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Analyse: Hintergründe zum Gründungsgeschehen in Deutschland, 2013


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Hintergründe zum Gründungsgeschehen in Deutschland, 2013

Mehr Qualität statt Quantität?
Anteil innovativer Gründungen steigt

Die Gründungstätigkeit in Deutschland sinkt seit Jahren. Im Hightechsektor des verarbeitenden Gewerbes und in der Softwarebranche ging die Gründungsintensität aber relativ zu den anderen Branchen weniger stark zurück. Ein Indiz für mehr Qualität statt Quantität?

Wie schon in den vergangenen vier Jahren ging die Gründungstätigkeit in den Bundesländern auch im Jahr 2013 weiter zurück. Einzig im Land Hessen ist die Gründungstätigkeit im Jahr 2013 gestiegen. Jedoch fallen die Rückgänge auch in vielen anderen Ländern im Vergleich zum Jahr 2012 (dem Jahr des bislang stärksten prozentualen Rückganges der Gründungstätigkeit nach 1990) geringer aus. In den westdeutschen Flächenländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und dem Saarland ist der Rückgang deutlich geringer als noch im Vorjahr. Auch in den ostdeutschen Ländern fallen die Rückgänge geringer aus, während Schleswig-Holstein und Niedersachsen erneut bzw. mehr als 6 Gründungen pro 10.000 Einwohner einbüßen. Die stärksten Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr werden für die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen beobachtet.Trotz der starken Rückgänge bleiben die Stadtstaaten Hamburg (42 Gründungen pro 10.000 Erwerbsfähigen) und Berlin (39) noch immer Spitzenreiter bei den Gründungen. Jedoch ist der Vorsprung vor den Flächenländern Hessen (38) und Rheinland-Pfalz (36) nur noch sehr gering.

Buchhandel: Der Umbruch steht noch bevor

Deutsche Ladenbuchhändler müssen sich schon seit Jahren den Herausforderungen des zunehmenden Online-Handels mit Büchern stellen. Hierbei mildert die deutsche Buchpreisbindung die Probleme für die Ladenbuchhändler allerdings ab. Die echte Herausforderung steht diesen noch bevor: Der Übergang vom Besitz von Büchern zur Nutzung von Texten. Immer wieder diskutiert - und in Zeiten der Frankfurter Buchmesse ganz besonders heiß - wird die Frage, wie der deutsche Buchhandel den seit Mitte der 1990er Jahre rasch zunehmenden Online-Handel mit Büchern wegsteckt, ob sich die Branche im Umbruch befindet. Mit geradezu kulturpessimistischen Visionen werden zudem die Wirkungen durch E-books, also dem Übergang von physischen Produkten (Büchern) zu Inhalten (E-books = Dateien), die unabhängig vom Präsentationsmedium sind, debattiert. In diesem Zusammenhang werden dem Buchhandel, wie er seit Jahrzehnten in Deutschland existiert, häufig bereits die Totenglocken geläutet.

Welche Veränderungen auf der Angebotsseite des Buchhandels sind denn bisher tatsächlich zu verzeichnen? Mehr dazu in der Analyse.

Privatinvestoren sind in jungen Unternehmen aller Branchen aktiv

Überraschend viele junge Unternehmen aus den so genannten Nicht-Hightech-Branchen werden von Privatinvestoren bzw. Business Angels unterstützt. Allgemein wird unterstellt, dass Privatinvestoren vornehmlich Unternehmen des Hightech-Sektors mit finanzieren. Welche Gründungen finanzieren sie außerhalb des Hightech-Sektors?

Gründungen im demografischen Wandel

Seit Ende der 1990er Jahre sinkt die Gründungstätigkeit in Deutschland deutlich. Die Anzahl aller originären Gründungen ging von rund 253 Tsd. im Jahr 2000 um mehr als ein Drittel auf ca. 163 Tsd. in 2013 zurück. Abgesehen von einzelnen Jahren, die durch Sonderentwicklungen wie der Einführung der Ich-AG 2004 oder der Mini-GmbH 2009 geprägt waren, folgte ein neuer Negativrekord dem anderen. Betroffen sind davon alle Wirtschaftsbereiche von Industrie über die Hightech-Sektoren bis zur Kreativwirtschaft. In einzelne Sektoren zeigte sich zwar temporär eine positive Entwicklung, aber die langfristige Tendenz zeigt auch dort jeweils deutlich nach unten. Es ist absehbar, dass sich das Jahr 2014 ebenfalls in diese Entwicklung einreihen wird und Deutschland ein neues Rekordtief bei den Unternehmensgründungen beschert.

D A S M A N N H E I M E R U N T E R N E H M E N S P A N E L

Seit seiner Gründung arbeitet das ZEW in Kooperation mit dem Verband der Vereine Creditreform am Aufbau von Paneldateien zu deutschen Unternehmen. Creditreform ist die größte deutsche Wirtschaftsauskunftei, die über eine umfassende Datenbank zu deutschen Unternehmen verfügt. Zweimal jährlich werden die Angaben zu neu gegründeten Unternehmen sowie zu bereits bestehenden Unternehmen aktualisiert.

Erhebungseinheit ist das rechtlich selbstständige, wirtschaftsaktive Unternehmen. Da die Daten von Creditreform zum Zwecke der Wirtschaftsauskunftei erhoben werden, sind sie nicht unmittelbar einer wissenschaftlichen Auswertung zugänglich. Daher werden die Rohdaten verschiedenen Aufbereitungsprozeduren unterzogen. Hierzu zählen Verfahren zur Identifizierung originärer Gründungen sowie von Mehrfacherfassungen von Unternehmen. Des Weiteren kommen Hochrechnungsverfahren zur Abbildung des Gründungsgeschehens am aktuellen Rand zur Anwendung. Dadurch wird der zeitliche Abstand zwischen dem Gründungsdatum und der Ersterfassung einer Unternehmensgründung durch Creditreform berücksichtigt. Die so erhaltenen Indikatoren zum Gründungsgeschehen werden abschließend umfangreichen Plausibilitätsprüfungen hinsichtlich der zeitlichen und regionalen Struktur im Gründungsaufkommen unterzogen.

Die Betrachtungen zum Gründungsgeschehen schließen die Wirtschaftssektoren Land- und Forstwirtschaft, den öffentlichen Sektor und Beteiligungsgesellschaften aus. Die Branchen mit einer FuE-Intensität von über 7,5 v.H. werden der Spitzentechnologie, zwischen 2,5 und 7,5 v.H. der hochwertigen Technik zugeordnet. Zusammen mit den technologieintensiven Dienstleistungen (Fernmeldedienste, Datenverarbeitung, FuE-Dienstleister, Architektur- und Ingenieurbüros) bilden diese den High-Tech-Sektor.

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