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Sachsenbarometer 11/2014: Download


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Trübe Stimmung mit Lichtblicken

Das Sachsenbarometer ist im November gefallen. Allerdings nicht für alle.

Markus Rustler ist so etwas wie die Ausnahme von der Regel. Der Geschäftsführer der Dresdner Theegarten-Pactec kann „im Grunde nicht meckern" - und wenn doch, dann „auf hohem Niveau". Die Auftragslage des international renommierten Verpackungsmaschinen-Herstellers sei „nach wie vor ordentlich". Zudem zeichne sich ab, dass das Geschäftsjahr 2014 „durchaus erfolgreich" zu Ende gehe - auch wenn es nicht ganz so ertragreich ausfalle wie die Vorjahre. Das, sagt Rustler, habe aber weniger mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als vielmehr mit einer Art „interner Konsolidierung" zu tun.

Der Mittelständler, der mehr als 80 Prozent seiner Verpackungsmaschinen unter anderem nach Amerika, Asien und Afrika exportiert und 2013 mit 390 Mitarbeitern rund 60 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete, ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Und wird das auch weiter tun: Die Firma hat ihr Gelände in Dresden Dobritz von 44 000 auf knapp 57 000 Quadratmeter Fläche ausgedehnt. Bis Ende 2017 nimmt Theegarten-Pactec rund 33 Millionen Euro in die Hand, um die Fabrik komplett umzukrempeln und erweitern.

Das Projekt, betont Rustler, sei „konservativ gerechnet", Investionen und Kosten sollen sich also aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erwirtschaften lassen. Dieser Plan gehe bislang auf. Entsprechend gelassen und „grundsätzlich optimistisch" blickt Rustler in die Zukunft.

Das Sachsenbarometer für November zeigt allerdings, dass viele andere Firmen nicht ganz so entpannt in die Zukunft schauen können - es ist merklich gefallen. Insbesondere die für den Freistaat so wichtige Industrie hat wieder einen kräftigeren Dämpfer erhalten. Die anhaltenden geopolitischen Auseinandersetzungen und die damit verbundene Unsicherheit der Unternehmen belasten die sächsische Wirtschaft im vierten Quartal zunehmend.

Sachsenbarometer 11/2014Industrie skeptisch für die Zukunft

Die befragten Unternehmen aus der sächsischen Industrie sind im November mit ihren momentanen Geschäften nicht mehr so zufrieden wie zuvor. Auch blicken sie dem zukünftigen Geschäftsverlauf deutlich skeptischer entgegen. Maßgeblich hierfür sind die Erwartungen an das Geschäft mit dem Ausland. Hier rechnen die befragten Unternehmen in Sachsen insgesamt mit negativen Impulsen. Ein Lichtblick ist jedoch zu erkennen: die sächsischen Industriefirmen wollen ihre Mitarbeiterzahl in den kommenden drei Monaten nicht mehr so kräftig reduzieren.

Bau noch immer gut ausgelastet

Der Geschäftsklimaindex für den sächsischen Bau ist im November auf hohem Niveau abermals gestiegen. Die Auslastung der Geräte und die Dauer der Aufträge liegen weiterhin über dem langfristigen Mittel. Noch stemmen sich die sächsischen Baufirmen gegen den Abschwung. Dabei hilft noch immer die Sonderkonjunktur, die das Hochwasser 2013 vielerorts beschert hatte - und ein bislang vergleichsweise milder Winter.

Handel muss Kosten weitergeben

Die einzelnen Handelsstufen in Sachsen entwickeln sich im November in entgegengesetzte Richtung.

Während die sächsischen Großhändler insgesamt von besseren Geschäften berichten, hat die Stimmung im Einzelhandel das dritte Mal in Folge nachgegeben.

Die Konsumenten müssen sich auf steigende Preise einstellen. Beide Handelsstufen wollen ihre Verkaufspreise in den kommenden drei Monaten kräftiger erhöhen als noch im Vormonat - und damit teilweise auch die steigenden Kosten auffangen, die auf die Unternehmen mit dem ab 2015 geltenden Mindestlohn zukommen.

Zahlungsmoral verbessert


Gleichwohl entspannt sich trotz aller Schwierigkeiten insgesamt offenbar die Kassenlage:
Die Zahlungsmoral der sächsischen Betriebe hat sich erneut verbessert. Rechnungen werden nun im Durchschnitt nach 12,3 Tagen Zahlungsverzug bezahlt - und damit schneller als im Vorquartal, aber immer noch langsamer als im Vorjahr.




Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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