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Wirtschaftslage Handwerk, Frühjahr 2011


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Handwerk gewinnt goldenen Boden zurück

Das spiegelt die aktuelle Geschäftslage wider und so steigen die Auftragseingänge, zum Beispiel im Automobil- und Maschinenbau. Auch die Handwerksbetriebe schauen optimistisch in die Zukunft und ein Großteil rechnet mit wachsenden Umsätzen.

Stimmung auf Zehnjahreshoch

Die Stimmungslage im deutschen Handwerk ist so gut wie lange nicht mehr. Der Saldo aus positiven und negativen Äußerungen zur Geschäftslage erreicht mit plus 48,1 Punkten ein Zehnjahreshoch (Vorjahr: plus 25,8 Punkte). Damit überwiegt deutlich die Zahl der Unternehmen, die ihre aktuelle Geschäftslage mit den Noten „gut" oder „sehr gut" einschätzen.

Geschätslage

Umsatzentwicklung

Umsätze im Handwerk deutlich im Plus

In sämtlichen Handwerksgruppen zeugen Umsatzsteigerungen vom rasanten konjunkturellen Aufschwung. Im Metallhandwerk beispielsweise konnten 41,8 Prozent der befragten Unternehmen einen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr vermelden, während lediglich jeder neunte Metallbetrieb (11,0 Prozent) einen Rückgang hinnehmen musste. Zwar positiv, aber deutlich zurückhaltender verlief die Umsatzentwicklung im Kfz-Gewerbe sowie im Nahrungsmittelhandwerk. Immerhin jeder sechste Kfz-Betrieb (16,9 Prozent) und gut ein Fünftel der Nahrungsmittelhandwerker (21,1 Prozent) erlitten Umsatzrückgänge.

Umsatzentwicklung

Personalplanung

Personalplanungen auf Expansionskurs

Die Handwerksbetriebe werden ihre Belegschaften 2011 weiter aufstocken. 18,0 Prozent der befragten Handwerker planen, in den kommenden Monaten zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, während nur 5,6 Prozent Personal abbauen werden. Mit einer solch hohen Einstellungsbereitschaft dürfte das Handwerk einen positiven Beschäftigungsbeitrag leisten. Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Personalplanungen erreicht mit plus 12,4 Punkten einen neuen Höchststand (Vorjahr: minus 3,4 Punkte).

Personalplanung

Investitionen

Kräftiger Investitionsschub

Die Investitionsnachfrage der Handwerksfirmen zieht kräftig an: 56,6 Prozent der Betriebe wollen in den kommenden Monaten ein Investitionsvorhaben in Angriff nehmen - im Vorjahr waren es nur 50,3 Prozent. Am höchsten ist der Anteil der investitionsbereiten Unternehmen im Nahrungsmittelhandwerk mit 67,1 Prozent, gefolgt von Metallhandwerk (66,3 Prozent) und dem Bauhauptgewerbe (58,6 Prozent). Alle Handwerksgruppen verzeichnen eine höhere Investitionsneigung als im Vorjahr. Im Metallhandwerk beispielsweise nahm der entsprechende Anteilswert um 19,1 Prozentpunkte zu.

Investitionen

Forderungsverluste

Weniger Forderungsausfälle

Das Risiko von Forderungsausfällen ist für Handwerksbetriebe weiterhin sehr hoch. Lediglich jeder achte Betrieb (12,2 Prozent) war nicht von Verlusten betroffen. Positiv stimmt, dass dieser Anteilswert etwas höher liegt als im Vorjahr. Damals blieben nur 9,1 Prozent der befragten Handwerker von uneinbringlichen Außenständen verschont. Sehr hohe Zahlungsausfälle von mehr als einem Prozent des gesamten Jahresumsatzes mussten diesmal 15,1 Prozent der Handwerksbetriebe hinnehmen (Vorjahr: 18,9 Prozent).

Forderungsverluste

Eigenkapital

Eigenkapitalpolster in der Krise geschrumpft

Infolge der Wirtschaftskrise mussten manche Handwerker auf ihre Kapitalrücklagen zurückgreifen, um den Sturm zu überstehen. Dadurch sind die Eigenkapitalquoten geschrumpft. So geben 36,0 Prozent der Befragten eine Eigenkapitalquote an, die weniger als zehn Prozent bezogen auf ihre Bilanzsumme beträgt. Im Vorjahr waren 33,7 Prozent der Unternehmen derart unterkapitalisiert. Gleichzeitig nahm der Anteil der gut ausgestatteten Betriebe (mit Eigenkapitalquoten von über 30 Prozent) von 16,5 auf 13,8 Prozent ab.

Eigenkapital

Konjunkturrisiken

Preisauftrieb ist das größte Risiko

Die starken Preissteigerungen für Rohstoffe und Energie sind für die Handwerksbetriebe das größte Risiko für die Konjunkturentwicklung im laufenden Jahr. Fast jeder Zweite (43,4 Prozent) nennt die aktuelle Preisentwicklung als Risikofaktor. Verschärfungen bei Finanzierungs- und Kreditkonditionen stellen für immerhin noch 20,5 Prozent der Befragten ein wirtschaftliches Risiko dar. Lediglich vier Prozent der Befragten sehen derzeit keine Gefahren für die Konjunktur 2011.

Konjunkturrisiken

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