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Sachsenbarometer 02/2015 - In Sachsens Wirtschaft flutscht es

Die Kennzahlen sind gut, die Aussichten eher unklar: Das Sachsenbarometer steigt, die Unsicherheit aber auch.

Tobias Schwald ist hörbar zufrieden. Der Geschäftsführer des Dresdner Schmierstoffherstellers Elaskon hat erst kürzlich seine Unterschrift unter die Verlängerung eines Handelsvertrages gesetzt. Mindestens bis Ende 2019 wird das Unternehmen weiter Esso-Industrieschmierstoffe vertreiben. Auch mit den eigenen Produkten läuft es gut: Das 81-Mitarbeiter-Unternehmen ist Weltmarktführer bei Drahtseilschmierstoffen. Seine roten Tonnen stehen in 60 Ländern - an der Seilbahn des Tafelbergs im südafrikanischen Kapstadt ebenso wie am Mont Blanc in den Alpen oder auf Ölbohrinseln vor Singapur und beim Instandhaltungskommando von Venedigs Brücken. Diese Aktivitäten bescherten dem Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 28 Millionen Euro - im Vergleich zu 2013 ein Plus von zehn Prozent.

Und Schwald ist optimistisch, dass Elaskon auch in diesem Jahr ähnliche Zuwächse verzeichnen wird. „Wir sind sehr gut gestartet", sagt er. Als Ziel sei die 30-Millionen-Schwelle angepeilt. Damit ist der Schmierstoffspezialist auch jenseits von platten Wortspielen ein glänzendes Beispiel für die aktuelle wirtschaftliche Situation im Freistaat.

Das Sachsenbarometer, das die Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und die Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden erheben, ist merklich gestiegen. Getragen wird der sächsische Aufschwung besonders durch den Groß- und Einzelhandel. Die Aussichten sind indes eher unklar: Aufgrund des ukrainisch-russischen Konfliktes und der ungewissen Zukunft der Eurozone haben sich die Geschäftserwartungen eingetrübt.

Sachsenbarometer 02/2015Industrie tritt auf der Stelle

Nach dem kräftigen Jahresstart im Januar tritt die sächsische Industrie im Februar auf der Stelle. Die Industriefirmen aus Sachsen sind mit ihren aktuellen Geschäften sehr zufrieden. Außerdem blicken sie optimistisch auf die nächsten sechs Geschäftsmonate. Für die Beschäftigten im sächsischen Verarbeitenden Gewerbe verdunkeln sich hingegen die Wolken am Arbeitsmarkt. Im Februar wollen insgesamt mehr Industriefirmen ihren Personalbestand in den kommenden drei Monaten reduzieren.

Stimmung am Bau sinkt

Im sächsischen Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima im Februar spürbar eingetrübt. Die hiesigen Baufirmen sind mit ihren aktuellen Geschäften nicht mehr so zufrieden. Zudem blicken sie pessimistischer in die Zukunft. Die aktuelle Entwicklung gibt aber noch keinen Grund zur Sorge: die sächsische Baukonjunktur ist weiterhin intakt.

Großer Optimismus im Handel

Die Geschäfte im sächsischen Handel laufen derzeit prächtig. Sowohl die Groß- als auch Einzelhändler zeigen sich sehr zufrieden damit. Auch die Erwartungen an zukünftige Geschäfte werden im Februar nicht mehr so ungünstig beurteilt.

Zahlungsmoral: Sachsen ist top

Sachsens Unternehmer sind vorbildlich: Zum Jahresende 2014 wiesen sie laut Creditreform bundesweit den geringsten Zahlungsverzug auf. Bereits überfällige Rechnungen werden hier im Schnitt nach 12,5 Tagen beglichen. Es folgen Sachsen-Anhalt und Berlin. Allerdings unterscheidet sich die Zahlungsmoral im Detail branchenabhängig sehr: Während die Kunststoff- und Chemiebranche ihre Rechnungen verhältnismäßig schnell - etwa zehn Tage nach Fälligkeit - begleicht, benötigt die Transportbranche abermals mehr Zeit als im Vorjahresquartal und lässt bereits überfällige Rechnungen noch einmal 17 Tage liegen.



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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