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Sachsenbarometer 02/2014 - Auf Rekordjagd beim Export

Das Sachsenbarometer steigt. Aber ostdeutsche Maschinenbauer fürchten, dass Politiker ihr Russlandgeschäft verderben.

Dresden. Was aus dem grünen Kessel in der Dresdner Lackfabrik Novatic tropft, sieht aus wie Frühlingsfarbe für Wohnküchen junger Familien. Doch die 72 Novatic-Mitarbeiter in Dresden mischen Korrosionsschutzmittel. Wandfarbe kommt aus den anderen Novatic-Fabriken in Halle an der Saale und Teplice in Tschechien. Die Firma produziert im In- und Ausland - und exportiert viel. Gerade zieht ihre Russland-Niederlassung nach Moskau um. Der Export nach Osteuropa schwächelt leicht, sagt Firmensprecher Thomas Nopper. Doch in Richtung Westeuropa gehe es aufwärts.

Sachsens Exporte dürften dieses Jahr eine Rekordsumme erreichen. Zwar sind die Ausfuhren voriges Jahr leicht geschrumpft, um 1,2 Prozent auf 31,4 Milliarden Euro. Doch damit wurde immer noch das bisher zweitbeste Jahr 2011 übertroffen. Für dieses Jahr rechnen die Handelskammern mit rund vier Prozent Zuwachs. Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) kündigte am Freitag an, zur Ankurbelung des Außenhandels in die Türkei zu reisen, Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) werde Firmen in Japan besuchen.

Morlok äußerte sich diplomatisch zum Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: „Wir beobachten sorgsam die Entwicklung." Damit kam der Minister Eberhard Schoppe entgegen. Der Geschäftsführer der Chemnitzer Maschinenbaufirma Heckert appellierte nämlich an Politiker, „mit ihrer Wortwahl sehr vorsichtig zu sein". Schoppe sitzt im Vorstand des Maschinenbauverbandes VDMA Ost und lehnt Handels-Sanktionen gegen Russland ab. Konkurrenten würden nur darauf warten. Persönliche Beziehungen seien im russischen Markt wichtig, sie seien lange aufgebaut worden und könnten schnell weg sein.

Russland steht auf Platz sechs auf der Rangliste sächsischer Exporte. Autos, Maschinen und andere Waren im Wert von 1,3 Milliarden Euro reisten voriges Jahr dorthin, in die Ukraine für 193 Millionen Euro. Sachsens wichtigstes Exportland ist China, vor den USA und England. China kaufte für 4,7 Milliarden Euro in Sachsen. Davon flossen drei Milliarden in die Autobranche - im Jahr zuvor allerdings eine halbe Milliarde mehr. „Weniger Dynamik in China merken wir sofort", sagte Morlok.

Sachsenbarometer 02/2014Industrie: Hohe Erwartungen

Die Stimmung in Sachsens Wirtschaft steigt. Nach dem guten Jahresstart für Sachsens Industrie hat sich die Lage im Februar nochmals kräftig verbessert. Insbesondere die gesteigerte Nachfrage aus dem Ausland beflügelt die Fabriken. Die positiven Erwartungen an das Exportgeschäft sind weiter gestiegen. Vor allem die für die sächsische Industrie so wichtigen Vorleistungsgüterproduzenten, etwa Hersteller von Metallen oder chemischen Kunststoffen, blicken optimistisch auf ihre Absatzchancen im Ausland.

Bau: Frühlingshaft

Die wenigen Tage im Februar mit schlechter Witterung ließen die Aktivitäten auf den Baustellen nur kurzfristig stillstehen. Die gute Wirtschaftslage im sächsischen Bau dürfte auch in der Zukunft andauern. Das bestätigen die längeren Auftragsreichweiten sowie die gestiegene Zuversicht der hiesigen Baufirmen.

Handel: Große Unterschiede

Im sächsischen Handel sind die Firmen uneins. Während sich die Stimmung im Großhandel spürbar verbessert, sind die Einzelhändler deutlich unzufriedener.

Zahlungsmoral: Geld fließt zeitiger

Sachsens Firmen zahlen ihre Rechnungen im Schnitt einen ganzen Tag eher als vor einem Jahr. Im letzten Quartal 2013 hat sich allerdings die Zahlungsmoral leicht verschlechtert, auf 12,2 Tage Zahlungsverzug. Sachsen rangiert im bundesweiten Vergleich auf dem zweiten Platz hinter Bayern und vor Baden-Württemberg. Am längsten lassen konsumnahe Dienstleistungsfirmen die Rechnungen liegen. Die Chemie- und Kunststoffindustrie weist die beste Zahlungsmoral im Freistaat auf.




Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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