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Dämpfer für Sachsens Wirtschaft

Das Sachsenbarometer ist im Mai regelrecht abgestürzt. Doch nicht alle Firmen spüren das.

Krise - welche Krise? Arian Vorwerk hat gerade allen Grund, sehr optimistisch in die Zukunft zu schauen. Die Auftragsbücher seines Familienunternehmens sind bis weit ins nächste Jahr gut gefüllt. Und dass die Radeberger Vowisol GmbH auch in diesem Geschäftsjahr den Umsatz von 2014 nicht nur halten, sondern aller Voraussicht nach auch merklich steigern wird, zeichnet sich ebenfalls klar ab. Ein solider „mittlerer einstelliger Millionenbetrag" wird durch die Kassen des 1990 als Hersteller von Sonnenschutzanlagen gegründeten Unternehmens laufen. Gleichwohl bemüht sich Vorwerk, den aktuellen Höhenflug etwas zu relativieren. Man sei „in gewisser Weise" durchaus von der Baukonjunktur abhängig. Aber in gewisser Weise eben auch wieder nicht: Die Firma, die mit Sonnenschutzanlagen begann, plant und fertigt heute von Terrassen-Überdachungen über Pavillons und Wintergärten bis hin zu kompletten Orangerien und Schwimmbad-Überdachungen eine denkbar breite Produktpalette.

Bestellt werden die Produkte der 40-Mann-Firma vom Einfamilienhaus-Besitzer ebenso wie von Restaurants, Hotels und auch großen Freizeitparks - und das bundesweit. Sollte also die Nachfrage nach Wintergärten am Eigenheim irgendwann schwinden - was laut Vorwerk wegen des derzeit billigen Baugeldes eher nicht absehbar ist -, gleichen die größeren Aufträge das wieder aus. „Und umgekehrt", betont der Firmenchef. Dabei, sagt Vorwerk, sei die Größe des Kunden und des Auftrages kein Kriterium dafür, wie sehr seine Firma sich reinhänge. Jeder Kunde kann die „komplette Betreuung vom Anfang bis zum Ende" bekommen: Von der individuellen Idee über die Begleitung des Genehmigungsverfahrens bis zum Aufbau. „Die Projekte haben dadurch natürlich gewisse Vorlaufzeiten", sagt Vorwerk. Die helfen aber mitunter sogar bei der Akquise: Neben Messeauftritten spielt für Vowisol die Mund-zu-Mund-Propaganda eine große Rolle. Für die nächsten Monate, das nächste Jahr, ist Vorwerk daher nicht bange.

Damit ist er in der sächsischen Wirtschaft derzeit eine Ausnahme. Folgt man dem Sachsenbarometer, das die Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und die Wirtschaftsauskunftei Creditreform erheben, hat sich die Stimmung im Mai eingetrübt.

Sachsenbarometer 05/2015Industrie ist skeptisch

Vorerst ist auch in der Industrie die Stimmung mau. Auch wenn sächsische Firmen im Mai von einer besseren Geschäftslage berichten, blicken sie mit gemischteren Gefühlen auf den zukünftigen Geschäftsverlauf. Besonders die Exporterwartungen sind nicht mehr so günstig wie im vergangenen Monat. Immerhin: Im Verarbeitenden Gewerbe wollen die Firmen ihre Mitarbeiterzahl nicht so stark reduzieren wie im Quartal zuvor.

Handel höchst unzufrieden

Der Erhebung zufolge sind die Stimmungsindikatoren für den sächsischen Handel im Mai dramatisch eingebrochen. Mit ihren derzeitigen Geschäften sind die sächsischen Handelsfirmen erheblich unzufriedener als im Vormonat. Zudem erwarten die Firmen aus dem Groß- und Einzelhandel einen ungünstigeren Verlauf ihrer zukünftigen Geschäfte.

Bau weiter auf hohem Niveau

Zwar hat auch im sächsischen Bauhauptgewerbe die Stimmung im Mai etwas nachgegeben - das liegt an den Geschäftsaussichten, die für nicht mehr ganz so günstig gehalten werden. Jedoch sind die hiesigen Baufirmen mit ihren aktuellen Geschäften sehr zufrieden.

Text: Robert Lehmann (ifo-Institut) und Lars Radau (Sächsische Zeitung)



Das Sachsenbarometer, der Wirtschaftsindikator der SZ, erscheint monatlich in Kooperation mit der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Dresden.

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