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Große Insolvenzen aktuell -
Zwischen Hoffen und Bangen gestrandet

Die Schlagzeilen der vergangenen Wochen und Monate trübten die wirtschaftlichen Aussichten enorm. Große Insolvenzen warfen ihre Schatten voraus und zogen in Folge unschöne Überraschungen für Mitarbeiter und Betriebsräte nach sich. Einige aktuelle Fälle werden im aktuellen Risikomanagement Newsletter aufgegriffen und beispielhaft dargestellt.

Die wohl skandalreichste Insolvenznachricht der vergangenen Wochen war für die Öffentlichkeit die des Unternehmens Praktiker. Darüber hinaus hatte der Insolvenzantrag des brandenburgischen Solarunternehmens Conergy die Belegschaft überrascht. Den seit vielen Jahren größten Fall erlebte die Reisebranche durch den Untergang von GTI Travel. Und auch die Zahlungsunfähigkeit des Immobilienkonzerns IVG ließ vielen den Atem stocken. Unaufhaltsam schlitterte das Unternehmen, das alleine Gebäude mit einem Marktwert von rund vier Milliarden Euro besitzt, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung, in die Sackgasse. „Die Pleite trifft eine der größten Büroimmobiliengesellschaften in Europa", so die Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zu den Gründen heißt es, dass der Konzern sich auf der Ausgabenseite im Kauf- und Baugeschäft übernommen habe.

Anfang Juli dieses Jahres reichte Conergy den Insolvenzantrag ein und stoppte damit - zur Überraschung aller Beteiligten - die Produktion. Für mehr als 1200 Mitarbeiter begann das Hoffen und Bangen. Bis das Unternehmen mitteilte, dass es einen Investor für den Vertriebs- und Servicebereich gefunden habe. Laut Berichterstattung des Handelsblattes handelt es sich dabei um den US-amerikanischen Finanzinvestor Kawa Capital Management.

„Geht nicht, gibt's nicht" - so hatte der Baumarkt Praktiker in blau-gelben Farben stets für sich geworben. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn für die insolvente Baumarktkette Praktiker ist der Zug nun endgültig abgefahren. Nach hoch schlagenden Wellen, gespickt mit ein wenig Hoffnung, ist nun klar: Der Ausverkauf läuft, danach ist Schluss. Bis zum 1. Oktober soll allerdings eine Entscheidung für die Praktiker-Tochter Max Bahr getroffen worden sein. Für die Praktiker-Baumärkte hoffen die Insolvenzverwalter, dass nach dem Ausverkauf Investoren gefunden werden. Knallharte Preisschlachten und missglückte Rabattaktionen wurden in der Presse unter anderem als Gründe für die Zahlungsunfähigkeit genannt.

GTI Travel, achtgrößter Reiseveranstalter für Urlauber aus Deutschland, ist pleite. Noch im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen mehr als 300 Mio. Euro Umsatz - dank rund 600 000 Urlaubern. Ähnlich wie beim Schicksal von Praktiker hatte auch GTI Travel auf die Niedrigpreisschiene gesetzt und galt bereits vor dem Einläuten des Insolvenzverfahrens als schleppender Zahler, heißt es in der Presse mehrfach. Auf der Internetseite des zahlungsunfähigen Reiseanbieters ist zu lesen: „Für die Unternehmen GTI Travel, Buchmal Reisen und GSA Airbroker ist Insolvenzantrag beim Amtsgericht Düsseldorf eingereicht worden. Das Gericht hat daraufhin den Düsseldorfer Rechtsanwalt und Sanierungsexperten Dr. Dirk Andres von der Kanzlei AndresSchneider Rechtsanwälte & Insolvenzverwalter zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Nach intensiver, kurzfristiger Suche konnte der vorläufige Insolvenzverwalter der insolventen Reiseveranstalter GTI Travel und Buchmal Reisen, Dr. Dirk Andres, die Schweizer WTA-X Travel Group als Investor gewinnen." Dank WTA-X-Travel bekamen 60 000 bereits gebuchte Urlauber eine Alternative geboten - die Marke GTI konnte dadurch allerdings nicht gerettet werden, an ihr hatten die Schweizer nämlich kein Interesse.

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