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Insolvenzen im Handwerk, 2013

In Deutschland ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im vergangenen Jahr deutlich um 8,4 Prozent zurückgegangen. Im Handwerk fiel der Rückgang mit minus 7,7 Prozent ähnlich stark aus. 2013 mussten 5.390 Handwerksbetriebe den Weg zum Insolvenzgericht antreten, im Jahr zuvor waren es noch 5.840 Fälle. In beiden Jahren entsprach das etwa einem Fünftel aller Unternehmensinsolvenzen.

Insolvenzen im Handwerk

 
2013
2012
Veränderung in %
Handwerk
5.390
5.840
- 7,7
alle Wirtschaftsbereiche
26.300
28.720
- 8,4

Quelle: Creditreform Datenbank, *) von Creditreform geschätzt

Im Rückblick zeigt sich, dass der Gleichlauf der Insolvenzentwicklung zwischen Gesamtwirtschaft und Handwerk nicht immer gegeben war. So erhöhte sich im Rezessionsjahr 2009 die Zahl der Insolvenzen im Handwerk zwar ebenfalls, aber weniger stark als gesamtwirtschaftlich. Seit diesem krisenbedingten Höhepunkt von 7.030 Fällen sinkt die Zahl der Handwerksinsolvenzen kontinuierlich.

Neben der konjunkturellen Erholung spielt die Verbesserung der Finanzierungssituation der Betriebe eine wichtige Rolle. Sowohl die Eigenkapitalquote als auch die Liquiditätssituation hat sich bei vielen Betrieben in den letzten Jahren gefestigt.

Erneut entfiel ein Großteil der Handwerksinsolvenzen auf das Bauhaupt- und Ausbaugewerbe, in dem auch die meisten Betriebe tätig sind. Der Anteil dieser Wirtschaftsgruppe am Insolvenzgeschehen sank aber innerhalb eines Jahres von 57,1 auf 54,3 Prozent. Das Kfz-Gewerbe macht nach 9,4 Prozent im Vorjahr diesmal 10,1 Prozent aller Insolvenzen von Handwerksbetrieben aus.

Insolvenzverteilung 2013 *) nach Handwerksgruppen

Bauhauptgewerbe/Ausbauhandwerk
54,3 (57,1)
Metall-/Elektrohandwerk
6,4 ( 5,0)
Kfz-Handwerk
10,1 ( 9,4)
Nahrungsmittelhandwerk
5,5 ( 5,7)
personenbezogene Dienstleistungen
23,6 (22,8)

Quelle: Creditreform Datenbank, Angaben in Prozent, ( ) = Vorjahr,
*) von Creditreform geschätzt


Stabil zeigen sich sowohl der Metall-/Elektrobereich (Anteil: 6,4 Prozent) als auch der Nahrungsmittelsektor (5,5 Prozent).

Anzumerken ist, dass nicht alle Betriebe mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten den Weg zur Liquidation über die Insolvenz gehen. Gerade im Handwerk ist in vielen Fällen noch genügend Substanz vorhanden, um offene Rechnungen zu begleichen und den Betrieb zu schließen.

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