DOWNLOADS

Unterlagen zum Herunterladen

Sachsenbarometer 09/2014 - Download


(150,00 kByte)

KONTAKT

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns...

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Creditreform Dresden

So finden Sie uns

Wie freuen uns auf Ihren Besuch...

Gedämpfte Erwartungen

Das Sachsenbarometer zeigt: Die Industrie im Freistaat schaut skeptisch in die Zukunft

Ronny Epperlein klingt nicht unzufrieden. Seine Vier-Millionen-Euro-Investition habe sich mittlerweile „gut konsolidiert", sagt der Geschäftsführer des Berggießhübler Kunststoffherstellers Bergi-Plast. Seit reichlich zwei Jahren hat das Unternehmen die Fertigung von Kunststoffteilen für die Auto-Industrie in eine eigens gebaute Dependance im benachbarten Dohma ausgelagert. Von hier gehen Teile, die später unter anderem in Brems- und Steuerungsanlagen, Filtersystemen oder an Sicherheitsgurten zu finden sind, in Länder wie China, Polen und Brasilien. Die Kunden stehen oft in der ersten Reihe der Zulieferkette großer Lastwagen-, Bus- und Anhängerhersteller. Und ab nächstem Jahr, sagt Epperlein, rechne er damit, dass dieses wachstumsstarke Geschäft „richtig gut" laufen werde.

Von Wirtschaftsflaute sei in diesem Sektor noch keine Spur - auch wenn am Horizont schon rote Bremslichter leuchten. Bis 2020, hat Epperlein auf einer Zulieferer-Konferenz gehört, wollen die großen Nutzfahrzeug-Hersteller 20 Prozent ihrer Kosten eingespart haben. Bei den ganz großen Autos liefen gerade Prozesse an, die die Pkw-Produzenten oft schon hinter sich haben. „Die Konsolidierung schreitet voran, der Druck steigt." Auf die Preise, auf die Lieferanten.

Dass sich Epperlein trotzdem noch keine schwerwiegenden Sorgen macht - und damit in der sächsischen Industrie eher ein Ausnahmefall ist -, hängt mit dem ersten Standbein des Traditionsunternehmens zusammen. Am Stammsitz fertigt Bergi-Plast Verschlüsse für die Verpackungsindustrie. Darunter Messbecherverschlüsse, Schraub- und Klappverschlüsse, die dann helfen, Kosmetika und Lebensmittel frisch zu halten. Einem Teil seiner Produktion begegnet Epperlein dabei durchaus auch in den Regalen großer Discounter wieder.

Auch deshalb rechnet er damit, wie 2013 auch in diesem Jahr beim Umsatz um bis zu vier Prozent zuzulegen - auf dann rund 21,5 Millionen Euro. 115 fest angestellte Mitarbeiter, zehn Azubis und - je nach Bedarf - bis zu 20 Aushilfskräfte arbeiten die Aufträge ab. Bei diesem Bestand, sagt Ronny Epperlein, soll es vorerst auch einmal bleiben.

Damit, immerhin, liegt der Chef von Bergi-Plast im Trend. Weil sich nach den Beobachtungen und Erhebungen des Dresdner Ifo-Instituts und der Creditreform die Wirtschaftsentwicklung im Freistaat langsam abkühlt, dürfte den Experten zufolge „auch der Beschäftigungsaufbau in den nächsten Monaten weniger dynamisch verlaufen als noch zu Jahresbeginn." Im September habe die sächsische Wirtschaft vor allem aufgrund der anhaltenden internationalen Spannungen weiter an Fahrt eingebüßt.


Sachsenbarometer 09/2014Industrie verliert an Schwung

Die sächsische Industrie hat im September spürbar an Schwung verloren. Die befragten Unternehmen zeigen sich mit ihrer gegenwärtigen Geschäftslage nicht mehr ganz so zufrieden wie noch im August. Noch stärker haben sie ihre Erwartungen an die zukünftige Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten nach unten revidiert. Entsprechend zurückhaltend ist auch ihre Einstellungsbereitschaft. Allerdings erwarten die sächsischen Industriefirmen trotz der Unsicherheiten im internationalen Umfeld für die kommenden Monate wieder kräftigere Impulse aus dem Auslandsgeschäft.

Baufirmen sehr gut ausgelastet

Im sächsischen Bau hält die gute Konjunktur der letzten Monate weiter an. Nach wie vor liegt die Geräteauslastung weit über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die Baufirmen im Freistaat beurteilen ihre derzeitige Geschäftssituation besser als im Vormonat, blicken jedoch etwas weniger optimistisch in die nahe Zukunft.

Handel tritt auf der Stelle

Im sächsischen Groß- und Einzelhandel verharrt das Geschäftsklima auf dem Niveau des August. Allerdings laufen die Geschäfte im Einzelhandel den befragten Unternehmen zufolge deutlich besser als im Vormonat. Gleichwohl blicken die sächsischen Einzelhändler merklich weniger zuversichtlich auf die Geschäftsentwicklung in der nahen Zukunft.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

CrefoINFO

Unser Newsletter - kompakte
Informationen für Entscheider

Vorsicht beim Umgang mit digitalen Rechnungen

Elektronische Rechnungslegung ist in vielen Unternehmen Alltag. Dennoch sollten Sie einige Fehlerquellen im Blick behalten.

Neues Geldwäschegesetz vom Bundestag beschlossen

Die wesentlichen Änderungen im neuen Geldwäschegesetz durch den Bundestag auf einen Blick.

Verjährungsfristen: Zahlungsansprüche vor Jahresende sichern

Jährlich gehen Gläubigern Millionenbeträge verloren, weil Verjährungsfristen nicht beachtet werden. Kennen Sie die Fristen?

SachsenBAROMETER

Informationen zur wirtschaftlichen
Entwicklung der Region

Sachsenbarometer Herbst 2017 - Gute Stimmung macht höhere Preise

Das Sachsenbarometer zeigt: Die Wirtschaft im Freistaat läuft hervorragend. Daraus wollen die Firmen Nutzen ziehen – mit Preiserhöhungen.

Sachsenbarometer 09/2017 - Sachsens Wirtschaft brummt

Alle Indikatoren des Sachsenbarometers zeigen nach oben. Nur dem Baugewerbe fehlen Fachkräfte.

Sachsenbarometer 1. Halbjahr 2017 - Aufschwung mit Atempause

Die sächsische Wirtschaft wächst kontinuierlich – mal mehr, mal weniger schwungvoll. Dabei sind die Firmen sehr solide.

CrefoANALYSEN

Überregionale Analysen zu
wirtschaftlichen Entwicklung

Zahlungsverhalten in Sachsen, 3. Quartal 2017

Trendwende im Zahlungsverhalten? Vom Musterknaben zum Nachsitzer: Sachsens Unternehmen zahlen Rechnung schlechter.

Unternehmerische Wachstumsstrategien in den ostdeutschen Bundesländern

Die strukturellen Voraussetzungen in Ostdeutschland für unternehmerischen Erfolg gelten als nicht ideal. Dennoch verzeichnen einige ostdeutsche Unternehmen ein überdurchschnittliches Wachstum.

SchuldnerAtlas Deutschland, 2017

Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist seit 2014 zum vierten Mal in Folge angestiegen.

Startseite Impressum Über uns Anfahrt Sitemap Presse
(c) Creditreform Dresden | Augsburger Str. 4 | D-01309 Dresden
Tel: +49 351 4444-444 | Fax: +49 351 4444-555 | E-Mail: info@dresden.creditreform.de