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Sachsens junger Mittelstand sieht im Oktober ziemlich alt aus

Die Stimmung sinkt weiter - vor allem im Handel. Die Aussichten auf eine steigende Beschäftigung verbessern sich kaum.

Dresden. Sachsens mittelständische Unternehmer sind relativ jung. Während das Durchschnittsalter aller Unternehmer in Deutschland 53 Jahre beträgt, liegt es im Freistaat bei 50 Jahren. Nur in Mecklenburg-Vorpommern sind Unternehmer laut Datenbank der Wirtschaftsauskunftei Creditreform jünger. Die ältesten Chefs mit eigenen Firmenanteilen sitzen demnach mit 55 Jahren in Bremen. „Das hängt auch damit zusammen, dass die Gründergeneration nach der Wende nun mehr verstärkt aus dem Berufsleben ausscheidet und Nachfolger ihren Platz einnehmen", erklärt Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform in Dresden. Die Person des Unternehmers sei gerade für den Mittelstand so wichtig, weil dieser über die Einheit von Eigentum und Management definiert sei.

Die Altersstruktur der Mittelständler ist auf Bundesebene ähnlich. Dennoch ist ein überdurchschnittlicher Anteil an jüngeren Unternehmern (40 Jahre und jünger) neben Mecklenburg-Vorpommern (26 Prozent) und Berlin (19 Prozent) auch noch in Sachsen-Anhalt (17 Prozent) und Thüringen (16 Prozent) und in Sachsen (15 Prozent) festzustellen. Aufschlussreich auch die Gegenüberstellung der Unternehmer mit allen Erwerbstätigen: Während 55 Prozent der Unternehmer älter als 50 Jahre sind, beträgt der Anteil dieser Altersklasse an allen Erwerbstätigen keine 32 Prozent.

Doch die konjunkturelle Lage zeigt im Freistaat wenig jugendlichen Elan. Zwar verzeichnete Sachsens Wirtschaft im ersten Halbjahr 2014 mit 2,9 Prozent bundesweit das zweitstärkste Wachstum im Bundesländervergleich. Doch auf der Jahreszielgerade geht ihr die Puste aus. Nach schwachem dritten Quartal sind die Aussichten bis Ende Dezember nicht gerade positiv. Das ist der Tenor des jüngsten Sachsenbarometers.

Demnach ist der SZ-Wirtschaftsindikator im Oktober erneut gefallen. Die Aussichten auf mehr Jobs haben sich zwar wieder etwas verbessert, jedoch dürfte sich das Beschäftigungsniveau auf dem Wert des Vorjahres einpendeln, heißt es.

Sachsenbarometer 10/2014„Die Situation in der sächsischen Wirtschaft ist angespannt", resümiert Robert Lehmann, Mitarbeiter der Dresdner Niederlassung des Münchner Ifo Instituts. Sie dürfte 2014 zwar insgesamt wachsen, „jedoch nehmen die zuletzt eingetretenen Risiken stetig zu", so der Konjunkturexperte.

Industrie läuft gegen den Trend

Anders als die Gesamtwirtschaft hat sich die Stimmung im Oktober verbessert. Die befragten Betriebe berichten von besseren Geschäften und stärkerer Auslastung ihrer Maschinen. Auch beim Blick in die Zukunft gibt es weniger Pessimisten als zuvor. Das Auslandsgeschäft sendet weiter positive Impulse. Allerdings schlägt das
nicht auf die Beschäftigung durch. Im Oktober war kräftiger Abbau angesagt.

Bau wird immer unzufriedener
Das Geschäftsklima hat sich merklich verschlechtert. Trotz weiter hoher Geräteauslastung und zufriedenstellenden
Geschäften wächst der Pessimismus. Mit zunehmend schwächelnder Konjunktur erwartet auch der Bau schlechtere Geschäfte.

Handel macht weniger Geschäft
Die Stimmung im Handel hat sich eingetrübt. Der Großhandel spürt die lahmende Industriekonjunktur. Beim Einzelhandel macht sich der schwächelnde Konsum bemerkbar. Beides schlägt sich im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat in niedrigeren Umsätzen nieder.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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