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Deutsche Großinsolvenzen und ihre Wirtschaftsbereiche

Harte Zeiten für Dienstleister

Der Dienstleistungssektor schnappt nach Luft, das Baugewerbe leidet nach wie vor. Eine Creditreform-Untersuchung der Insolvenzbetroffenheit in den Hauptwirtschaftsbereichen im vergangenen Jahr sowie im ersten Halbjahr 2013 zeigt deutlich die Verteilung angeschlagener Unternehmen. Die gewachsene Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist wesentlich auf den Zuwachs im verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen. In diesem Wirtschaftsbereich erhöhte sich die Zahl der Insolvenzen allein in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 10,2 Prozent. Das Baugewerbe verzeichnet mit 0,5 Prozent den geringsten Zuwachs. In der absoluten Zahl der Insolvenzen liegt der Dienstleistungssektor mit 8.750 Fällen am höchsten, gefolgt vom Handel mit 3.250 Fällen, so die Auswertung der Analyseergebnisse. Trotz allem ist die Konjunktur gut: Volle Auftragsbücher im Baugewerbe und eine gestiegene Kaufkraft, von der der Dienstleistungssektor profitiert, machen Mut. Grund zur Klage hat das verarbeitende Gewerbe, das in den vergangenen Monaten stärker unter der Exportschwäche litt, wenn auch vielfach indirekt als Zulieferer. Die Folge liegt auf der Hand: eine höhere Insolvenzbetroffenheit.


Zur Veranschaulichung: Insolvenzen in den Hauptwirtschaftsbereichen im 1. Halbjahr 2013

Insolvenzquote der Branchen

*) von Creditreform geschätzt; ( ) = Vorjahresangaben


Bricht man die Zahlen auf den Unternehmensbestand herunter, verzeichnet weiterhin das Baugewerbe die höchste Insolvenzquote. Mit 119 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen ist diese Quote gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (plus 1). Mit 96 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen (plus 2) liegt der Dienstleistungssektor im Bereich des gesamtwirtschaftlichen Durchschnitts. Im verarbeitenden Gewerbe ist trotz eines Anstiegs der Insolvenzzahl die Insolvenzquote weiterhin die niedrigste aller vier Hauptwirtschaftsbereiche. Nachdem im Vorjahr noch 60 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen registriert wurden, erhöhte sich diese Quote aber auf 66. Der Handel war im bisherigen Jahresverlauf ebenfalls überdurchschnittlich betroffen. Die Insolvenzquote des Wirtschaftsbereichs stieg um 5 Punkte auf 101.

Insolvenzquoten nach den Hauptwirtschaftsbereichen in Deutschland im 1. Halbjahr 2013

Insolvenzen in Branchen je Hundert

Quelle: Creditreform Wirtschaftsdatenbank u. Umsatzsteuerstatistik 2011; ( ) = Vorjahresangaben


Risikobehaftete Branchen sind weitgehend im tertiären Sektor sowie im Baugewerbe zu finden. Die Insolvenzquoten betragen hier zum Teil das Achtfache des gesamtwirtschaftlichen Durchschnittswertes.

Risikobehaftete Branchen in Deutschland („Top Ten")

Risikoreichste Branchen

Quelle: Creditreform Datenbank und Umsatzsteuerstatistik; in die Analyse einbezogen wurden Branchen mit mehr als 1.000 Betrieben.

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