräftig aufgehellt. Insbesondere Großaufträge im Hochbau stabilisieren das Bauhauptgewerbe in Sachsen. Für diese Aufträge benötigen die Baufirmen Arbeitnehmer. Aber genau daran scheint es den befragten Unternehmen zu mangeln: Knapp 20 Prozent der sächsischen Baufirmen gaben im Oktober an, dass sie durch Arbeitskräftemangel gebremst würden.

Handel: Höhere Umsätze, weniger Abbau

Im sächsischen Handel laufen die Geschäfte wieder prächtig. Die hiesigen Groß- und Einzelhändler berichten insgesamt von höheren Umsätzen im Vergleich zum Oktober 2012. Darüber hinaus wollen sie ihren Personalbestand in der nahen Zukunft weniger stark reduzieren. Das dürfte die Lage am sächsischen Arbeitsmarkt zusätzlich entspannen.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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