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Wirtschaftslage im Handwerk, Frühjahr 2014


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Wirtschaftslage Handwerk, Frühjahr 2014

Handwerkskonjunktur wieder aufwärts gerichtet - Personalbedarf steigt

Nach der leichten Konjunkturdelle im Frühjahr 2013 hat sich die Wirtschaftslage im Handwerk wieder verbessert. Nahezu zwei Drittel (63,2 Prozent) der rund 3.100 befragten Handwerksbetriebe schätzten die Geschäftslage mit den Noten „gut" oder „sehr gut" ein. Das ist der höchste Wert in den vergangenen zehn Jahren. Vor einem Jahr hatten nur 56,4 Prozent der Befragten eine positive Einschätzung abgegeben. Vor allem im Baugewerbe sprach ein Großteil der Befragten von einer guten oder sehr guten Geschäftslage. Das Kfz-Gewerbe schätzte diese erneut am schwächsten unter allen Branchen ein.

Auch die Umsatzlage hat sich verbessert. Jeder dritte Betrieb (33,8 Prozent) konnte seinen Umsatz ausweiten. Das ist ein höherer Anteil als im Vorjahr, als 26,9 Pro-zent der Befragten von einem Umsatzplus berichtet hatten. Einbußen beim Umsatz musste diesmal jeder neunte Betrieb (11,3 Prozent) hinnehmen, nachdem im Vorjahr noch 15,6 Prozent betroffen waren. Durch den milden Winter verbesserten sich die Umsätze vor allem im Bauhandwerk im Vergleich zum Vorjahr.

Aufgrund der guten Auftragslage hat sich der Personalbestand in den Betrieben erhöht. Drei von zehn Befragten (29,2 Prozent) gaben an, in den zurückliegenden Monaten zusätzliche Mitarbeiter eingestellt zu haben. 11,5 Prozent der Handwerksbetriebe haben Stellen abgebaut. Damit hat sich der Beschäftigungsaufbau im Handwerk beschleunigt. Mittlerweile droht in Teilbereichen ein Fachkräftemangel. Groß war die Arbeitskräftenachfrage bei den Betrieben des Dienstleistungshandwerks, die überdurchschnittlich oft flexible Beschäftigungsformen wie Teilzeit oder Minijob in Anspruch nehmen. Im Bauhauptgewerbe fiel der Personalbedarf etwas schwächer aus als vor Jahresfrist. Unter den Kfz-Betrieben gibt es vermehrt auch Personalabbau.

Geschäftslage im Handwerk 2014

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Optimistischer Jahresausblick, Investitionsneigung überdurchschnittlich hoch

Nach dem erfreulichen Jahresauftakt rechnet das Handwerk auch für den weiteren Jahresverlauf 2014 mit einer guten Geschäftslage. Die Prognosen sind so gut wie in den letzten zehn Jahren nicht. 36,8 Prozent der Befragten erwarten Umsatzsteigerungen. Im Vorjahr hatten sich 28,6 Prozent der Betriebe optimistisch geäußert. Der Anteil der Befragten, die mit einem Umsatzrückgang rechnen, ist von 10,4 auf 6,4 Prozent gesunken. Am zuversichtlichsten ist das Dienstleistungshandwerk, gefolgt vom Metallhandwerk und dem Nahrungsmittelhandwerk.

Auch die Ertragserwartungen sind positiver als im Vorjahr: 31,9 Prozent der Befragten erwarten hier ein Plus, nur jeder Zehnte (9,8 Prozent) ist pessimistisch.

Umsatzentwicklung im Handwerk 2014

Grafik herunterladen: Umsatzentwicklung im Handwerk, 2014 (356,00 kByte)


Der Anteil der Betriebe, die Investitionen planen, liegt mit 56,2 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Dabei sind Erweiterungsinvestitionen gefragter als im Vorjahr. Nahrungsmittelhandwerk und Metallhandwerk zeigen sich am investitionsfreudigsten. Deutlich geringer ist die Investitionsbereitschaft im Ausbaugewerbe und Kfz-Handwerk.

Investitionen im Handwerk 2014

Grafik herunterladen: Investitionen im Handwerk, 2014 (554,00 kByte)


Die Mehrzahl der Handwerksbetriebe (73,0 Prozent) wird die Mitarbeiterzahl in den kommenden Monaten konstant halten. Gleichzeitig wollen 22,1 Prozent der Befragten den Personalbestand aufstocken. Vor einem Jahr hatten das 16,7 Prozent der Betriebe angekündigt. In den Handwerksbetrieben für private Dienstleistungen werden voraussichtlich viele neue Arbeitsplätze entstehen. Kfz-Gewerbe und Nahrungsmittelhandwerk sind mit Neueinstellungen zurückhaltender. Bei älteren Betrieben fallen die Personalplanungen deutlich expansiver aus als im Vorjahr.

Personalentwicklung im Handwerk 2014

Grafik herunterladen: Personalentwicklung im Handwerk, 2014 (317,00 kByte)

Handwerk verstärkt das Eigenkapital - Zahlungsmoral vor Trendwechsel?

Die Zahlungsmoral der Kunden wird als gut eingeschätzt, allerdings zeigt sich bei Privatkunden ein leichter Trend hin zu einer späteren Zahlung. 87,2 Prozent der befragten Betriebe erhalten ihr Geld innerhalb von 30 Tagen - im Vorjahr waren es allerdings 89,8 Prozent. Das Zahlungsverhalten der öffentlichen Hand ist weitgehend stabil. Jeder vierte Betrieb (24,5 Prozent) muss aber bis zu 90 Tage auf sein Geld warten. Über nennenswerte Forderungsausfälle (über 1,0 Prozent bezogen auf den Umsatz) berichteten diesmal 13,9 Prozent der Befragten - etwas weniger als im Vorjahr (15,0 Prozent). Entspannt hat sich die Situation im Kfz-Gewerbe. Dagegen hatten Ausbaugewerbe sowie Dienstleistungshandwerk stärker unter hohen Forderungsverlusten zu leiden als im Vorjahr.

Zahlungsfristen im Handwerk 2014

Grafik herunterladen: Zahlungsfristen im Handwerk, 2014 (555,00 kByte)


Die Eigenkapitalsituation im Handwerk hat sich weiter gebessert. Voraussetzung hierfür ist die anhaltend gute Ertragslage sowie ein stärkerer Fokus auf das Thema Eigenkapital im Handwerk. Mittlerweile weist jeder fünfte Betrieb (20,6 Prozent) eine Eigenkapitalquote von über 30 Prozent auf (Vorjahr: 19,8 Prozent). Etwas mehr als ein Drittel der Betriebe (34,6 Prozent) ist mit einer Eigenkapitalquote von unter 10 Prozent aber weiterhin zu schwach kapitalisiert (Vorjahr: 36,9 Prozent). Im Kfz-Gewerbe und im Nahrungsmittelhandwerk schrumpft die Eigenkapitalbasis gegen den Trend.

Die Präsenz im Internet ist für das Handwerk zu einem wichtigen Baustein geworden. 84,0 Prozent der befragten Betriebe verfügen über eine eigene Homepage. Größere und ältere Betriebe sind hierbei häufiger vertreten. Noch haben Online-Werbung und soziale Kontakte im Netz aber geringen Einfluss auf den Geschäftserfolg der Handwerksbetriebe - 61,7 Prozent erkennen (noch) keine positiven Erfolge beim Ergebnis.

Internetnutzung im Handwerk 2014

Grafik herunterladen: Internetnutzung im Handwerk, 2014 (385,00 kByte)


Die vollständige Analyse "Wirtschaftslage im Handwerk, Frühjahr 2014" können Sie kostenfrei unter Downloads herunterladen.

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